Wednesday, July 9, 2008

Streiks

Schon gestern gab es einige Streiks ausserhalb von Cusco. Heute sind wohl alle in die Stadt gezogen. Entlang der Hauptstrasse waren alle Shops geschlossen und Glas mit Pappe gegen Steine geschuetzt. Auf uns wirkte das ganze eher wie Karneval, da die meisten nicht mal zu wissen schienen warum sie demonstrierten und eher Spass am durch die Stadt laufen hatten. Sehr lustig war die Gruppe von Eisverkaeufern, die mit ihren leeren Verkaufswagen mitgezogen sind.
Adrian und ich haben uns zunaechst die Kathedrale angesehen und wollten dann noch in zwei weitere Museen. Die Kathedrale war sehr beeindruckend mit den reich versierten Seitenaltaeren. Sehr lustig war auch das Mehrschweinchen welches im Gemaelde des letzten Abendmahls mitten auf dem Tisch steht.
Die Museen haben einige wenige alte Fundstuecke aus der Zeit Cusco vor der spanischen Invasion ausgestellt. Das zweite hat auch noch einige Innneneinrichtungen von spanischen Palaesten in Cusco zur Schau gestellt. Ein Muss waren beide nicht.

Tuesday, July 8, 2008

Cusco und Umgebung

Eigentlich wollten Adrian und ich uns heute das Sacred Valley anschauen, aber leider wurden die Strassen durch streikende Bauern blockiert. Also haben wir uns entschieden die City Tour um 14.00 mitzumachen. Dies liess und genug Zeit noch ein leckeres Mittagessen in der (Ueberraschung!) Granja Heidi zu geniessen. Auf dem Tourprogramm stand als erstes das Kloster ?? welches frueher der Standort der wichtigsten Tempel der Inka war. Einige Reste dieser Tempel stehen noch. Angeblich waren sie auch vollstaendig in Gold und Silber eingekleidet, jedoch haben die Spanier dieses geklaut. Dann haben wir noch einige alte Inkatempel etwas ausserhalb von Cusco besichtigt - Sexy Woman, ??, ??.

Abendessen gab es - wie koennte es anders sein - bei der Granja Heidi.

Monday, July 7, 2008

Ausruhen in Cusco

Nachdem wir in unser neues Hostel San Blas um 10.00 eingecheckt hatten, sind wir direkt zu Granja Heidi gegangen und Adrian und ich haben ein riesen Fruehstueck bestellt. Andi hatte leider immer noch Probleme mit seiner Verdauung und blieb bei Brot und Tee. Den Rest des Tages sind wir durch Cuscu geschlendert, haben gechillt und waren im Internet. Abends haben wir natuerlich wieder bei Granja Heide gegessen. Super lecker. Beinahe haetten wir keinen Platz mehr bekommen, aber gluecklicherweise war noch ein Ecktisch frei.

Sunday, July 6, 2008

Salkantay

Gegen 4.30 hat uns ein Taxi vom Hostel abgeholt und zum Bus gefahren. In diesem durften wir dann ca. 1 Stunde warten bis die restlichen Trek-Teilnehmer eingetroffen waren und tatsaechlich die ganze Ausruestung verstaut war. Sogar an Andis dicken Schlafsack hatte man gedacht. Nach 2.5 - 3 Stunden Fahrt sind wir dann endlich in Mollepata, dem Ausgangspunkt unseres Treks, angekommen. Unterwegs haben wir noch ein ausgebebranntes Buswrack am Strassenrand gesehen. Nicht wirklich beruhigend, vor allem wenn sich der eigene Busfahrer kurz nach dem Passieren 3 mal bekreuzigt.
In Mollepata (2600m) gab es dann wieder ein "ausgiebiges Fruehstueck" bestehend aus Luftbrot und das ganze fuer Sol 5 pro Person. Welch eine Abzocke!
Kurz nach 9.00 sind wir dann losmarschiert. Nach einem jeweils kurzen Stueck bergauf und bergab ging es dann richtig los. Bis zum Mittagessen war der Weg relativ steil. Von den 4 Franzosen, die mit in unserer Gruppe waren, hatten die beiden Maedels schon frueh Probleme dem Tempo von Cino (Jorge) unserem Guide zu folgen. Nach dem Mittagessen, bestehend aus Pasta, ging ist leicht aber stetig bergauf bis zum Fuss des Salkantay. Andi ist strack vorangegangen und hat fuer die Strecke ca. 2 Stunden gebraucht. Wir anderen haben es langsamer angehen lassen und haben 2.5 bis 3 Stunden fuer die Strecke benoetigt. Die Nacht unterhalb des Gletschers war klar und kalt ,aber nicht so kalt wie erwartet, sodass wir den super Sternenhimmel bewundern konnten und am naechsten Morgen halbwegs ausgeschlafen den Aufstieg zum Pass in Angriff nehmen konnten. Aufgrund unserer Erfahrungen am Sairecabur hatten wir grossen Respekt vor den 800 Hoehenmetern, die uns bis auf 4600m hoch fuehren sollten. Im Endeffekt schienen wir aber besser akklimatisiert als all die anderen Touris und waren schon nach 2.25 Stunden oben und nicht nach den veranschlagten 4. Die 4 Franzosen kamen ca. 1 Stunden spaeter an, was immer noch gut unter dem Schnitt lag. Nachdem auch sie sich ausgeruht und Fotos von der wunderbaren Landschaft geschossen hatten, ging es dann an den Abstieg. Nach 1.5 Stunden Kniedauerbelastung waren wir endlich in der Ebene, in der es Mittagessen geben sollte. Mittlerweile hatte sich der blaue Himmel in dichten Nebel verwandelt.
Nach dem Mittagessen mussten wir weitere 3 Stunden bergab laufen. Inzwischen waren wir Dschungel angekommen (2600m) und mussten uns vor den Muecken in Acht nehmen. Auf dem Weg ins Camp haben wir noch einige Kolibris gesehen und viele Blumen. Der 2. Tag war im Nachhinein betrachtet sicherlich der coolste und abwegslungsreichste.
Der 3. Tag fuehrte uns weiter nach unten durch den Dschungel entlang eines Flusses. Direkt nach dem Mittagessen wurden wir auf "Busse" (unserer war ein offener LKW auf dem auch das gesamte Equipment und Gepaeck transportiert wurde) verladen und nach Santa Teresa geschippert, wo uns Millionen von Minimosquitos empfangen haben. Sau nervig. Da auch der Zeltplatz mit Reizen geizte (direkt nebenan wurden Rinder geschlachtet und ein Hund machte sich ueber einen Kuhdarm her) entschieden wir uns zu den heissen Quellen zu fahren. Diese waren echt schoen und wir konnten uns endlich wieder duschen und vernuenftig waschen. Nur Mosquitos gab es auch dort und am Ende waren wir, aber vor allem Adrian, von Mueckenstichen uebersaeht. Trotzdem war es sehr angenehm.
Am 4. Tag ging es nicht wie ueblich schon um 7.00 sondern erst um 8.00 los. Um genau zu sein erst um 8.20, da Cino verpennt hatte. Entlang des Urubamba Rivers und des heiligen Tals fuehrte der Weg nun wieder bergauf bis nach Aguas Calientes. Zuneachst folgten wir einer normalen Bergstrasse, die uns an zwei riesigen kuenstlichen Wasserfaellen vorbeifuehrte (der eine wurde zur Stromerzeugung genutzt), bis es Mittagessen gab. Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es an den Schienen entlang weiter bis nach Aguas Calientes. Auf unserem Weg sind wir einmal um den Fuss des Berges Machu Picchu bzw. Wayna Picchu herumgegangen und konnten so einen ersten kleinen Blick auf die alte Inkastadt werfen.
Wie zu erwarten war ist Aguas Calientes eine von Touristen ueberlaufene Stadt, da man nur von hier nach "Machu Picchu" kommt. Trotzdem war es ganz nett wieder in der Zivilisation zu sein.
Da der erste Bus nach Machu Picchu um 5.30 morgens faehrt, sind wir frueh ins Bett gegangen. Um puenktlich fuer den Bus anzustehen sind wir um 4.00 aufgestanden, haben um 4.30 gefruehstueckt und uns um 5.00 als 4., 5. und 6. in die Schlange eingereiht. Puenktlich um 5.30 rollten nicht, wie gedacht, ein Bus sondern 8 Busse an. Wir sind mit dem ersten kurz vor 6.00 in Machu Picchu angekommen und waren somit unter den ersten die bei Oeffnung auf das Weltkulturerbe stroemten. Super.
Die Franzosen, die es vorgezogen hatten morgens um 4.30 los zu laufen und die Treppen zu nehmen, haben es auch gerade noch puenktlich geschafft.
Machu Picchu ist super cool auf einem Sattel zwischen dem Machu Picchu und Wayna Picchu gelegen. Vor allem der Sonnenaufgang hinter den Bergen war atemberaubend. Wir hatten echt Glueck, dass nicht eine Wolke am Himmel war. Nach einer 2 stuendigen Fuehrung, die etwas ausfuehrlicher haette ausfallen koennen, stellten wir uns fuer die limitierten Tickets am Wayna Picchu an. Leider sind wir nicht mit dem ersten Schwung hoch gekommen, aber um 10.00 war es dann so weit. Andi konnte aufgrund leichter Magenbeschwerden nicht mitkommen. Echt schade. Der Aufstieg nach Wayna Picchu war steil und anstrengend, aber er hat sich definitv gelohnt. Vom Gipfel aus konnte man super Fotos von Machu Picchu und der Umgebung schiessen. Grossartig. Gegen 12.00 und nach einem Rennen nach unten haben wir (Adrian uns ich) uns dann erneut Machu Picchu im vollen Sonnenlich angesehen und viele Fotos geschossen. Gegen 14.00 haben wir Andi in einem Internetcafe in Aguas Calientes wiedergetroffen. Im Anschluss an das verspaetete Mittagessen, haben Adrian und ich kurz die e-mails gecheckt und sind dann zu den heissen Quellen gegangen, die Aguas Calientes (heisse Wasser) den Namen gegeben haben. Leider war dieses Bad bei weitem nicht so schoen hergerichtet wie das in Santa Teresa und so haben wir dort nur eine Stunde verbracht. Danach ging es wieder ins Internetcafe in dem Andi mittlerweile jede Website dieser Welt gelesen hatte. Gegen 19.00 haben wir zu Abend gegessen.
Um 21.20 ist unser Zug vom Bahnhof abgefahren. Nach 2 Stunden angenehmer Zugfahrt mussten wir in einen Minibus umsteigen, dessen Fahrer alles dafuer tat moeglichst ruckhaft zu fahren. Gegen 00.40 waren wir dann endlich wieder in Cusco, wo wir uns direkt schlafen gelegt haben.

Tuesday, July 1, 2008

Cusco

Heute haben wir uns fuer unseren Trek vorbereitet, d.h. die noch fehlenden Dinge eingekauft. Darunter waren ein Rucksack und warme Kleider fuer die Besteigung des Salkantay-Passes. Zudem sind wir noch durch 3 Markthallen mit Souveniers geschlendert und haben vernuenftige (nicht selbst gedruckte) Postkarten gesucht. Leider war diese Muehe vergeblich.
Da uns das zweite Fruehstueck - das erste bestand wieder aus Luftbroten im Hostel Pirwa Corregidor - in der Granja Heidi so gut geschmeckt hat, haben wir und entschieden dort auch zu Abend zu essen. Das mit Abstand beste Abendessen seit langem fuer einen Preis fuer den die meisten Restaurants in der Stadt kein Essen anbieten. Echt cool. Schon heute haben wir festgelegt, dass wir nach dem anstrengenden Trek hier wieder fruehstueken werden. Wir waren schon um 22.00 im Bett, da wir am naechsten Morgen gegen 4.30 abgeholt werden sollten.

Monday, June 30, 2008

Busfahrt nach Cusco

Nach einem "ausgiebigen Fruehstueck" mit zwei Stuecken Luftbrot sollten wir um 7.30 vom Bus vom Hostel abgeholt werden um nach Cusco zu gelangen. Leider hat es der gute Mensch von der Busfirma verpennt und so hat er uns im Endeffekt mit dem Taxi persoenlich abgeholt und in einen anderen Bus gesetzt, der auch noch schneller war. Schon gegen 14.00 waren wir in Cusco. Super!
Nachdem wir ein Hostel gefunden hatten, haben wir uns daran gemacht unsere Salkantay-Tour dingfest zu machen.
Unser erster Eindruck von Cusco ist sehr positiv auch wenn man anmerken muss, dass weite Teile der Stadt noch sehr arm sind. Das Zentrum ist sehr touristisch gepraegt und gibt einem das Gefuehl wieder zureuck in der Zivilisation zu sein. Schon komisch, normalerweise meidet man zu grosse Zusammenkuenfte von Touris, aber im Moment ist es eher angenehm.
Da wir nur ein winziges Mittagessen, bestehend aus zwei Luftbroten, hatten, haben wir frueh zu Abend gegessen und haben danach noch die e-mails gecheckt.

Sunday, June 29, 2008

Dow!

Da wir alle frueh ins Bett gegangen sind, waren wir auch recht frueh wieder wach. Nach einem eher spaerlichen Fruehstueck im Hotel, haben wir nochmals richtig in der Stadt gegessen. Danach ging es auf in ein Internetcafe. Im Anschluss wollten wir uns eigentlich etwas zum Knabbern besorgen und im Hotel das Finale schauen, aber da ist uns ein nettes Cafe aufgefallen und kurz entschlossen haben wir dort die verdiente Niederlage ansehen koennen. Echt schade. Waere zu cool gewesen, wenn 'schland gewonnen haette.
Etwas schlechter gelaunt als vor dem Spiel haben wir uns noch das Ufer vom Titicacasee angesehen und durften Zeugen werden wie das Schilf dort als Toilette fuer kurze und lange Geschaefte misbraucht wird. Etwas angeekelt sind wir zurueck ins Hotel.
Um 19.00 sind wir zum Abendessen aufgebrochen und anschliessend ging es ab ins Bett.

Saturday, June 28, 2008

Auf nach Puno

Nun fuehlten sich Andi und Adrian also nicht mehr so glaenzend, was dazu gefuehrt hat, dass wir es am Morgen eher gemuetlich haben angehen lassen. Nach einem relativ spaetem Fuehstueck haben wir unser Busticket und Verpflegung gekauft und haben kurz das Internet gecheckt. Um 13.00 hat uns ein Minibus vom Hotel zum Bus gebracht, welcher um 13.30 Richtung Puno aufgebrochen ist. Nach einer 3 stuendigen Fahrt waren wir um 15.30 peruanischer Zeit in Puno. Die Stadt ist echt nichts besonderes. Wenigstenst haben wir einen Fernseher auf dem Zimmer im Hotel Americano, sodass wir morgen das Finale schauen koennen. Nach einem fruehen Abendessen ist Andi frueh ins Bett. Adrian und ich haben noch ferngesehen und sind dann auch bald eingepennt.

Friday, June 27, 2008

Isla del Sol

Da Adrian sich immer noch schlecht gefuehlt hat, sind Andi und ich alleine nach dem Fruehstueck um 8.30 zur Isla del Sol aufgebrochen. Leider haben wir das langsamste Schiff erwischt (2h im Schleichtempo). Naja, den Fussmarsch vom Norden, welcher inklusive der Ruinen ca. 4h dauern sollte, haben wir dann in 3h zureuck gelegt. Spektakulaer waren selbst die Ruinen nicht, aber dennoch war es ein ganz netter Ausflug unter strahlend blauem Himmel.
Gegen 17.00 waren wir zurueck.
Am Abend haben wir wieder im La Cupula gegessen, obwohl wir aufgrund von Platzmangel ins Hostel Utuma umziehen mussten. Andi hat dort wohl was falsches gegessen, da er in der Nacht einige Magenprobleme bekommen hat.

Thursday, June 26, 2008

Fahrt nach Copacabana

Um 7.30 sind wir vom Hostel Richtung Busbahnhof aufgebrochen, um um 8.00 den Bus nach Copacabana zu erwischen. Mit etwas Verspaetung (Suedamerika halt) sind wir aufgebrochen. Andi und vor allem Adrian haben sich auf der Fahrt nicht so uebermaessig wohl gefuehlt und waren daher ueber eine lurze Unterbrechung der Fahrt bedingt durch eine kurze Faehrfahrt ganz gluecklich. Gegen 12.00 sind wir in Copacabana angekommen und direkt zum La Cupula gelaufen, um den vorletzten Raum zu ergattern. Leider nur fuehr eine Nacht. Andi und Adrian haben sich dann ein wenig hingelegt, waehrend ich in der Sonne in einer Haengematte gechillt habe. Nach einem kurzen Snack wollten Andi und ich das Spiel Russland vs. Spanien schauen, aber der Empfang war grausam.
Deshalb haben wir uns dann in ein Internetcafe gesetzt, in dem sogar ich schneller geschrieben habe als der PC die Eingaben anzeigen konnte. Sau lahm.
Am Abend haben Andi und ich dann noch den Sonnenuntergang bestaunt und nach dem Essen "The Full Monty" gesehen.

Wednesday, June 25, 2008

'schland, 'schland

Natuerlich haben wir uns heute das Halbfinale im Sol y Luna auf einer Leinwand angesehen. Leider haben wir drei Tore verpasst, weil die Uebertragung Aussetzer hatte. Naja. Immerhin sind wir im Finale. Super!
Ansonsten hat heute ausser Fernsehen und Internet nicht viel auf dem Programm gestanden. Morgen geht es dann weiter nach Copacabana, am Titicacasee.

Tuesday, June 24, 2008

Ruta de la Muerta

Um 7.45 waren wir bei Downhill Madness und haben uns die letzten Instruktionen abgeholt. Dann ging es mit einem Jeep und einem Minibus auf zum 4655m hohen Startpunkt unserer Fahrradtour. Zunaechst sind wir eine Asphaltstrasse heruntergerast. Mit Andi und Jacobi konnte ich aufgrund einiger fehlender Kilos nicht mithalten. Jedoch wurde schon hier klar, dass wir nicht zu den langsamsten in der Gruppe gehoerten, obwohl wir eigentlich als Anfaenger eingeteilt waren. Nach 30km Asphalt sollten dann 6km bergauf folgen. Marc, unser deutscher Guide, empfahl uns in dieser Hoehe diese Strecke nicht unbedingt auf dem Fahrrad zurueck zu legen und daher sind wir aufs Auto aufgesprungen.
Am Ende der leichten Steigung begann die wahre Ruta de la Muerta. Die Todesstrasse gilt nicht nur aufgrund der vielen fatalen Unfaelle als gefaehrlich sondern wird auch von verschiedenen Versicherungen als die gefaehrlichste Strasse der Welt eingestuft. Gluecklicherweise blieb uns beim Runterfahren nicht viel Zeit die Abhaenge zu bestaunen, da wir uns auf unsere Fahrkuenste konzentrieren mussten. Haetten wir jedoch oefter als bei den Stops nach links unten geguckt, waeren wir sicher langsamer gefahren, wie wir spaeter auf der Rueckfahrt mit dem Jeep festgestellt haben.
Auf dem Weg haben wir auch einen Absturz gesehen, aber gluecklicherweise ging es nur 20 anstatt der maximalen 700m nach unten. Zudem haben viele Buesche den Sturz gebremst, sodass nichts passiert ist.
Die Natur entlang der Ruta de la Muerta ist echt beeindruckend und wann legt man schon mal 3400 Hoehenmeter in 4h Stunden auf einem Fahrrad zurueck. Echt cool. Nur gut, dass die Fahrraeder echte Spitzenmodelle waren, ansonsten haetten unsere Hinterteile gelitten.
Am Ende der Ruta de la Muerta haben wir dann noch kurz etwas getrunken und sind dann ins Hotel Esmeralda gefahren, um zu Essen.
Um 17.00 sind wir wieder nach La Paz aufgebrochen und waren gegen 19.30 dort.
Am Abend haben wir Marc und einen anderen Guide (Rusty) im Sol y Luna getroffen und dort lecker gegessen. Kurz vorm ins Bett gehen haben wir dann entschieden morgen auch noch in La Paz zu bleiben.

Monday, June 23, 2008

La Paz

Heute haben wir nach der anstrengenden Busfahrt gestern zunaechst einmal ausgeschlafen. Dann sind wir aufgebrochen, um unsere Fahrradtour zu organisieren und den moeglichen Weitertransport an den Titicacasee. Zu Mittag haben wir im Sol y Luna gegessen wo wir auch zu Abend gegessen haben (langweilig, aber sehr lecker ;-).
Ansonsten ist nichts spannendes passiert.

Sunday, June 22, 2008

Chillen bis zur Busfahrt

Heute ist nicht viel passiert. Wir haben das Spiel Holland vs. Russland gesehen, viel im Internet gesurft und Pizza im Rekordtempo verdrueckt. Ansonsten war tote Hose.
Eine Gruppe mit Deutschen, die auch aus dem Sauerland stammen, haben wir noch getroffen.
Um 19.30 mussten wir an der Bushaltestelle sein, um nach La Paz zu fahren. Leider sah unser Bus von aussen wie auch innen etwas bescheiden aus. Zudem war er ungeheizt und so gut wie nicht isoliert, was bei gut -5 Grad ziemlich muehsam ist. Dementsprechend haben wir auch alle nicht ganz so gut auf der 11 stuendigen Fahrt geschlafen.
Wenigstenst ist La Paz waermer und wir haben hier direkt ein super Hostel gefunden, in dem wir uns nochmals aufs Ohr hauen konnten, nachdem wir das Fruehstuecksbuffet lehr geraeumt hatten.
Nach dem Nickerchen haben wir und La Paz angesehen, im Cafe Alexander etwas gegessen und Philip und Alice (zwei Deutsche, die wir auf der Busfahrt kennen gelernt hatten) in einer Bar (Sol y Luna) zum Italien vs. Spanien Spiel getroffen. Am Abend haben wir auch mit den beiden im Mongos gegessen.

Friday, June 20, 2008

Salar de Uyuni

Kurz vor 8.00 hat uns der Bus abgeholt, der uns bis zur bolivianischen Grenze bringen sollte. An der Grenze gab es Fruehstueck und wir sind in unseren Jeep (einem 10 Jahre alten, fuer die Salar neuen, Toyota Land Cruiser) umgestiegen. Javier, ein Bolivianer, der ausreichend Englisch spricht fuer die noetige Verstaendigung, war unser Fahrer und hat in den 3 Tagen sicher jegliche Geschwindigkeitsrekorde gebrochen.
Am Anfang der Tour standen die Laguna Blanca (eine weisse Lagune ;-) und die Laguna Verde (eine gruene Lagune;-). Sehr schoen anzusehen. Danach sind wir zu den Geysiren gefahren. Ich habe mich gefuehlt wie auf dem Mond. Echt cool. Auf dem Weg zur Laguna Colorada haben wir noch die Pierdas Dali gesehen. Auf der Laguna Colorada waren jede Menge Flamingos.
Die Nacht haben wir in einer Huette verbracht, die leider keine Heizung hatte und warmes Wasser gab es auch nicht, aber das scheint der Standard zu sein. Mitten in dem Dorf lagen auch noch einige Flugzeugteile von einem Flugzeug, welches vor 10 Jahren in der Naehe abgestuerzt ist.
Am 2. Tag haben wir uns verschiedene Steinformationen, Baeume, Fische, usw. angesehen, bevor wir zu einem sehr grossen Canyon gekommen sind. Ansonsten haben wir die coole Landschaft auf dieser "Ueberfuehrungsetappe" bestaunt.
Die Nacht haben wir in einem Hotel mit Salzwaenden verbracht. Neben der Kaelte war es dann auch noch trocken, aber wenigstenst gab es warme Duschen.
Am letzten Tag stand die 12500km2 grosse Salar de Uyuni im Mittelpunkt. Hier muessen die Bilder fuer sich sprechen. Man kann es nicht richtig beschreiben. Sackbaumaffenstark!
Nach dem Mittagessen sind wir noch zu einem Zugfriedhof in der Naehe von Uyuni gefahren. Nicht uebermaessig spannend, Dort standen 17 verrostete Dampflocks rum. Komisches Bild. Fast so unwirklich wie eine Geisterstadt, die wir am 2. Tag gesehen haben.
Den Rest des Tages haben wir mit Planen verbracht, da Streiks unseren urspruenglichen Plan etwas durcheinander geworfen haben. Am Samstag Abend geht es nach La Paz.

Tuesday, June 17, 2008

6000

Wir sind schon um 5.30 aufgestanden um wach fuer unsere Bergbesteigung (Sairekabur) zu sein. Eine Stunde zu frueh, da wir alle vergessen hatten, dass Chile in einer anderen Zeitzone als Argentinien ist. Dow! Um 7.30 ging es dann los. Mauricio hat uns mit seinem Pick-up vom Hostel abgeholt und ist mit uns auf 5600m Hoehe gefahren. Im Auto haben wir uns noch alle richtig fit gefuehlt, doch schon nach 2 Schritten auf 5600m waren wir total fertig. Ich haette nie gedacht, dass Luft so duenn sein kann.
Nachdem wir unsere 7 Lagen Kleidung angezogen hatten, ging es dann los. Fuer die ersten 300 sehr steilen Hoehenmeter haben wir 3 Stunden gebraucht und waren trotz des Schleichtempos platt. Dann hat uns Mauricio darauf hingewiesen, dass es wohl in einer Stunde anfangen wuerde zu regnen. Ausserdem gab er die Prognose ab, dass wir noch mindestenst 1.5 Stunden in unserem Tempo bis zum Gipfel brauchen wuerden. Da wir so gut wie am Ende unserer Kraefte waren entschieden wir uns auf 5900m Hoehe zum Umkehren. Fuer die 6000m hat es zwar nicht gereicht, aber auch schon nach den 5900m hatten wir alle einen richtigen Muskelkarter. Unglaublich wie anstrengend klettern sein kann.

Nach der Rueckkehr haben wir uns nur noch um die Bezahlung unserer Salar-Tour gekuemmert, gegessen und sind dann direkt ins Bett gefallen.

Monday, June 16, 2008

Auf nach San Pedro zum 2.

Nachdem wir uns schon einige Alternativen angesehen hatten, um nach Bolivien zu kommen - die eine schlechter als die andere - konnten wir erleichtert aufatmen, da unser Bus heute nach San Perdo fuhr. Grossartig.
Der Rest des Tages war eher unspannend, da wir ca. 10 Stunden im Bus gesessen haben. Anzumerken ist jedoch, dass wir bis auf 4600m gekommen sind.
Nach der Ankunft in San Pedro haben wir im International Hostel eingecheckt und uns ueber moegliche Tagestouren und die Salar de Uyuni informiert. Andi und Jacobi waren schwer dafuer einen 6000er am naechsten Tag zu besteigen. Also haben wir diesen Mordstrip gebucht. Als Vorbereitung ist uns von dem Guide (Mauricio) empfohlen worden Nudeln und Gemuese zu essen. Also haben wir einen gesunden Abend eingelegt.
Danach ging es direkt ins Bett.

Sunday, June 15, 2008

Auf nach San Pedro oder auch nicht

Schon um 6.00 sind wir aufgestanden, um puenktlich fuer unseren Bus um 6.45 am Busterminal zu stehen und gegen 7.00 Richtung San Pedro de Atacama aufzubrechen. Leider gab es keinen Bus, da der Andenpass wegen Schneefalls gesperrt war. Dow! Die Busfirma hat angekuendigt am Montag einen Ersatzbus fahren zu lassen, wenn der Pass frei ist. Bleibt uns nur das Hoffen.
Etwas depremiert sind wir drei dann zurueck ins Hostel gegangen und haben uns wieder hingelegt, da alle Geschaefte geschlossen hatten. Auch um 10.00 waren aufgrund des Sonntags nur wenige Geschaefte offen. Andi und ich haben aber gluecklicherweise doch noch ein Internetcafe entdeckt, dass uns den Zugang zum WWW ermoeglicht hat. Die Suche hat allerdings auch mindestenst 40 Minuten verschlungen.
Da wir Salta schon zu genuege erkundet hatten und somit keine groesseren Ausgaben mehr anstanden, haben wir uns gegen Mittag entschieden heute einen Spartag einzulegen. Also haben wir das Mittagessen (Brot mit leckerer Salami und Leberwurst) und Abendessen (Tortellini mit Tomatensauce) im einzigen offenen Supermarkt eingekauft und uns anschliessend ins Internetcafe gesetzt. Am spaeten Nachmittag haben wir noch die zweite Halbzeit von Schweiz gegen Portugal gesehen und im Busterminal Alternativen zu San Pedro de Atacama herausgesucht, falls der Bus morgen wieder nicht faehrt.
Nach dem Abendessen haben wir dann wieder eine kurze Internetsession eingeschoben.

Saturday, June 14, 2008

San Antonio de los Cobres, Bruecke

Der heutige Tag war gepraegt von atemberaubender Landschaft und persoenlichen Hoehenrekorden. Um 7.00 sind wir aufgebrochen und haben auf dem Weg den Sonnenaufgang fotografiert. Nach 20km mussten wir ein paar km ueber eine Schotterstasse fahren, bevor uns dann eine Asphaltstrasse auf einen 4080m hohen Pass gebracht hat. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Sehr kark aber auch sehr beeindruckend aufgrund der verschiedenen Gesteinsfarben. Echt cool.
Vom Pass aus mussten wir dann wieder ueber eine Schotterstrasse fahren um das eher trostlose San Antonio de los Cobres zu erreichen. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Lamas gesehen und ein riesiges Hochplateau bestaunt. Grossartig. Von SAdlC ging es dann weiter bis zu einer 4200m hohen Eisenbahnbruecke, welche auch der Tren a las Nubes ueberquert wenn er denn faehrt. Die letzten 64 Hoehenmeter mussten wir per Pedes bewaeltigen und wir waren ganz schoen am Schnaufen trotz des niedrigen Tempos. Adrian und ich sind von der Bruecke aus noch ein wenig hoeher gegangen um einige Fotos zu schiessen. Wieder unten angekommen haben wir uns unser mitgebrachtes Mittagessen (Huehnchen) gegoennt. Andi hatte mit der Grippe und der Hoehe zu kaempfen und auch mir setzten beide immer mehr zu. Auf dem Weg zurueck hatten wir dann auch starke Kopfschmerzen. Ich hoffe, dass wir uns ohne Grippe bald an die Hoehe gewohnen, da wir in Bolivien nie unter 3500m kommen werden.
Auf der Rueckfahrt ist dann leider noch durch Steinschlag eine Bodenplatte des Autos etwas angedoetscht worden. Die Vermietung meinte aber, dass das haeufig vorkommt. Schlimmer als dieser kleine Schaden war jedoch, dass uns ein Argentinier aus Versehen bei der Tankstellenausfahrt von hinten gerammt hat. Leider hat er auch kein Englisch gesprochen, sodass uns die Kommunikation schwer fiel. Bleibt uns nur zu hoffen, dass seine Versicherung zahlt. Seine Schuld hat er zumindest eingesehen und Fotos haben wir auch. Mal sehen.
Nach dem Unfall mussten wir dann noch tanken. Benzin ist hier im Moment aufgrund der Streiks nur begrenzt verfuegbar, sodass wir den Tankwart ueberzeugen mussten uns wenigstenst etwas mehr zu geben.
Nachdem Adrian und Andi das Auto mit netter Unterstuetzung von einer Hostelangestellten zurueck gebracht hatten und nach langem Anstehen endlich auch unser Abendbrot gekauft hatten, gab es dann auch etwas zu Essen.
Daraufhin ging es dirkt ins Bett, da am Sonntag um 7.00 der Bus nach San Pedro de Atacama fahren sollte.

Friday, June 13, 2008

Ausruhen

Heute haben wir es langsam angehen lassen, um uns weiter zu erholen. Nach der Konsultation des Tourist Offices haben wir uns entschieden am Samstag ein Auto zu mieten und nach San Antonio de los Cobres zu erfahren. Der Tren a las nubes, der eine aehnlich Tour macht, ist leider noch nicht wieder offen. Also haben wir nach Autovermietungen gesucht und weiter Salta erkundet. Am fruehen Nachmittag haben wir die Gondel auf einen Aussichtsberg genommen und in der Sonne gechillt. Am Abend haben wir dann das Auto fest gemietet und sind nochmals richtig gut Essen gegangen. Der weitere Abend war eher kurz, da wir am naechsten Tag schon um 6.00 aufstehen mussten.

Thursday, June 12, 2008

Ankunft Salta

Am Donnerstag um 9.20 - etwas verspaetet aufgrund der Streiks und der Strasseblokaden - sind wir in Salta angekommen. Da es kaelter wurde, hat Andi sich entschieden noch einige Sachen fuer die Weiterreise zu besorgen, bevor wir ein grosses Mittagessen zu uns genommen haben. Nach dem ausgiebigen Erkunden der Einkaufsstrassen, haben wir uns schlafen gelegt und ich habe leider festtellen muessen, dass ich meinen Kulturbeutel in Posadas vergessen habe. Dumm gelaufen. Nach dem Nickerchen habe ich also alle Kleinigkeiten neu besorgt. Spaetestenst jetzt kannten wir Saltas Einkaufsmoeglichkeiten sehr gut.
Dann ging es frueh ins Bett um endlich Herr ueber die Grippe zu werden.

Wednesday, June 11, 2008

Posadas

Da unser 16h Bus nach Salta erst um 16.15 losfuhr, haben wir uns Posadas angesehen. Leider gab es nichts zu sehen. Es hat schon einen Grund warum es in Posadas nur ein Hostel gibt. Mehr gibt es zu dieser Stadt eigentlich nicht zu berichten.

Tuesday, June 10, 2008

Iguazu

Der Flug nach Iguazu war bis auf den Landeanflug sehr unspektakulaer. Beim Landeanflug jedoch konnten wir (vor allem Adrian, der am Fenster sass) die Faelle schon einmal aus der Luft bestaunen. Echt cool. Vom Flughafen sind wir mit dem Bus nach Puerto Iguazu gefahren und haben uns dort einige Hostels angeschaut. Die Preise waren definitiv hoeher als in Suedostasien. Dow!
Nachdem wir alle unsere Sachen abgestellt hatten, haben wir uns am Busterminal ueber Busverbindungen nach Salta/Posadas informiert und haben dann etwas gegessen. Natuerlich Steak und Empanadas. Anschliessend haben wir noch einen kurzen Stadtrundgang gemacht, aber in Puerto Iguazu gibt es echt nicht viel zu sehen.
Das Fruehstueck im Hostel war sehr bescheiden, sodass wir uns noch etwas zu Essen fuer die Busfahrt zu den Wasserfaellen gekauft haben. Bevor wir jedoch loslegen konnten hat Adrian versucht etwas lokale Waehrung fuer seine Euros zu bekommen. Das ist in Puerto Iguazu schwieriger als gedacht. 45 Minuten musste er anstehen um zu erfahren, dass man den Pass braucht, welchen er natuerlich nicht mit hatte. Schade ;-)
Daraufhin sind wir dann endlich zu den Wasserfaellen gefahren. Leider hat es immer wieder geregnet. Dennoch waren die Wasserfaelle auch unter diesen Bedingungen schon atemberaubend, und das obwohl wir uns den Teufelsmund nicht angesehen haben. Aufgrund des Regens sind wir schon etwas frueher wieder zurueck gefahren und Adrian hat erneut probiert Pesos zu kriegen. Aber guess what, jetzt hatte die Bank zu (Oeffnungszeiten: 9-13).
Da wir recht muede waren und ein wenig erkaeltet, haben wir uns am Nachmittag ausgeruht.
Der Dienstag war ein wunderbarer Tag. Die Sonne schien und es hatte so gut wie keine Wolken. Die Wasserfaelle waren noch beeinfruckender als am Tag zuvor und der Teufelsmund ist einfach nur riesig. Die Iguazufaelle muss man einfach gesehen haben. Leider sind wir erst gegen 11 an die Faelle gekommen, da Adrian 45 Minuten gebraucht hat um endlich Pesos zu kriegen und schon um 14.20 mussten wir wieder zurueck, um den Bus nach Posadas zu erwischen. Dennoch haben wir es mit einem schnellen Schritt geschafft fast alle Aussichtspunkte noch einmal zu besuchen (natuerlich inkl. Teufelsmund).
Um 15.30 haben wir dann den Bus nach Posadas genommen, wo wir um 20.20 angekommen sind. Nach langem Suchen und der Einsicht, dass es nur ein richtiges Hostel (voll) in Posadas gibt, haben wir dann um 10.00 im City Hotel eingecheckt.

Monday, June 9, 2008

Viel Essen!

Leider bin ich in Santiago de Chile und Buenos Aires nicht dazu gekommen zu bloggen. Meine Verwandten haben uns zu sehr auf Trab gehalten.
Daher hier eine Kurzzusammenfassung der Ereignisse:
Am ersten Tag in Chile haben wir zunaechst einmal richtig ausgeschlafen. Da wir erst so spaet aufgestanden sind und die Batterie des grossen Autos der Meltons leider lehr war, haben Patzy, Kristen und wir uns Santiago angeschaut, anstatt zu einem Weingut zu fahren. Zuerst haben wir die gute Aussicht von einem Berg (fuer Chilenische Verhaletnisse eher ein Huegel) auf die Stadt genossen. Danach haben wir uns den Regierungssitz und das alte Postamt angesehen. Hungrig haben wir uns anschliessend ins Wiener Cafe begeben und einen leckeren Strudel gegessen. Am Abend haben wir gechillt und einen Film angeshen.
Am Sonntag sind wir wieder spaet aufgestanden, weil Andi und ich immer noch mit der Zeitumstellung zu kaempfen hatten. 10 Stunden Zeitverschiebung ist echt hart. Gegen Mittag sind wir mit Patzy, Billy und Kristen in Richtung Kueste aufgebrochen. Auf der Fahrt haben wir links und rechts die relativ bekannten Weingueter Chiles gesehen.
An der Kueste haben wir die zweite Hauptstadt Chiles Valparaiso angesehen. Direkt neben Valparaiso liegt Vina del Mar, eine eher vom Wochenendtourismus gepraegte Stadt. Die Kueste war echt schoen. Auf dem Rueckweg nach Santiago gab es ein sehr, sehr leckeres Steak und beinahe waere es zu gross fuer Andi und mich gewesen. Aber eben nur beinahe. Am Abend haben wir uns wieder ausgeruht und "The last King of Scotland angesehen".
Nach einem ruhigen Montagmorgen (langsam hatten wir uns an die Zeitumstellung gewoehnt) sind wir gegen 13.00 zum Flughafen aufgebrochen. Der Flug war sehr cool, da wir klare Sicht auf die Anden hatten. Super. Moni hat uns dann direkt vom Flughafen in Buenos Aires abgeholt. Am Abend Empanadas standen fuer uns auf der Speisekarte. Andi und ich waren von Chile noch so satt, dass wir kaum etwas essen konnten.
Nach einem riesigen Fruehstueck bei Tante Annelies hat uns Moni Buenos Aires gezeigt, La Boca, den rosa Palast, die Kathedrale, die Tunnel im Zentrum, Recoleta und den Friedhof auf dem Evita und einige andere wichtige Leute begraben liegen. Der Friedhaf mit seinen riesigen Grabbauten war echt beeindruckend. Uns hat Buenos Aires sehr gut gefallen, auch wenn man sieht, dass es mit der Wirtschaft nicht immer bergauf gegangen ist. Am Abend haben uns Paula und Guillermo zum Essen eingeladen. In Argentinien nimmt man bestimmt nicht ab! Es gab wieder ein riesen Steak und einen grossen Salat, sodass Andi und ich die Waffen strecken mussten.
Der Mittwoch ging frueh los, da wir Adrian vom Flughafen abgeholt haben. Anschliessend gab es wieder ein riesen Fruehstueck. Nach einem kurzen Schnack mit Adrian sind wir zu Moni gegangen und haben unsere Weiterreise geplant. Zudem haben wir noch ein paar Dinge fuer die weitere Reise eingekauft. Am Abend gab es ein Wiedersehen mit Johnny. Zudem waren noch Toni, ein weiterer Freund von Toni und Michael beim Abendessen dabei. Es gab - wie koennte es auch anders sein - Steak, grossartiges Steak, wie schon am Tag zuvor.
Am Donnerstag hat Agustin uns zu einer Estancia begleitet. Dort sind wir reiten gegangen, haben ein wenig Fussball gespielt, viel gegessen und eine Reitvorfuehrung der Gauchos bewundert. Natuerlich haben wir uns auch noch ein wenig die schoene Landschaft angesehen. Ein sehr lustiger Tag. Vom Asado am Mittag waren wir noch so satt, dass wir am Abend nichts mehr essen konnten. Argentinien ist echt die perfekte Heimat fuer Obelix.
Am Freitag haben wir uns von den Anstrengungen des Vortags erholt und sind erst gegen Mittag Richtung Stadt aufgebrochen, um Adrian alles zu zeigen. Fuer Andi und mich war mit San Telmo auch noch was neues dabei. Fuer den Sonnenuntergang hat uns Sebis Onkel auf das hoechste Gebauede Buenos Aires eingeladen. Ein super Ausblick. Danach sind wir mit der gesamten Familie Perez-Viegener und Tante Annelies Essen gegangen. Den Abend haben wir in einer Bar und der Crobar (einer Disko) zusammen mit Johnny, Sebi, Fede und Agustin verbracht. Ein sehr langer und schoener Abend (Morgen, da wir erst gegen 6.30 wieder zu Hause waren).
Am Samstag haben wir dann die halbe Familie zum Mittagessen getroffen (davor haben wir nicht viel gemacht ;-). Dodo, Inge, Fancisca, Tante Annelies, Agustin und Familie Perez-Viegener waren dort. Wir hatten das Essen noch nicht ganz verdaut, da ging es auch direkt weiter zu den naechsten Verwandten. Mile hatte uns zu einem "Snack" eingeladen. Dort haben wir ausser Quito die gesamte Familie kennen gelernt. Den Abend haben wir zusammen mit Sebi, Agustin, Michael und Johnny in einer Bar verbracht. Echt ganz nett.
Am naechsten Morgen hat uns Moni dann zum Flughafen gebracht und wir sind Richtung Iguazu aufgebrochen.

Friday, May 30, 2008

Flug nach Chile

Um 10.50 sollte unser Flug nach Chile gehen. Natuerlich hatte er ein wenig Verspaetung , aber was macht das schon aus wenn man 16h in einem Flugzeug sitzen wird - mal abgesehen von einer kurzen Zwischenlandung in Auckland. In Auckland haben wir dann noch etwas an Verspaetung hinzugekriegt, sodass wir erst um 14.00 in Santiago de Chile gelandet sind. Ich bin mir recht sicher, dass dieser Freitag mit seinen 38h der laengste Tag meines Lebens war.
In Chile hat uns Patzy direkt vom Flughafen abgeholt und nach Hause gefahren. Das hat echt super geklappt. Bei Patzy angekommen haben wir uns direkt schlafen gelegt, da wir beide Hundemuede waren.
Am Abend haben Billy und Patzy uns zu einem richtig leckeren Essen eingeladen. Leider war das Restaurant auf Seafood spezialisiert, sodass ich nicht ganz so profitiert habe. Das Steak war aber trotzdem sehr gut. Beim Essen waren auch noch Michelle, Martin, Kristen und Juan dabei und es war sehr lustig.

Thursday, May 29, 2008

Sydney Tower und Bondi Beach

Nachdem wir heute Morgen in das etwas billigere "790 on George Hostel" umgezogen waren, sind wir zum Sydney Tower gegangen, um die Stadt noch einmal aus der Vogelperspektive zu sehen. Wieder unten angekommen waren wir uns unsicher wie der Tag weiter verlaufen sollte.
Da es anfing zu regnen wollten wir nicht allzu bald nach Bondi fahren. Also haben wir erst einmal einen Doener zu Mittag gegessen und sind nach Kings Cross aufgebrochen. Dort hat es uns aber nicht so gut gefallen, sodass wir doch schon gegen 14.30 in Bondi waren. Weil es immer noch regnete, haben wir uns in ein Kaffee verkrochen, Postkarten geschrieben (es sollten also bald einige von Euch Post haben ;-) und gelesen. Als es dann endlich trocken war haben wir uns auf eine Bank am Strand verlegt und dort weiter gechillt und gelesen. So ein Haus hier am Meer koennte mir echt sehr gut gefallen.

Zu Essen gab es Abends eine Pizza am Bondi Beach. Schon gegen 19.00 waren wir zurueck an unserem neuen Hostel. Leider haben wir erst jetzt festgestellt, dass man die Raeume nicht lueften kann und unsere "Mitschlaefer" eine echt schlechte Luft hinterlassen haben.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch ans Internet gesetzt und Andi hat unsere Fotos hochgeladen, damit wir sie ja nicht wieder alle verlieren.

Wednesday, May 28, 2008

Manly

Nachdem wir uns entschieden hatten eine weitere Nacht im Sydney Central YHA zu verbringen und nicht umzuziehen, sind wir gegen 10.30 Richtung Darling Harbour aufgebrochen. Dieser Stadtteil ist mehr oder weniger neu aufgebaut worden und dient als Vergnuegungsmeile. Ich finds nicht schlecht aufgezogen. Zwischen Darling Harbour und der Harbour Bridge haben wir auch noch ein paar super Wohnungen gesehen. Sah ein bischen aus wie die geplante Hafenstadt in Hamburg.
Vom Circular Quay aus haben wir um 12.30 die Faehre nach Manly genommen. Sydney vom Wasser sah sehr cool aus. Manly ist auch sehr schoen. Nach einem kurzen Mittagessen auf Manly haben wir das International College of Management, Sydney, bewundert. Die Lage der Uni ist echt krass. Ich wuerde allen Austauschstudenten empfehlen dorthin zu gehen.
Anschliessend sind wir 3 Stunden spazieren gegangen. Die Natur und der Hafen waren sehr nett anzusehen. Auf der Rueckfahrt sind wir beide kurz eingepennt, aber immerhin puenktlich vor Ankuft wieder aufgewacht.
Nach einer selbstgemachten Lasagne von ALDI (kaum zu glauben aber wahr), haben wir die Sauna und den relativ kleinen Pool genossen. Ein wirlklich entspannter Abend.

Tuesday, May 27, 2008

Sydney

Nach einem fuer unser Budget teures Fruehstueck (hier in Downunder ist ohnehin alles sehr teuer, wenn man SE-Asia gewoehnt ist) in einem sehr charmanten Cafe haben wir uns Sydney angesehen. Diese Stadt ist echt grossartig.
Zuerst sind wir durch Hyde Park gegangen und haben einen kurzen Abstechen zym Kriegs-Denkmal gmacht. Darauf folgte die Macquire Street mit dem Parlament. Anschliessend sind wir durch dir Royal Botanic Gardens zum Sydney Opera House gegangen. Komischer Weise ist dieses auch auf den meisten unserer Fotos zu sehen ;-) Hinter dem Opera House ist dann auch direkt die Harbour Bridge aufgetaucht. Ein enormes Bauwerk. Riesig. Um zur Harbour Bridge zu gelangen sind wir am Circular Quay und durch The Rocks (Sydneys aeltestem Stadtteil) gegangen. Von der Bruecke aus hatte man eine hervorragende Aussicht auf den Hafen. Auf der anderen Seite der Bruecke haben wir dann in der Sonne relaxt und in einem Park zu Mittag gegessen. Am Nachmittag fuehrte unser Weg zurueck ueber die Bruecke zum Sydney Observatory. Es gibt wohl keinen Ort mit einem schoeneren Ausblick.
Gegen 17.00 ist die Sonne untergegangen. Wir haben dann noch schnell Fruehstueck fuer die naechsten Tage gekauft um wenigstenst ein wenig Geld zu sparen. Ich habe mich direkt vors Internet gesetzt. Andi ist nach einem kurzen Nickerchen spaeter auch noch gekommen. Um 20.00 gab es dann im Hostel-Kino Luther zu sehen.

Monday, May 26, 2008

Flug nach Sydney

Der heutige Tag war eigentlich eher langweilig. Wir sind nach knapp 5 Stunden Schlaf zum Flughafen aufgebrochen. Der Taxifahrer hat uns aufgeregt von seiner Olympiateilnahme als Hochspringer in Muenchen erzaehlt. Gegen 18.30 sind wir in Sydney gelandet. Nur die Essenskontrolle in Sydney am Flughafen war was neues. Vom Flughafen haben wir den Zug ins Stadtzentrum (Central) genommen und haben dort schnell ein Hostel gefunden. An die Preise hier in Sydney mussten wir uns aber erstmal gewoehnen. Ziemlich teuer.

Sunday, May 25, 2008

Golf, Singapore Flyer und Cafe del Mar

Urspruenglich hatten wir uns vorgenommen schon vor Mittag Andis (Andi 2) Haus zu verlassen, aber dieser hatte schon das Mittagessen besorgt. Nach gruendlichem Ueberlegen haben wir zudem noch festgestellt, dass wir gar nicht so viel Zeit fuer die wenigen Sehenswuerdigkeiten brauchen wuerden. Also sind wir mit Andi 2 Golf spielen gegangen. Unser Pro (Andi 1) hat sich auch prompt eine leichte Blase am Daumen zugezogen. Das kommt davon wenn man nie trainiert ;-) Gegen 17.00 haben wir Andis Haus verlassen und haben uns als erstes das Finanzzentrum und das Fullerton Hotel angesehen. Danach folgte der Merlion (nicht wiklich etwas besonderes, wenn er nicht das Wahrzeichen Singapurs waere) und dann ging es auf den Singapore Flyer, das London Eye Singapurs, wo auch Eloisa zu uns gestossen ist. Vom Flyer aus hatte man eine grossartige Aussicht.
Nach dem Singapore Flyer haben wir Dani getroffen und zu fuenft sind wir zum Cafe del Mar auf Sentosa gefahren. Das Essen im Cafe del Mar war nicht schlecht. Die Atmosphaere war auch ziemlich cool. Ich kann nur jedem Empfehlen dort an einem sonnigen Nachmittag mal vorbeizuschauen.
Gegen 23.00 haben wir das Cafe del Mar verlassen. Dani hat sich dann auch verabschiedet, da er am naechsten Tag arbeiten musste. Eloisa haben wir nach Hause gebracht und uns dann zum Mitternachtssnack mit Andi 2 getroffen. Der Snack bestand aus einer Nudelsuppe und Chicken in einem Foodcourt. Sehr lecker. Gegen 1.30 waren wir dann endlich im Bett.

Saturday, May 24, 2008

Singapur 2

Nach einem gemuetlichen Morgen sind wir gegen 14.00 in Orchad Road gefahren, um shoppen zu gehen und den Singapurern bei ihrer Lieblingsbeschaeftigung zuzusehen. Seit diesem Nachmittag kann ich unsere Reise auch endlich wieder in Bildern festhalten und Andi sorgt fuer die noetige Vertonung.
Um 20.00 haben wir Dr. Knecht getroffen und sind in der Arab Street natuerlich arabisch essen gegangen. Sehr lecker. Im Anschluss haben wir noch eine Shisha geraucht. Dann sind wir in eine Bar in der Powerstation (St. James) gegangen, um auf Daniels Freunde zu warten, mit denen wir in das Bellini Room gehen wollten. Leider hatten Danis Kollegen etwas Verspaetung, sodass wir erst gegen 23.00 versucht haben in den Bellini Room zu kommen. Der Bouncer hat uns dann aber zu unserem Erstaunen mitgeteilt, dass Andi und ich mit 22 zu jung sind. Wir haben uns gefuehlt wie die Schuljungen. Ein Freund von Dani, der Stammgast ist, hat uns schlussendlich trotzdem mit reingenommen. Leider hatte Anthony nach dem ganzen Warten keine Lust mehr und ist nach Hause gefahren. Meiner Meinung nach ein Fehlentscheidung, da die Live-Musik im Bellini Room echt sehr stark war. Gegen 2.00 waren wir dann aber auch zu muede und sind gegangen, trotz der wirklich guten Musik.

Singapur (Ankunft)

Unser Flug ist puenktlich gegen 18.00 am Freitag in Singapur gelandet. Vom Flughafen haben wir ein Taxi zur Wohnung von Anthonys Patenonkel Andi (noch ein Andi) genommen. Nach einem leckeren Abendessen bei Andi haben wir noch Onkel Daniel getroffen und sind zusammen mit ihm ins Cornerstone, eine Weinbar gegangen. Die beiden "Alkoholiker" haben sich dort entschieden doch lieber Bier zu trinken. Sehr sinnvoll ;-)
Dr. Knecht wieder su sehen war echt cool.

Friday, May 23, 2008

Philippinen

Da ich es nicht geschafft habe jeden Tag von den Philippinen zu berichten (Sorry!!), folgt jetzt eine Kurzzusammenfassung der Ereignisse.
Als wir Sonntag Morgen nach einigen Umwegen - die eigentliche Route war gesperrt - in den Highlands angekommen sind, haben wir uns nicht schlafen gelegt, sondern sind noch schwimmen gegangen und haben gefruehstueckt. Dann ging es endlich ab ins Bett. Grossartig nach ca. 27 Stunden auf den Beinen. Gegen 14.00 sind wir wieder aufgestanden und haben ein kleinen Snack zu uns genommen. Danach war Golfen angesagt, zu Andis Bedauern aber nur Minigolf. Trotzdem hat Andi wenn auch knapp gewonnen. Aufgrund der andauernden Muedigkeit ging es fuer Andi aber relativ schnell wieder ins Bett. Anthony und ich haben derweil eine super Massage genossen (Andi weiss gar nicht was er da verpasst hat).
Der Montag fing mit einem gemuetlichen Fruehstueck gegen 10.30 an. Anschliessend haben wir ein bischen dies und jenes besprochen. Um 14.00 sind wir wieder schwimmen gegangen und haben entspannt. Abends haben wir ein hervorragendes Steak gegessen und sind direkt anschliessend mit einem mehr als vollen Magen pennen gegangen.
Da wir uns am Montag sehr gut erholt haben, dachten wir, dass wir Dienstags wieder frueh aufstehen koennen. Um genau zu sein um 18.00. Unser Plan war es vor der Mittagshitze auf einen in der Naehe gelegenen aktiven Vulkan zu klettern. Andi und ich waren an das Bergauflaufen wesentlich besser gewoehnt als Anthony, der die 40 Minuten Spaziergang schon anstrengend fand. Die Einheimischen haben aber sicher nicht nur aufgrund ihrer Erfahrung mit philippinischen Touristen behauptet, dass es 2 Stunden dauert, sondern vielmehr um ihre Maultiere an den Mann zu bringen.Der Vulkan war ganz nett, wenn auch nichts atemberaubendes. Zudem hat es zwischendurch noch geregnet, was die Aussicht etwas beeintraechtigt hat. Als Erholung haben wir uns anschliessend direkt wieder ins Schwimmbad und die Sauna verabschiedet. Gegen 16.00 haben wir festgestellt, dass wir schon am Abend wieder nach Manila fahren muessen. Fuer zwei Stunden haben wir darauf vergebens nach einer Bleibe gesucht. Dann hat uns endlich eine Bekannte angeboten, dass wir bei ihr pennen koennen. Nice!
Zurueck in Manila ging es auch direkt wieder ans Feiern ins Tabu. Dort waren wir bis ca. 1.30.
Am Mittwoch mussten wir uns dann wieder von dem langen Vortag erholen und sind erst gegen 11.00 aufgestanden. Nach dem Mittagessen mit einigen neuen Freunden in Manila sind wir in ein Einkaufszentrum gegangen, um haben dort noch dies und das besorgt. Shoppen scheint in Manila Volkssport Nummer eins zu sein. So viele grosse Shoppingmalls habe ich bisher nur in Hong Kong und spaeter in Singapur gesehen und dort sieht es mit der Freizeitbeschaeftigung ja nicht anders aus. Am Abend sind wir wieder ins Embassy.
Der Donnerstag Vormittag und fruehe Nachmittag sah aehnlich aus wie der Mittwoch. Um 18.05 haben wir uns den neuen Indiana Jones angesehen. Verglichen mit den drei Vorgaengerfilmen fand ich ihn eher schlecht. Naja, kann man ja nicht vorher wissen. Nach dem Abendessen wurden wir beide dann noch in eine Karaoke-Bar verfrachtet. Leider habe ich dafuer gar kein Talent, sodass die anderen richtig leiden mussten.
Am Freitag gegen 14.00 ging unser Flug nach Singapur. Aufgrund der miserablen Verkehrsverhaeltnisse in Manila mussten wir aber schon um 10.00 aufbrechen.

Saturday, May 17, 2008

Manila 2

Der Morgen bestand aus Schlafen aufgrund des etwas laengeren Vorabends. Auch am Nachmittag haben wir nicht viel auf die Reihe bekommen. Wir haben das Internet unsicher gemacht und einen Film (I am Legend) gesehen.
Gegen Abend ging es dann wieder in das gleiche Stadtviertel wie am Vortag. Dort hat Andi sich neue Schuhe gekauft und wir haben noch was kleines gegessen, bevor wir dann auf Micas Geburtstagsfeier ins Embassy gegangen sind. Die Feier war echt cool, auch wenn Andi etwas "abgelenkt" war. Details sollten von Andi direkt erfragt werden (Stichwort: Kriya ;-). Im Anschluss an die Party sind wir direkt Richtung Anthonys Ferienhaus gefahren.

Friday, May 16, 2008

Manila

Nach einer warmen Nacht (keine Air Con) sind wir zusammen mit Bart fruehstuecken gegangen. Zu unserem Bedauern war das Starbucks das billigste Cafe in der Naehe (entsprechend teuer war das Fruehstueck). Anschliessend haben wir uns noch eine Stunde in einem Internetcafe vergnuegt bevor wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren sind, um Anthony zu treffen. Dummerweise hat uns der erste Taxifahrer ans falsche Terminal gebracht (auf dem Weg zum richtigen Temrinal haetten wir noch etwas laenger im Stau gestanden und wir hatten einen Fixpreis ausgemacht). Bis wir jedoch herausgefunden hatten, dass wir am falschen Terminal sind hatten wir schon einiges an Metern hinter uns gebracht, da uns jeder Polizist eine andere Information ueber die Ankuftsarea gegeben hat. Im Endeffekt mussten wir ein Taxi zum richtigen Terminal nehmen, wo wir mit einer halben Stunde Verspaetung ankamen.
Mit Anthony haben wir uns anschliessend ueber eine Stunde durch die ueberfuellten Strassen Manilas gekaempft bis wir an seinem Lieblingsrestaurant, direkt am Meer waren. Das Essen war dann auch echt gut. Vom Restaurant aus ging es dann zu Anthonys Vetter Nicco, bei dem wir uebernachten sollten.
Am Abend sind wir in einen relativ jungen Stadtteil gefahren und haben dort italienisch gegessen. Echt lecker. Danach hat Nicco uns in eine Weinbar gebracht, bevor wir dann in eine Disko und spaeter in eine Bar (Cuisine) gegangen sind. Gegen 6.00 waren wieder zu Hause. Das war ein echt langer Tag.

Thursday, May 15, 2008

Bangkok nach Manila

Nach einer kurzen Nacht - wir beide mussten jeweils noch etwas erledigen (BA und Chicago) - sind wir gegen 8.00 aufgestanden. Da man uns diesmal das Zahlen mit USD im Restaurant verwehrte (gestern ging es noch) mussten wir nach dem Fruehstueck noch Geld wechseln gehen. So ging die Zeit bis uns um 11.00 unser Taxi abgeholt hat recht schnell um. Am Flughafen haben wir nach dem Check-In vergeblich versucht einen British Airways-Schalter zu finden, um ein Ticket neu austellen zu lassen (unser Flug von Santiago de Chile nach Buenos Aires hatte sich verschoben). Nach einer halben Stunde haben wir erfahren, dass es keinen BA-Schalter in Bangkok gibt. Echt komisch.
Nach der Passkontrolle haben wir beide uns auf einen schoenen Burger bei Bruger King gefreut. Der hatte aber zu und so mussten wir auf die teuren Airport Sandwiches umsteigen. Am zweiten Security Check hat Andi noch unsere neue Body-Lotion abgeben muessen, da sie mehr als 100ml enthielt. Wie dumm muss man sein, die Creme mit ins Handgepaeck zu nehmen? Am Tag vorher ist diese Tube beim Flug allerdings niemandem aufgefallen. Schon komisch.
Unser Flug hatte leichte Verspaetung, da zu viele Gepaeckstuecke an Bord waren.
Gegen 18.10 sind wir in Manila nach einem angenehmen Flug - das Flugzeug war nur halb voll - mit Philippine Airlines gelandet. Da das erste Hostel, welches wir angesteuert haben voll war, sind wir im Malate abgestiegn. Das Malate kannte Andi noch von seinem letzten Aufenthalt in Manila.
Generell muss man sagen, dass Manila recht teuer ist (wenigstenst fuer SE asiatische Verhaeltnisse).
Im Malate haben wir noch Bart, einen Niderlaender getroffen, mit dem wir Abends noch etwas Essen und kurz was trinken waren. Das war ganz lustig, aber wie erwaehnt auch teuer.

Wednesday, May 14, 2008

Siem Reap nach Bangkok

Da am 15. unser Flug von Bangkok nach Manila geht, sind wir heute nach Bangkok geflogen. Unser Flug ging erst um 14.30, sodass wir noch ein wenig Zeit mit Internet und Cash-Reserven auffuellen in Siem Reap vertroedelt haben. Gegen 12.00 hat uns ein Tuk-Tuk-Fahrer an den recht kleinen aber feinen Flughafen von Siem Reap gebracht. Dort angkommen wurden wir gleich 2 mal geschockt. Zunaechst einmal erschien unser Flug nicht auf der Liste der Abfluege. Dies stellte sich als ein kleiner Fehler im System heraus. Glueck gehabt. Beim Check-In hat Andi dann seinen Pass 5 Minuten lang suchen muessen. Wir dachten schon er waere weg gewesen. Auch das haben wir ueberstanden.
Unser Flugzeug ist puenktlich um 15.40 in Bangkok angekommen. Da wir uns am Flughafen schon ein wenig auskannten, haben wir relativ schnell ein billiges Taxi zu unserem Hostel, dem Atlanta gefunden. Das Atlanta ist ein altes Hotel, dessen alte Eingangshalle sehr gut gepflegt ist und seinen eigenen Scharm versprueht. Leider sind die Budget Raeume eher kahl. Den Swimming Pool konnten wir aufgrund eines Gewitters zu unserem Bedauern nicht nutzen.
Das Essen in dem schoenen Restaurant des Atlanta hat dafuer echt gut geschmeckt.

Tuesday, May 13, 2008

Rolous Gruppe

Heute haben wir uns den nicht vorhandenen Sonnenaufgang gluecklicherweise nicht angesehen. Super. Erst gegen 8.30 sind wir vom Hostel zur Rolous Gruppe aufgebrochen. Die Rolous Gruppe besteht aus den aeltesten Tempeln hier in der Umgebung. Sie heissen Rolous Gruppe, da sie sich in der Naehe des Ortes Rolous befindet, Kambodschas Hauptstadt vor Angkor.
Im Verhaeltnis zu Angkor Wat und Ta Prohm sind die 3 Tempel eher unspektakulaer, aber man kann sehr schoen erkennen wie der neue Baustil von den Bauherren Angkors kopiert wurde. Gegen 11.00 waren wir wieder am Hostel.
Da uns die Hitze hier sehr zu schaffen macht, haben wir uns mittags nochmals hingelegt. Nach einem kleinen Snack sind wir ins Internetcafe aufgebrochen. Da Andi noch eine Arbeit korrigieren musste, bin ich alleine in die Stadt gegangen und habe schoene Postkarten gesucht. Leider habe ich keine guten gefunden. Fuer Socken haette ich auch zu viel bezahlen muessen. Also waren meine einzige Ausbeute 2 Flaschen Wasser und 2 Packungen Oreos.
Abendessen gab es im Hostel.

Monday, May 12, 2008

Angkor (Teil 2)

Um 5.00 sollte uns unser Tuk-Tuk fuer den Sonnenaufgang abholen, aber es kam und kam nicht. Um 5.20 haben wir uns dann 2 Motorbikes geschnappt und sind nach Angkor Wat gefahren. Gluecklicherweise waren wir noch puenktlich da, um zu sehen, dass wir nichts sehen werden. Es war viel zu bewoelkt. Dumm gelaufen. Nach dieser kleinen Enttaeuschung, haben wir uns 2 Stunden lang das atemberaubende Angkor Wat angesehen und anschliessend auch dort gefruehstueckt. Dann ging es weiter auf die grosse Runde. Ta Prohm haben wir ausgelassen, da wir diesen ja schon gestern gesehen haben. Daher ging es direkt weiter entlang der vorgegebenen Route. Echt beeindruckend was die damals alles gebaut haben. Die muessen sehr viel Freizeit gehabt haben.
Andi hat zeitweise grossen Spass gehabt seine Spuren in dem Tempel zu hinterlassen, indem er seine Schuhe nass gemacht hat und extra schoene Abdruecke produziert hat. Echt super ;-) Spaeter haben wir beide dann noch mit roten Riesenameisen gekaempft. Die sind echt aeusserst agressiv und beissen sich sofort fest.
Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten hatten wir gegen Ende der Runde unseren Fahrern mitgeteilt wo wir hin wollten (Srei und Samre klingen aber auch aehnlich; zumindest in der lokalen Sprache). Zum Abschluss haben wir uns das ganze von einem "Berg" (Huegel) angesehen. Die meisten Tempel haben wir aber in dem Urwald nicht wieder gefunden. VieleTouristen gehen auf diesen Berg fuer den Sonnenuntergang, aber da es schon um 12.00 dunkler wurde, haben wir uns gedacht, dass wir einfach frueher gehen. Eine weise Entscheidung. Wir waren noch nicht ganz im Hostel angekommen, da hat es einen richtig deftigen Regenschauer (3 Stunden lang schuettete es wie aus Eimern) gegeben. Anstatt, dass unsere Fahrer froh waren, dass sie im trockenen angekommen sind, wollten sie ploetzlich den doppelten Preis von uns. Begruendung: den Rest des Tages koennten sie wegen des Regens ja nicht fahren. Aha! Die wollten sogar die Polizei rufen. Was sie denen dann erzaehlt haetten moechte ich gerne wissen ;-)
Der Nachmittag war fuer saemtliche Aktivitaeten im Freihen ungeeignet. Die Strassen standen nach einer Stunde Regen 20cm unter Wasser. Also haben wir uns nach dem Mittagessen entschieden (gegen 14.00) uns erst einmal auszuruhen. Sehr angenehm, wenn man morgens frueh aufstehen muss. Gegen Abend sind wir noch in ein Internetcafe gegangen und haben spaeter das "Amok-Set" in einem Restaurant in der Touristenstrasse gegessen.
Unser Tuk-Tuk-Fahrer hatten ein platten auf dem Weg zum Hostel, wie wir spaeter erfahren haben. Dumm gelaufen.

Sunday, May 11, 2008

Kamera und Tempel

Der Tag fing fuer mich mit einer dicken, fetten Enttaeuschung an. Als wir gegen 8.30 Richtung Tempel aufbrechen wollten - fuer den Sonnenaufgang haette es sich aufgrund vieler Wolken nicht gelohnt - musste ich feststellen, dass jemand meine Kamera im Bus geklaut haben muss. Sch.....
Um die Kamera ist es nicht so tragisch, da sie ohnehin einen Wackelkontakt hatte und ihr Ende nahte. Leider war aber die Speicherkarte mit drin und alle Bilder seit Bangkok sind weg. Dow! Andi hat zwar auch viele Bilder geschossen die meinen aehneln, aber vor allem Abends hatte er seine etwas groessere Kamera meist im Zimmer gelassen. Echt aergerlich das ganze.
Dafuer waren die Tempel um so cooler und das obwohl, Angkor Wat erst morgen auf dem Programm steht. Urspruenglich wollten wir uns an Veltins Tipps halten und erst die Rolous Gruppe machen, aber dann haben wir uns von unserem Tuk-Tuk-Fahrer ueberzeugen lassen doch erst die kleine Runde zu machen, da das Ticketoffice - man muss fuer die Tempel ein Ticket haben (USD 40 fuer 3 Tage) - auf dem Weg zu den meisten Tempeln liegt. Fuer die grosse Runde war es schon eher spaet. Auf ein Fahrrad werden wir wohl auch morgen verzichten, da es hier sehr schwuel wird vor den Regenschauern, die jetzt mit der einsetzenden Regenzeit haeufiger kommen. (Sorry Veltin, dass wir deine Tipps so missachten ;-)
Angkor Wat haben wir aber zunaechst ausgelassen, um dort den Sonnenuntergang zu sehen, und sind direkt weiter zu Angkor Thom. Zudem haben wir noch Ta Keo, Ta Prohm, Banteay Kdei und einige kleinere Tempel gesehen. Angkor Wat haben wir dann auch fuer den Nachmittag gestrichen, da es sehr bewoelkt war und wir die Sonne beim Sonnenuntergang sicher nicht zu Gesicht bekommen haetten.
Das, was wir bisher gesehen haben, war aeusserst beeindruckend. Selbst Chichen Itza und Uxmal in Mexiko sind dagegen kinderkram. Ich freue mich schon auf den Sonnenaufgang morgen in Angkor Wat.
Gegessen haben wir im "Red Piano" einem Restaurant, welches auch Angelina Jolie schon besucht hat. Leider war sie heute Abend nicht da ;-)

Saturday, May 10, 2008

Fahrt nach Siem Reap

Wieder eine Busfahrt. Diesmal sollte es um 9.45 losgehen. Gegen 10.30 haben wir Phnom Penh dann tatsaechlich verlassen. Auch gut. Auf der Fahrt mussten wir dann noch ein paar ungeplante Stops einlegen. Die Kupplung war wohl etwas angeschlagen. Deshalb sind wir auch erst gegen 17.00 in Siem Reap angekommen. Also hatten wir ungefaehr 1.5 Stunden Verspaetung. Uns hat das nicht allzu sehr gestoert, aber der Tuk-Tuk-Fahrer, der uns zu unserem Hostel bringen sollte, musste natuerlich etwas laenger warten. Dumm gelaufen. Unser Hostel hatten wir schon von Phnom Penh reserviert, weil uns ein kostenloser Transport in die Stadt versprochen wurde. Falls wir das Hostel nicht gemocht haetten, haetten wir von dort immer noch weiter ziehen koennen.
Aufgrund der Menge an Tuk-Tuk-Fahrern, die uns am Ausgang des Busses bedraengt hat, waren wir mehr als froh schon ein Ziel zu haben. Guest House No. 10 hat sich dann auch als ganz gut herausgestellt, sodass wir nicht lange suchen mussten.
Beim Abendessen in der "Pub Street" haben Andi und ich zunaechst einmal festgestellt, dass Siem Reap wesentlich touristischer als Sihanoukville und Phnom Penh ist. Die Strasse war mit Langnasen ueberflutet. Gegessen haben wir dann auch eher westlich: Pizza und Pasta.

Friday, May 9, 2008

Phnom Penh

Die Greueltaten der Khmer Rouge standen heute im Mittelpunkt unserer Aktivitaeten. Nach dem Fruehstueck sind wir mit einem Maedel, das wir in Hanoi kennen gelernt hatten, zum Museum S21 gefahren. Diese ehemalige Schule hatten die Khmer Rouge in ihr wichtigstes Gefaengnis transformiert und dort 20.000 Menschen festgehalten und gefoltert. Das Ganze in nur 4 Jahren. Krank. Ein Film, welcher im Museum abgespielt wurde, hat das ganze nochmals von einer anderen Perspektive, naemlich der der Angehoerigen der Opferm gezeigt. Die meisten der Gefangenen sind dann auf den Killing Fields ausserhalb Phnom Penhs umgebracht worden. Diese Killing Fields waren dann auch unser 2. Stop. Ausser einem Denkmal und wenigen leeren Massengraebern gibt es dort aber nicht so viel zu sehen. Trotzdem herrschte eine sehr bedrueckend Stimmung.
Schon gegen 13.00 waren wir zurueck am Hostel. Da die Hitze uns, vor allem mir mit meiner leichten Erkaeltung, extrem zugesetzt hat, haben wir uns ein wenig ausgeruht, ehe wir laengere Zeit im Internet verbracht haben.
Schon am Vortag haben wir Dave, einen Argentinier, den wir in Luang Prabang kennen gelernt haben, weider gesehen. Heute haben wir uns mit ihm zum Abendessen getroffen. Zufaellig kamen immer wieder Leute vorbei, die jemand von uns kannte und am Schluss waren wir zu 9 Personen beim Essen. Der Restaurant-besitzer hat sich gefreut.
Waehrend des Essens ist noch jemand vorbei gekommen, der uns zu seiner Hausparty eingeladen hat. Die meisten sind aber nicht gegangen. Da Andi nicht einschlafen konnte, hat er dort mal vorbei geschaut. Leider war wohl nicht viel los.

Thursday, May 8, 2008

Fahrt nach Phnom Penh , Nationalmuseum und Royal Palace

Eigentlich sollte unser Bus um 8.15 von Sihanoukville losfahren. Da die meisten Restaurants (zumindest alle die wir gefragt haben) erst gegen 8.00 oeffnen, haben wir auf das Fruehstueck verzichtet. Leider fuhr der Bus erst gegen 8.45. Also haetten wir eigentlich noch genug Zeit gehabt etwas zu essen. Dumm gelaufen.
Die Busfahrt war unspektakulaer. Die Strasse von Sihanoukville nach Phnom Penh ist fuer Kambodschanische Verhaeltnisse angeblich sehr gut ausgebaut. In Europa wuerde sie als normale Landstrasse durchgehen. Andere Laender andere Sitten. Kurz vor Phnom Penh wurde die Strasse dann etwas breiter und links und rechts waren hunderte Fabrikgelaende ausgeschrieben. Einige sollten 58 ha gross sein. Die haben sich was vorgenommen.
Gegen 13.00 sind wir dann angekommen. Der Bus hat direkt neben dem Bahnhof gehalten, sodass wir es nicht mehr weit bis zu den Hostels am See hatten. Dennoch haben wir uns aufgrund der erdrueckenden Hitze ein Tuk-Tuk geleistet.
Unsere Suche nach einem Raum hat im Simmons 2 geendet, einer alten Villa mit riesigen Raeumen fuer den kleinen Geldbeutel. Echt cool.
Nachdem wir uns bis 14.30 ausgeruht hatten, sind wir in Richtung Nationalmuseum und Royal Palace aufgebrochen. Das Nationalmuseum beherbergt viele Skulpturen aus dem 10.-13. Jh. Leider erfaehrt man ueber die Skulpturen selber nicht sehr viel. Sehr schade.
Der Royal Palace hat Andi und mich stark an den Palast in Bangkok erinnert und wir hatten das Gefuehl das es ein eher verzweifelter Verusch ist, eine Art neues nationales Symbol zu schaffen, da Angkor Wat ja doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Abends haben wir im Backpacker-Quartier gegessen und sind relativ frueh ins Bett gegangen. Die Hitze macht einem echt zu schaffen.

Wednesday, May 7, 2008

Sihanoukville

Sihanoukville ist die groesste Hafenstadt Kambodschas und definitiv auf dem aufsteigenden Ast. Wir haben viele Container gesehen und sehr viele Hotels (u.a. ein Hilton) befinden sich im Bau.
Das alles ist angesichts der Straende in Sihanoukville nur zu verstaendlich. Mit einem Roller haben wir mehrere ekundet und haben Sokha Beach als unseren Favoriten gewaehlt. Weisser Sand mit Palmen. Grossartig. Ein Grossteil des Nachmittags haben wir daher auch an diesem Strand verbracht. Leider ist nur ein Teil dieses Strandes der Oeffentlichkeit zugaenglich, da das Sokha Beach Resort den Rest fuer sich einnimmt. Als wir das Resort gesehen haben, haben Andi und ich davon geschwaermt wie cool es waere in ein paar Jahren mit mehr Geld in der Tasche zu reisen ;-)
Nachdem ich mir noch ein Buch gekauft und wir Verpflegung fuer die Busfahrt am folgenden Tag gebunkert hatten, haben am Serendipidy Beach(?) gechillt und den Sonnenuntergang genossen.

Tuesday, May 6, 2008

Von Phu Quoc nach Sihanoukville

Dieser Tag stand im Zeichen des Reisens. Morgens um 7.00 fuhr unser Bus ans Faehrterminal. Die Faehre fuhr dann so gegen 8.00 los. Die Route war Phu Quoc nach Rach Gia und kostete pro Person ca. 200.000 VND - nur fuer die, die diese Tour auch mal machen wollen. Von Rach Gia hat uns ein Minibus nach Ha Tien gebracht. Kostenpunkt 45.000 VND pro Person. Dort wurden wir schon freudig von wenigen Rollerfahrern erwartet, die uns fuer die immense Summe von 15 USD pro Person nach Kampot, Kambodscha bringen wollten. Leider gibt es auf dieser Route, die es erst seit Mai 2007 - der Oeffnung des Grenzuebergangs - gibt, keine Alternative. Wir mussten also in den sauren Apfel beissen. So gegen 13.00 ging es los.
Bis zur Grenze (5km) war die Strasse geteert und wir kamen schnell voran. Der Grenzuebergang war auch kein Problem, obwohl 10 Mann unsere Paesse sehen wollten und wir 5 USD Touristensteuer plus 20 USD fuer das Visum zahlen mussten. Leider sitzen die Zoellner eindeutig am laengeren Hebel (fyi: der Grenzuebergang schliesst gegen 17.00). Ab der Grenze war die Strasse in eine Schotterstrasse uebergegangen. Dies bedeutete, dass unsere Hinterteile etwas leiden mussten.
Als diese Schotterstrasse dann nach 15km in eine Teerstrasse muendete haben Andi und ich uns aus den Augen verloren und unsere Fahrer haben auch keine Anstalten gemacht auf einander zu warten. So kamen wir 2 Stunden nach unserer Abfahrt in Ha Tien getrennt in Kampot an. Dummerweise hatten die Fahrer auch keinen gemeinsamen Treffpunkt ausgemacht und, da sie beide kein Englisch sprachen, konnten wir unseren Treffpunkt nicht kommunizieren.
Nach einer halben Stunde Wartezeit an der Bushaltestelle hat mein Fahrer angedeutet, dass wir die anderen suchen gehen sollten. Wir hatten schon 20km der Teer- und 5km der Schotterstrasse hinter uns, ehe er sich fuer eine Rueckkehr nach Kampot entschied. Kurz vor Kampot haben wir dann Andis Fahrer getroffen, der andeutete, dass Andi jetzt auch an der Busstation wartete. So war es dann auch. Das war ein echt gutes Gefuehl Andi wieder zu sehen.
Duch diese Aktion haben wir leider so viel Zeit verloren, dass es keinen Bus mehr nach Sihanoukville gab. Dieser haette uns 7 USD pro Person gekostet. Daher mussten wir ein Taxi fuer insgesamt 30 USD nehmen. Das Taxi ist dann auch noch einmal stehen geblieben, aber schon nach 5 Minuten ging es weiter. Gluecklicherweise haben wir sehr schnell ein guenstiges Guest House (Zimmer: 6 USD) gefunden. Da wir den ganzen Tag (ausser Fruehstueck) nichts gegessen hatten, sind wir dann hungrig wie dir Baeren in ein Strandrestaurant gegangen und haben dort viel und gut gegessen.
Das war ein echt erlebnisreicher Tag. Leider auch etwas teuer, aber fliegen waere auch nicht guestiger gewesen.

Monday, May 5, 2008

Erneuter Strandtag

Beim Fruehstueck haben Andi und ich noch darueber nachgedacht einen Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Kaum 15 Minuten spaeter fing es an zu regnen. Dow! Also sind wir im Hotel geblieben und haben Poole und Dart gespielt. Das Internet ging ja aufgrund des taeglichen Stromausfalls nicht.
Gegen Mittag hoerte der Regen auf. Endlich konnten wir an den Strand. Andi hat nach einem leckeren Crepe einen laengeren Spaziergang entlang des Strandes gemacht, waehrend ich mich nach ca. 500m einfach an den Strand gelegt und gelesen habe. Sehr gechillt. Nach gut 2 Stunden haben wir uns dann wieder getroffen und haben erneut Pancakes mit franzoesischem Einfluss gegessen.
Abends gab es dann noch ein grosses und leckeres Festmahl im Hotel. Da wir am 6.5 so gegen 5.30 aufstehen mussten, haben wir uns dann auch frueh schlafen gelegt.

Sunday, May 4, 2008

Strandtag auf Phu Quoc

Der heutige Tag war sehr unspektakulaer. Gegen 11.00 sind wir am Strand entlang nach Duong Dong gelaufen (wir wohnen 2km ausserhalb) und haben beide dabei dicke Sonnenbraende gekriegt. In Duong Dong wollten wir uns dann ueber die Faehre zum Festland informieren, aber leider koennen wir kein Vietnamesisch und die Leute hier kein Englisch. Selbst am Flughafen konnte man uns nicht wirklich weiterhelfen. Man merkt, dass die Insel noch nicht von Touristen ueberlaufen wird. Das wird sich aber bald aendern, wenn die ganzen Resorts fertig werden, die sich zurzeit noch im Bau befinden. Hoffentlich haben dann auch alle genug Strom, denn im Moment wird jeden Tag von 11.00 bis 17.00 der Strom abgestellt.
Die Stadt Duong Dong ist ein noch nicht so richtig entwickeltes Fischerdorf, in dem es ausser vielen Booten nichts auffaelliges gibt.
Nach einem kleinen Snack am Strand sind wir noch schwimmen gegangen und haben am Strand gechillt. Gegessen haben wir wieder im Restaurant "Eden". Man muss ja nicht immer was neues ausprobrieren. Speziell wenn das alte gut ist.

Saturday, May 3, 2008

Flug nach Phu Quoc

Schon um 7.55 ging heute unser Flug nach Phu Quoc, einer Insel im Sueden Vietnams. Unser Flugzeug war, wie schon auf unserem Flug von Vientiane nach Hanoi, eine kleine Propellermaschine. Aufgrund starker Wolkenbildung wurde es etwas ruckelig beim Landeanflug und in der Reihe vor uns haben zwei Personen zur Kotztuete gegriffen.
In Duong Dong angekommen haben wir uns auf die Suche nach einer Bleibe gemacht und sind auf ein halbwegs guenstiges Hotel (Phu Quoc Charms) gestossen, welches einen ueberaus zuvorkommenden Service bietet. Grossartig.
Nachdem wir uns nochmals schlafen gelegt hatten - in der Nacht haben wir beide nur 4 Stunden gepennt - haben wir einen Strandspaziergang gemacht. Abends haben wir uns in ein schoenes Restaurant namens Eden direkt am Strand gesetzt und sehr gut gegessen. Es tut gut nach so vielen neuen Eindruecken ein wenig zu entspannen und das ganze Revue passieren zu lassen.

Friday, May 2, 2008

2. Tag in Saigon

Am Vormittag haben wir die Kriegstunnel bei Cu Chi besucht. Sehr eindruecklich was dort fuer eine Untergrundwelt erbaut wurde. Den Aushub der 200km langen Tunnel, welche ueber 3 Etagen gehen, hat man in Bombenloechern, welche sich in der Regenzeit mit Wasser fuellen, versteckt oder damit Grenzen von Reisfeldern gebaut.
Auch die ganzen Fallen waren sehr beeindruckend und haben deutlich gezeigt wie brutal dieser Krieg war.
Gegen 14.00 waren wir zurueck in Saigon. Da uns die Hitze sehr zugesetzt hat, haben wir uns dann zu einem Nachmittagsschlaefchen hinreissen lassen.
Zu Abend haben wir erneut mit Mathias gegessen, der uns danach zu sich nach Hause eingeladen hat. Dabei waren auch noch Marie und Conny, zwei deutsche Maedels, die wir bei dem Ausflug kennen gelernt hatten. Der Abend war echt lustig.

Thursday, May 1, 2008

Saigon

Nach einer angenehmen Nacht im Bi Saigon haben wir erstmal eine laengere Internet Session eingelegt, da Andi noch an seiner BA arbeiten wollte. Gegen Mittag haben wir uns dann zum War Remnants Museum aufgemacht. Auf dem Weg dorthin lag der Reunification Palace, welchen wir uns aber nur kurz von aussen angeschaut haben, da wir schon von verschiedenen Seiten gehoert hatten, was fuer eine Zeitverschwendung dieser ansonsten ist. Da das War Remnants Museum erst um 13.30 oeffnet, wir aber schon um 12.45 dort waren, haben wir uns noch einen kleinen Snack gegoennt und anschliessend das kambodschanische Konsulat gesucht. Aufgrund des Feiertages hatte dieses aber geschlossen.
Daraufhin ging es dann ins War Remnants Museum. Dieses ist sehr eindruecklich. Mit den Bildern verschiedener, vor allem westlicher Fotografen, werden die Greueltaten der amerikanischen Soldaten an den Viet Kong gezeigt. Es wird auch immer wieder betont, dass dies ein Krieg Vietnams gegen die USA ist. In meinen Augen eine leichte Verdrehung der Tatsachen.
Spaeter haben wir uns mit Mathias zum Abendessen getroffen. Es war wieder super lokales Essen und mein Magen hat nicht rebelliert. Grossartig. Anschliessend sind wir noch in eine Bar (Seventeen Saloon) fuer verlorene Gestalten gegangen. Wir kamen uns dort etwas Fehl am Platz vor. Lustig war es dennoch.

Wednesday, April 30, 2008

Sapa

Am Abend des 27.4 sind wir erst gegen 20.45 (und nicht wie vorgesehen um 20.00) vom Hostel abgeholt worden und zum Bahnhof gebracht worden, um den Schlafzug Richtung Sapa zu nehmen. Gluecklicherweise hat alles noch gepasst. Geschlafen haben wir leider nicht so gut, obwohl wir uns schon den Soft-Sleeper mit 4 Betten geleistet haben. Der Hard-Sleeper mit 6 Betten soll wirklich schlecht sein wie wir von mehreren Seiten gehoert haben.
Da Sapa selbst keinen Bahnhof hat - Sapa ist ein Bergdorf - sind wir mit dem Bus morgens um 6.00 (28.4) vom Bahnhof abgeholt worden und nach Sapa gefahren. Um 8.00 konnten wir dann unser Zimmer im Summit Hotel beziehen. Die Zimmer waren ueberraschend gut und es gab eine grossartige Dusche.
Schon um 9.00 sind wir dann das erste mal zum Trekken aufgebrochen. Die Strecke war aber eher kurz und fuehrte durch eine Art Freilichtmuseum. Nach 3 Stunden langsamen Laufens waren wir schon wieder im Hotel. Dort gab es die naechste freudige Ueberraschung: das Essen war echt nicht schlecht und es gab viel davon. Grossartig.
Nachmittags haben wir uns noch ein wenig pennen gelegt und sind durch Sapa gegangen. Der Ort an sich ist nicht speziell. Man bekommt ueberall von Eingeborenen (nicht Vietnamesen, die hier kritisch beaeugt werden) Andenken angeboten. Zu einer Maultrommel haben wir uns dann auch ueberreden lassen.
Das Abendessen war wieder sehr gut und zusammen mit 2 Daeninen und 2 Englaendern wollte wir dann noch in eine Bar. Kurz vor Verlassen des Hotels hat uns dann ein Angestellter angesprochen und zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Essen und Getraenke umsonst. Die Feier war sehr westlich und wir hatten ganz gut Spass an der Sache. Das Geburtstagskind tat mir jedoch etwas leid, da es nur Shampoo (dafuer in Massen) bekommen hat. Echt komisch.
Andi und die anderen 4 Europaeer wollten dann noch weiter ziehen, mussten aber feststellen, dass alle Bars schon geschlossen waren und somit lagen wir alle gegen 1.00 im Bett.
Am 29.4 haben wir uns nach einem nicht allzu grossen Fruehstueck um 9.30 zum trekken getroffen. Wir (die Daeninen, Englaender, unser Guide Co und wir) sind durch Reisfelder gegangen, um in lokales Dorf zu gelangen. Der Terassenanbau ist echt interssant. Leider war es wieder etwas neblig, sodass die Farben auf den Fotos nicht so richtig leuchten wollen.
Im Dorf gab es dann Mittagessen. Anschliessend sind wir bis zu unserem Bus gegangen, welcher uns gegen 14.00 wieder ins Hotel gebracht hat.
Im Hotel haben wir noch ein wenig gechillt und relativ frueh (16.15) zu Abend gegessen, da wir nicht wussten, dass dies auch spaeter noch moeglich ist. Gegen 17.00 hat uns dann ein Bus abgeholt und zum Bahnhof gebracht. Dort waere das Abendessen eigentlich eingeplant gewesen. Naja was solls.
Um 20.15 ist dann unser Zug nach Hanoi gefahren. Geschlafen haben wir beide wieder nicht so ueberragend. In Hanoi sind wir dann schon um 5.00 morgens angekommen. Etwas verschlafen haben wir uns zum Hostel geschleppt, da man uns versprochen hatte uns einen Raum bis zum Abflug nach Saigon zur Verfuegung zu stellen. Leider ist dieser erst gegen 8.00 frei geworden, sodass wir noch ein wenig in Hanoi rumlaufen konnten/mussten.
Als wir dann das Zimmer beziehen konnten haben wir uns nochmals hingehauen. Kurz bevor unser Taxi zum Flughafen uns abgeholt hat (gegen 11.00) haben wir noch zufaellig Jordi getroffen - ein Spanier, den wir in Luang Prabang kennen gelernt hatten.
Unser Flug war etwas verspaetet und ich durfte dann neben einer Person mit undefinierbarem Geschlecht sitzen. Komisches Gefuehl. In Saigon angekommen, bin ich auf die Toilette gegangen. Ich konnte nicht glauben was ich dort erlebt hab. Da alle Pissoirs besetzt waren bin ich in eine nicht ganz saubere normale Toilette gegangen und wollte mich im Stehen erleichtern, als ich feststellte, dass ein Mann relativ dicht hinter mir steht und genau neben mir die Wand der Toilette anpinkelt. Ich habe echt geglaubt mich tritt ein Pferd.
Vom Flughafen sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gekommen. Wir mussten den Touristenpreis zahlen (doppelter Preis) welcher fuer uns beide immer noch unter einem USD lag. Kann man verkraften.
Abends haben wir dann noch Mathias getroffen, welcher uns ein super Restaurant gezeigt hat. Dort gab es grossartiges lokales Essen fuer wenig Geld. Das Taxi zum Restaurant hat aber dafuer komisch viel gekostet, da der Preis am Ende dank aufgemotztem Taximeter exponentiell angestiegen ist . Danach waren wir noch kurz in einer Bar und sind dann frueh schlafen gegangen.

Sunday, April 27, 2008

Halong Bay

Gestern sind wir morgens gegen 8.00 nach Halong Bay aufgebrochen. Die Busfahrt bis Halong City hat ca. 4 Stunden gedauert, obwohl die Vietnamesesn fahren wie die Henker. Lebensgefaehrlich.
In Halong Bay sind wir dann auf unser Schiff. Insgesamt waren 16 Leute an Bord, also nicht zu viele. 16 scheint aber ohnehin fuer mehrtaegige Touren der Standard zu sein. Komisch war auch, dass jeder an Bord unseres Schiffes einen anderen Preis gezahlt hat (20 dollar Unterschied; leider waren wir eher in der oberen Haelfte der Preisskala; naja, was solls, dafuer sind wir bisher immer am billigsten weggekommen).
Nach einem einigermassen gutem Mittagessen konnten wir dann die atemberaubende Landschaft bestaunen. Leider war es etwas diesig, aber es war trotzdem sehr beeindruckend. So gegen 16.00 haben wir an einer Insel angelegt und eine riesige Hoehle besichtigt. Direkt danach sind wir dann kajaken gegangen. Die Hoehle (eher ein Tunnel) am Ende der Kajakroute war ganz schoen, aber nicht aussergewoehnlich.
Anschliessend sind wir zu unserem Ankerplatz geschippert (41 andere Boote waren auch da) und haben uns mit 4 aelteren Austaliern und 2 Koreanern ueber Gott und die Welt unterhalten. Als ich dann vor dem Schlafengehen noch einen HobNob (Keks) essen wollte, habe ich einen grossen Kaefer in der Tuete vorgefunden. Danach war mir der Hunger auf HobNobs vergangen.
Heute morgen wollten Andi und ich eigentlich gegen 7.00 aufstehen, da es um 7.30 Fruehstueck geben sollte, aber schon um 6.00 hat ein Kind an Bord angefangen Randale zu machen. Nachdem wir gefruehstueckt und unsere Zimmer geraeumt hatten, ging es dann weiter die grossartige Landschaft bestaunen. Zu unserem Glueck zeigte sich auch die Sonne fuer 2 Stunden.
Um 11.30 waren wir dann wieder in Halong City (auf dem Rueckweg hatten wir diejenigen, die eine 3 Tagestour machen auf Cat-Ba Island abgesetzt). Dort wurden wir dann zu einem Restaurant verfrachtet, wo es ein mittelmaessiges Mittagessen gab.
Fyi: Unser Tourveranstalter hiess Hapro Travel.
Gegen 16.15 waren wir dann wieder in Hanoi. Dort haben wir uns kurz frisch gemacht und gegen 20.00 werden wir fuer unseren Trip mit Nachtzug nach Sapa abgeholt.

Friday, April 25, 2008

Hanoi

Bei einem gemuetlichen Fruehstueck in der Kangaroo-Bar (dort hatten wir gestern auch schon zu Abend gegessen und es war sehr gut), haben wir die kommenden Tage geplant. Samstag und Sonntag werden wir in Halong Bay verbringen. Sonntag Abend geht es dann direkt mit dem Nachtzug nach Sapa, einem Ort in den Bergen, wo es super zum trekken sein soll. In Sapa uebernachten wir und gehen am naechsten Tag erneut trekken. Abends geht es dann mit dem Nachtzug zurueck. Aufgrund dieses ganzen Reisestresses weiss ich noch nicht wie oft ich mich in den naechsten Tagen melden werde.
An der weiteren Planung sitzen wir noch, da am 30.4 und 1.5 hier in Vietnam grosser Feiertag ist. Die sind hier unten alle immer nur am Feiern. Wenigstens hat es den Anschein. Das bedeutetfuer uns, dass fast alle Fluege wieder ausgebucht sind. Mal sehen. Im Moment sieht es ganz gut aus.
Anyways, nach der Planung waehrend des Fruehstuecks bin ich zum Mausoleum von Ho Chi Minh gegangen. Es war geschlossen, da heute Freitag ist. Aber ehrlich gesagt wollte ich in dieses kleine Haeuschen (gross fuer ein Grab ;-) auch nicht rein. Ganz in der Naehe ist auch der Praesidentenpalast, welchen ich natuerlich auch angeschaut habe, genauso wie einige Regierungsgebaeude. Zudem war ich im Temple of Literature. Dies ist ein 1000 Jahre alter Tempel. Ganz schoen.
Andi ist nicht mitgekommen, da er noch an seiner Bachelor-Arbeit rungewerkelt hat.
Am spaeten Nachmittag haben wir uns dann wieder getroffen und sind noch ein wenig zusammen durch Hanoi gegangen. Unter anderem zur Nationaloper und zum Bahnhof, um unsere Weiterreise zu planen. Aufgrund der langen Reisezeit werden wir wahrscheinlich fliegen. Mal sehen.

Thursday, April 24, 2008

Flug nach Hanoi

Heute sind wir mit einer Propeller-Maschine von Laos Airlines von Vientiane nach Hanoi geflogen. Der Flug war ganz in Ordnung und es gab nichts spezielles.
Am Flughafen in Hanoi haben wir dann den Bus genommen, um ins Stadtzentrum zu kommen. Dort haben wir uns dann einige Hostels angesehen, bevor wir uns fuer eine guenstige Variante entschieden haben.
Hanoi ist vom ersten Eindruck her eine echt anstrengende Stadt, da es ueberall laut ist und es 1.000.000 Roller gibt. Mal sehen ob sich dieser Eindruck in den naechsten Tagen bestaetigt.
Abends sind wir noch ein wenig durch unser Quartier gegangen und haben im Kangaroo Cafe gegessen. Sehr lecker.

Wednesday, April 23, 2008

Vientiane

Nachdem wir ausgeschlafen haben, sind wir irgendwo in der Stadt fruehstuecken gegangen. Das Cafe war ganz nett. Danach haben wir eine Ausstellung von Cope angesehen - diese war uns von Nam, einem Laoten, empfohlen worden. Cope ist eine Organisation, die sich um die Opfer der nicht detonierten verstreuten Bomben in Laos kuemmert. In der Ausstellung haben wir auch erfahren, dass in Laos mehr Bomben abgeworfen wurden als die Alliierten im gesamten WW2 verbraucht haben. Da 30% dieser Bomben nicht direkt nach dem Abwurf explodiert sind, hat Laos ein riesen Problem mit Blindgaengern.
Von der Ausstellung aus sind wir dann zum Nationalsymbol Laos gefahren, dem That Luang, einer grossen Stulpa. Man muss sie gesehen haben, aber sie ist nicht aussergewoehnlich.
Nachmittags sind wir dann noch mit Julia einen Kaffee trinken gegangen und haben uns in eine Inernetbude gechillt.
Abends haben wir einen Burger im Sticky Fingers, in dem auch Nam arbeitet, gegessen. Dort haben wir zufaellig auch noch Julia, Denise und Na (eine Freundin von Denise) getroffen. Kurz vor Sperrstunde, gegen 11.30, sind wir dann zurueck zum Hostel gefahren.

Tuesday, April 22, 2008

Fahrt nach Vientiane

Um 8.30 sind wir mit dem Bus nach Vientiane aufgebrochen. Leider gibt es hier keine richtigen Autobahnen und so sind wir erstmal stundenlang auf irgendwelchen Bergstrassen rumgekurvt. Muehsam. Nach 9 Stunden waren wir dann endlich da.
Gluecklicherweise haben wir im Bus zwei nette deutsche Maedels (Julia und Denise aus Berlin) getroffen von denen eine (Denise) ein viermonatiges Praktikum in Vientiane gemacht hat. Somit hatten wir dann schon mal einen lokalen Guide. Sehr cool. Denise hat uns ein schoenes Guest House, 2 coole Bars und eine eher schlechte Disko gezeigt. Zu ihrer Verteidigung bzgl. der Disko muss man sagen, dass das Nachtleben aufgrund der Sperrstunde um 0.00 Uhr ohnehin nicht sonderlich ausgepraegt ist (Diskotheken duefen laenger offen bleiben).

Monday, April 21, 2008

Wasserfaelle

Heute bin ich relativ spaet aufgestanden, da Andi morgens noch etwas an seiner Bacherlor Arbeit arbeiten wollte. Deshalb sind wir erst am fruehen Nachmittag zu den Wasserfaelen ganz in der Naehe von Luang Prabang aufgebrochen.
Die Wasserfaelle waren wirklich atemberaubend. Nachdem wir bis oben hin geklettert waren, sind wir noch mit 2 Daenen, 1 Kanadierin und einem Israeli schwimmen gegangen, in tuerkisgruenem Wasser. Einfach nur geil.
Abends habe ich dann einen leckeren Burger und Andi ein BBQ gegessen bevor wir in eine lokale Disko uebergwandert sind. Diese war vergleichbar mit dem HalliGalli im Appenzell. Fuer alle die, die das HalliGalli nicht kennen, eine absolute Dorfdisko. Es war trotzdem lustig.

Sunday, April 20, 2008

Luang Prabang

Luang Prabang ist eine kleine Stadt. Zu unserem Erstaunen haben uns Touristen, die vor 10 Jahren schon einmal hier waren erzaehlt, dass es trotzdem extrem gewachsen ist seitdem sie das letzte mal hier waren.
Heute haben wir uns das Staedtchen und einige kleine Tempel angesehen. Die Stadt ist UNESCO World Heritage aufgrund einiger alter Bauten auch aus der Kolonialzeit. War ganz nett. Den Nachmittag haben wir dann zu einem Grossteil in einem Internetcafe verbracht und uns auf den neuesten Stand der Dinge gebracht. Hier gab es dann auch eine negative Nachricht: Dortmund hat knapp verloren. Dow!
Kurz vor Sonnenutnergang sind wir noch auf einen Berg hier in der Stadt gesprintet (da wir zu spaet waren), um die Aussicht zu geniessen. Die Landschaft und die Natur hier in der Umgebung sind wahrlich schoen.
Abendessen gab es auf dem lokalen Markt und anschliessend sind wir mit einer bunten Truppe noch in eine Bar gegangen. Leider ist hier schon um 11.30 Sperrstunde. Komische Sitten. In manchen Laendern faengt alles dann erst an.

Saturday, April 19, 2008

2. Tag auf dem Schiff

Der zweite Tag auf dem Schiff begann besser als erwartet. Andi hat es geschafft uns im vordesten Bereich des Schiffes Bodenplaetze zu organisieren, was gleichbedeutend mit viel Platz ist. Grossartig. Aufgrund dieser Tatsache war der zweite Tag auf dem Schiff auch wesentlich angenehmer und wir konnten die schoene Aussicht richtig geniessen und entspannen.
Da es mir mittlerweile bereits besser ging mit dem Durchfall (nach zwei Tagen an denen ich fast nichts gegessen habe, um nichts zu riskieren) wurde es ein angenehmer Tag an dem ich viel gelesen und geschlafen habe.
Auf dem Schiff haben wir dann auch noch ein paar weitere ganz nette Backpacker kennen gelernt mit denen wir dann abends Essen und in eine Bar gegangen sind.
Luang Prabang ist vom ersten Eindruck her ein sehr schoene Stadt mit vielen jungen Backpackern. Aufgrund des World Heritage Status gibt es auch vielse schoene neuere Gebauede und keine Hotelbunker. Die meisten alten Gebauede sind sehr schoen rennoviert.
Unser Hostel ist auch brandneu und somit super in Schuss. Hier kann man es echt aushalten.

Friday, April 18, 2008

Huay Sai

Huay Sai ist der Name des Grenzuebergangs, welchen wir benutzt haben, um nach Laos zu kommen. Da wir unser Visum noch nicht hatten, mussten wir am Vorabend unsere Paesse abgeben und haben sie tatsaechlich am naechsten Morgen zurueck erhalten. Unglaublich aber wahr. Die Art und Weise der Rueckgabe der Paesse ist auch noch erwaehnenswert: Der Pass wird hochgahalten und man muss sich melden, wenn es seiner ist. Ich haette mir also ohne Probleme den Pass einer anderen Person angeln koennen.
Direkt hinter der Grenze auf dem Weg zu unseren Schiffen, wurde uns dann auch schon Grass angeboten, wie noch 6 weitere male an diesem Tag. Echt krass.
Als wir dann zum Schiff gekommen sind, hat Andi total abgedreht und ich war auch kurz davor. Das Schiff hatte 76 Plaetze von denen alle belegt waren. Das war nicht schlimm, aber leider war die Beinfreiheit auf asiatische Verhaeltnisse angepasst und somit zu kurz fuer uns und das Holzbrett im Ruecken war auch nicht bequem. In dieser Position fuer ein paar Minuten oder eine Stunde sitzen geht noch, aber fuer 7 Stunden ist hart. Wir haben es ueberlebt. Das schlimmste am Abend war, dass wir morgen wieder 7 Stunden auf dem Schiff verbringen. Schade.
Geschlafen und gegessen haben wir in einem Dorf, dass nur existiert, um Schiffsgaeste zu beherbergen. Also nichts grossartiges. Noch etwas negatives war, dass die Generatoren in diesem Dorf um 11.00 abgestellt werden, was bedeutet, dass kein Ventilator und keine Klimaanlage mehr funktioniert. Dementsprechend war es eine warme Nacht.

Thursday, April 17, 2008

Reise nach Luang Prabang

Heute geht es auf nach Luang Prabang. Eine Reise die 3 Tage dauern wird.
Aber eins nach dem anderen.
Am Morgen hatte ich das erste Mal zo richtig Durchfall und musste mich uebergeben. Grossartige Vorzeichen um eine Weiterreise anzutreten. Mit 3 Immodium und Paspertin habe ich aber bis zur Abfahrt um 13.00 alles in den Griff bekommen. Ein Minibus hat uns von unserem Hostel abgeholt - 13 Mann plus Gepaeck in einem Minibus ist eng, aber ich hatte das Glueck als letzter einzusteigen und vorne sitzen zu duerfen. Die fuenfstuendige Reise mit dem Minibus war bis zu einem Umfall unaufgeregt verlaufen. Jedoch muss an einer Stelle wenige Minuten vor uns ein Unfall stattgefunden haben. Deshalb musste ich leider mit ansehen wie eine Leiche auf dem dem Boden ausgebreitet gelegen hat und sich niemand auch nur im Entferntesten darum kuemmerte. Das ruehrt aus einer Thai-Tradition, dass derjenige der die Leiche zuerst beruehrt auch ihr Begraebnis bezahlen muss. Erste Hilfe in Deutschland wuerde noch unbliebter, wenn das bei uns eingefuerht wuerde.
Das Hostel in dem wir uebernachtet haben war dann leider eher schlecht als recht, aber wir haben es ueberlebt. Gegesessen habe ich dort natuerlich nichts mehr ;-)

Wednesday, April 16, 2008

2 Tage Trekking

Heute schreibe ich zusammenfassend fuer die letzten beiden Tage, da wir uns auf einem Ausflug befunden haben.
Dieser ging gestern gegen 9.30 von Chiang Mai aus los. Wir wurden von einem nach hinten offenen Pickup abgeholt. Da auch gesten noch offiziell das Wasserfest war sind wir ordentlich nass geworden. Die Thais hoeren echt nicht mehr auf mit Wasser zu spritzen.
Am Anfang des Trips standen die obligatorischen Zwischenstops:
Orchideenfarm und Schlangenfarm
Um 13.00 ging es dann endlich ans trekken. Und wie! In der Hitze einen staubigen und relativ steilen Berg hoch und am Anfang in einem Affenzahn, bis einige mehr oder weniger schlapp gemacht haben. Danach ging es dann fuer jeden in seinem Tempo weiter. Die Landschaft war aber echt schoen. Es ging quer durch den Urwald. Ziel des Trips war ein kleines Dorf mit Einheimischen nahe des Berggipfels. Dieses haben wir dann gegen 17.00 erreicht.
Am Ende unserer Kraefte haben wir dann dort den ganzen Abend relaxt, bei offenem Feuer und Gitarrenmusik. Man konnte es dort sehr gut aushalten.
Am naechsten Morgen ging es um 10.00 weiter. Zunaechst eine Stunde Fussmarsch bis zu einem Wasserfall an dem wir natuerlich schwimmen gegangen sind. Von dort haben wir dann noch eine weitere knappe Stunde bis zu einem Elephantencamp gebraucht. Nach einem kurzen Ausritt (man sollte es mal machen, aber mein Hobby wird es sicher nicht, vor allem da wir nicht selber steuern durften) sind wir dann "White Water Rafting" gegangen. Leider hatte es wegen der Trockenzeit an vielen Stellen zu wenig Wasser, sodass es mehr Boat Rocking als River Rafting war. Der letzte Abschnitt bestand aus Bamboo Rafting - man setzt sich auf ein Bamboofloss und laesst sich treiben. Das kann ganz schoen kangweilig sein, wenn die falschen Leute mit einem auf einem Bamboo sitzen.
Damit waere ich ja auch beim Thema Reisegruppe:
Wir waren zu zwoelft:
4 Zoellner (2 Paaerchen)
3 Wuerzburger
3 Englaender
wir
Die Englaender waren lustig, die Wuerzburger eher langweilig und mit den Zoellnern konnte man ganz gut auskommen. Alles in allem war die Truppe also in Ordnung. Nur das Bamboorafting mit den Wuerzburgern war etwas langweilig.
Auf der Rueckfahrt sind wir dann nochmals richtig boese nass gemacht woreden, da einige Thais wohl nicht mitbekommen hatten, dass das Wasserfest vorbei ist. Dow!
Am Abend sind wir wieder in unserer Lieblingsbar in Chiang Mai gelandet.

Monday, April 14, 2008

Chiang Mai

Chiang Mai ist eine sehr schoene Stadt. Das Leben scheint voellig stresslos zu sein und es gibt sehr viele Auslaender, die hier fuer immer bleiben. Natuerlich war diese Atmosphaere auch dem Wasserfest geschuldet, welches heute nun schon seinen 3. offiziellen Tag erlebt. Am Morgen haben wir uns einige Tempel angeschaut und unsere Weiterreise nach Luang Prabang gebucht sowie eunen Trek von Chiang Mai aus. Am Nachmittag sind wir dann voll in die Wasserschlacht eingestiegen. Ein riesen Spass. Mit einem Eimer und einer Wasserkanone bewaffnet haben wir richtig mitgemischt, wurden aber auch ordentlich nass.
Abends haben wir wieder in einer Bar gechillt. Die letzten Tage waren echt sehr entspannt.

Sunday, April 13, 2008

Flug nach Chiang Mai

Heute sind wir von Bangkok nach Chiang Mai geflogen. Der Flug war voellig in Ordnung. Probleme gab es erst in Chinag Mai. Da dort alle das Wasserfest feierten, weigerten sich Taxifahrer uns bins zum Hostel zu fahren. An Busse war erst gar nicht zu denken. Also haben wir uns so nah wie moeglich ans geschehen fahren lassen und sind dann mit Rucksaecken durch die Festivitaeten. Dabei sind wir komplett nass geworden, da das Wasserfest in Chiang Mai gleich bedeutend mit der groessten Wasserschlacht der Welt ist. Jeder macht mit. Unglaublich.
Am Abend haben wir dann noch in einer Bar gechillt und Holzi per Zufall getroffen. Die Welt ist doch sehr klein.

Saturday, April 12, 2008

Planen und Chillen

Dieser Samstag war sehr gechillt. Wir haben ausgeschlafen und dann eine Docu ueber Macau gesehen. Es war ganz interessant alle Casinos, die wir besucht haben, nochmals im Fernseher zu sehen. Danach haben wir uns an die Planung unserer Weiterreise gemacht.
Am fruehen Nachmittag sind wir dann zum Siam Square aufgebrochen, um zu sehen, ob dort Thai New Year gefeiert wird. Eigentlich war aber alles wie immer (nur weniger Staus auf den Strassen). Das richtige Spektakel werden wir dann in Chiang Mai miterleben, da dort die Hochburg des Wasserfestes (Thai New Year) sein soll. Spaetestenst morgen wissen wir mehr.

Friday, April 11, 2008

Ayutthaya

Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt Thailands. Da die Ruinen dieser Stadt etwas verstreut liegen und nur schwer mit dem Bus alleine zu erreichen sind, haben wir uns entschieden eine Tour zu machen. Diese hat uns einiges ueber die Tempel gelehrt (Sri Lanka Style vs. Cambodia Style). Zudem haben wir erfahren, dass die Thais fuer jeden Tag eine Farbe haben (Montags ist zum Beispiel gelb, weswegen die Flagge des Koenigs, der an einem Montag geboren wurde, gelb ist).
Insgesamt alles ganz interssant. Am Ende haben wir dann noch den Sommerpalast des Koenigs besichtigt. Da koennte ich es mir auch gefallen lassen. Generell wird der Koenig hier verehrt wie ein Gott und so lebt er auch.
Zurueck ging is dann mit dem Boot. Eine zweisteundige Fahrt, welche recht angenehm war.
Alles in allem ein ganz netter Tag.

Thursday, April 10, 2008

Kanaele von Bangkok, Thai New Year

Heute sind wir mit einem Long-Tail Boat einige Kanaele von Bangkok abgefahren. Echt schoen und eindruecklich. Nach einer Stunde waren wir zurueck. Dann ging es ab nach China Town. So viele Geschaefte am Stueck habe ich noch nie gesehen. Crazy.
Nach einiger Zeit hat uns aber die Luft und vor allem die Hitze ganz schoen zugesetzt und wir sind Richtung Bahnhof aufgebrochen, um einen Zug oder Bus nach Sukhothai zu buchen. Leider haben wir dort erfahren, dass ab dem 12. riesige Festivitaeten stattfinden, da dann Thai New Year ist. Eigentlich nicht schlimm, wenn nicht alle Thais fuer dieses Fest nach Hause fahren wuerden und saemtlich Busse und Zuege fuer 4 Tage ausgebucht waeren. Wir mussten uns also was ueberlegen.
Nach mehrmaligem Hin- und Her und der Feststellung, dass in Luang Prabang (Laos) und Kambodscha auch New Year gefeiert wird, haben wir uns entschieden nach Chiang Mai zu fliegen. Dorthin wollten wir ohnehin und Sukhotai waere ohnehin nur ein kurzer Zwischenstop gewesen. Leider koennen wir erst am Sonntag nach Chiang Mai, da alle anderen Fluege voll waren. Absolutes Verkehrschaos bis zum 16. April hier in Thailand. Daher werden wir uns morgen Ayutthaya anschauen - Thailands zweite Hauptstadt nach Sukhotai. Somit aendert sich eigentlich nicht viel am Gesamtplan.
Thai New Year kam fuer uns etwas ueberraschend, da es im Lonely Planet noch nicht einmal unter Festivals vermerkt ist. Schon komisch, aber was solls.

Wednesday, April 9, 2008

Bangkok: Grand Palace

Da ich es ja nicht geschafft habe in Hong Kong mit den Blogeintraegen aufzuholen, werde ich jeztzt einfach mit den aktuellen Geschehnissen fortfahren.
Aber zuerst doch noch was zu Hong Kong: Mir hat es dort echt super gefallen. Wir haben viele Freunde von Andi getroffen und Hong Kong komplett erkundet. Sogar schoene Straende hat es dort. Unglaublich.
So jetzt zu unserem derzeitigen Aufenthaltsort Thailand. Wir sind gestern gut in Bangkok gelandet und dann mit dem Bus ins Stadtzentrum gefahren. Da die Adresse unseres Hotels nicht wirklich einfach zu finden war, mussten wir mehrmals fragen, aber die Thais waren mehr als hilfsbereit. Eine Dame hat sogar fuer uns auf ihre Kosten im Hotel angerufen und uns dann den Weg erklaert.
Nach der Ankunft haben wir uns ins Bett geschmissen und haben lange geschlafen.
Heute Morgen haben wir dann gut um Obersten Geschoss mit Ausblick gefruehstueckt und sind dann Richtung Grand Palace - eigentlicher Palast des Koenigs, der aber eigentlich woanders lebt - mit dem Skytrain und der Faehre aufgebrochen.
Der Grand Palace ist echt eindruecklich. Er ist zwar nicht ganz so gross wie die Verbotene Stadt, aber dafuer viel Detailreicher. Mir persoenlich hat er besser gefallen, viel besser. Leider konnten wir den Palast nicht voellstaendig besichtigen, da in einem Teil die Schwester des Koenigs aufgebahrt liegt. Diese ist vor kurzem gestorben.
Direkt um die Ecke vom Grand Palace ist das Wat Poh. Eine riesige Buddha-Statue. 46m lang. Eindruecklich.
Zum Abschluss bin ich noch aufs Wat Arun - ein grosser Tempel - geklettert. Andi hat unten gewartet, da er genug Sonne gesehen hatte.
Anschliessend sind wir wieder Richtung Hotel aufgebrochen, da uns die Sonne doch wirklich fertig gemacht hat. Die Feuchtigkeit darf man natuerlich auch nicht vergessen. Gleich wollen wir noch Essen gehen und dann geht es wieder in das gemuetliche Bett.
Fuer morgen hoffe ich, dass ich wieder ein paar Zeilen schreiben werde ;-)

Friday, March 28, 2008

Tiananmen, Palast des Volkes ...

Gut ausgeschlafen haben wir uns gegen 10.30 Richtung Tiananmen (Platz des himmlischen Friedens) aufgemacht. Dieser Paltz ist einfach umwerfend gross und sehr gur bewacht. Es gibt nur wenige Eingaenge zum Platz und groessere Taschen werden an diesen durchsucht. Die starke Bewachung ist schon ein wenig komisch, aber wahrscheinlich will man einfach Proteste wie 1989 verhindern. Zuerst sind wir zum Nationalmuseum gegangen welches auf der oestlichen Seite des Platzes liegt. Da mussten wir dann leider feststellen, dass dieses bis 2011 geschlossen sein wird, um es zu renovieren. Also sind wir direkt zum gegenueberliegenden Palast des Volkes gegangen und konnten diesen sogar besichtigen. Dieser Palast ist von den Ausmassen her wirklich ein gigantisches Bauwerk: Built to impress. Alles war einfach eine Dimension groesser als sonst.
Das Maomausuleum haben wir nur von aussen gesehen, da die Schlange uns einfach zu lang erschien.
Das grosse Model Pekings in der Beijing Planning Exhibition Hall haben wir auch noch besichtigt. Zudem haben wir uns einen Film in 3D ueber Pekings Geschichte angeschaut. Dieser war dann auch leicht propagandistisch: "Peking war schon damals Zentrum der Erde". Das Museum eignet sich echt gut um ein Gefuehl fuer die Groesse der Stadt zu bekommen und sicht besser orientieren zu koennen. Die Teile ueber Abwasserbehandlung, saubere Luft, usw. haben wir uns geschenkt. Stattdessen haben wir uns das neue Nationaltheater angesehen. Leider kann man nur bis zum Foyer, aber es ist schon von aussen beeindruckend.
Abends haben wir wieder James getroffen und haben Peking Ente gegessen. Sophie traf erst spaet ein, da sie 3 Stunden von ihrer Hall bis zum Restaurant gebraucht hatte. Peking halt.
Im Anschluss sind wir mit James noch in eine coole Bar gegangen und haben dort einen Australier (James ist auch Aussie) und einen HSGler getroffen. Die Welt ist doch sehr klein!

Thursday, March 27, 2008

Ankunft Peking

Ankunft morgens um 7.00 in Peking am neuen Superterminal 3 (angeblich das groesste der Welt). Das Terminal ist echt cool. Meiner Meinung nach das Beste in dem ich je war. Vielleicht lag das aber auch am sonnigen Wetter und der Freude ueber den ueberstandenen Flug ;-) Vom Flughafen haben wir dann den Bus ins Stadtzentrum genommen (dieser kostete 16 Yuan - 1,6 Euro - an Stelle der zunaechst von einem Taxifahrer offerierten 450 Yuan). An der Bushaltestelle waren wir dann zu knauserig ein Taxi zu nehmen und wir sollten dies nicht zum letzten Mal in Peking bereuen. Vom Busterminal aus mussten wir 2km in unsere super Jugendherberge gehen. Leider haben wir sie nicht direkt gefunden und waren von der Hilfe eines angeblichen Universitaetsprofessors abhaengig, der uns anstatt zur Jugendherberge in eine Gallerie fuehrte. Direkt vor dieser haben wir uns dann aber abgekapselt und haben zu unserer Freude festgestellt, dass wir nur noch wenige Meter von unserem Hostel entfernt waren. Grossartig. Das Hostel (Peking International Youth Hostel) war echt stark. Ich kanns nur jedem empfehlen der Peking besucht. Sicherlich lag das aber auch daran, dass wir aus Platzmangel das beste Zimmer fuer den kleinsten Preis bekommen haben, da wir schon gebucht hatten. Man braucht auch Glueck im Leben ;-)
Wir haben unser Gepaeck abegeladen und sind direkt in die Verbotene Stadt gegangen, welche nur 300 Meter entfernt lag. Die Verbotene Stadt ist schon beeindruckend gross, aber dafuer, dass sie eine Art chinesisches Nationalheiligtum ist, doch eher schlecht erhalten. Ausgestellte Uniformen waren mit zentimeterdickem Staub bedeckt. Angeblich gab es in diesem UNESCO Weltkulturerbe frueher sogar einen Starbucks. Unglaublich. Der Automatic Guide, der Touristen dort geliehen wird war auch ein wenig komisch. Theoretisch haette er automatisch ueber Dinge berichten sollen, die sich gerade in der Naehe befinden. Stattdessen erzaehlte er einem immer irgendwas, nur nicht das, was man gerade wissen wollte. Muehsam. Insgesamt ist das ganze aber schon beeindruckend und man sollte es definitiv gesehen haben.
Im Anschluss (um 4 Uhr nachmittags) waren wir dann vom Flug und der Verbotenen Stadt so muede, dass wir und uns erst einmal hingauen und 1.5 Stunden gepennt haben. Am Abend haben wir dann noch James O'Hare, Sophie und ihren Freund getroffen und sind dann zusammen auf einen Food market gegangen. Als erstes haben James, Andi und ich Skorpion probiert. Schmeckt ein wenig wie Kartoffelchips. Dann haben wir noch ein paar Sachen gegessen, die ganz interessant aussahen und sind anschliessend in Ho Hai in eine Jazz-Bar. Trotzdem waren wir zeitig im Bett.