Friday, March 28, 2008

Tiananmen, Palast des Volkes ...

Gut ausgeschlafen haben wir uns gegen 10.30 Richtung Tiananmen (Platz des himmlischen Friedens) aufgemacht. Dieser Paltz ist einfach umwerfend gross und sehr gur bewacht. Es gibt nur wenige Eingaenge zum Platz und groessere Taschen werden an diesen durchsucht. Die starke Bewachung ist schon ein wenig komisch, aber wahrscheinlich will man einfach Proteste wie 1989 verhindern. Zuerst sind wir zum Nationalmuseum gegangen welches auf der oestlichen Seite des Platzes liegt. Da mussten wir dann leider feststellen, dass dieses bis 2011 geschlossen sein wird, um es zu renovieren. Also sind wir direkt zum gegenueberliegenden Palast des Volkes gegangen und konnten diesen sogar besichtigen. Dieser Palast ist von den Ausmassen her wirklich ein gigantisches Bauwerk: Built to impress. Alles war einfach eine Dimension groesser als sonst.
Das Maomausuleum haben wir nur von aussen gesehen, da die Schlange uns einfach zu lang erschien.
Das grosse Model Pekings in der Beijing Planning Exhibition Hall haben wir auch noch besichtigt. Zudem haben wir uns einen Film in 3D ueber Pekings Geschichte angeschaut. Dieser war dann auch leicht propagandistisch: "Peking war schon damals Zentrum der Erde". Das Museum eignet sich echt gut um ein Gefuehl fuer die Groesse der Stadt zu bekommen und sicht besser orientieren zu koennen. Die Teile ueber Abwasserbehandlung, saubere Luft, usw. haben wir uns geschenkt. Stattdessen haben wir uns das neue Nationaltheater angesehen. Leider kann man nur bis zum Foyer, aber es ist schon von aussen beeindruckend.
Abends haben wir wieder James getroffen und haben Peking Ente gegessen. Sophie traf erst spaet ein, da sie 3 Stunden von ihrer Hall bis zum Restaurant gebraucht hatte. Peking halt.
Im Anschluss sind wir mit James noch in eine coole Bar gegangen und haben dort einen Australier (James ist auch Aussie) und einen HSGler getroffen. Die Welt ist doch sehr klein!

Thursday, March 27, 2008

Ankunft Peking

Ankunft morgens um 7.00 in Peking am neuen Superterminal 3 (angeblich das groesste der Welt). Das Terminal ist echt cool. Meiner Meinung nach das Beste in dem ich je war. Vielleicht lag das aber auch am sonnigen Wetter und der Freude ueber den ueberstandenen Flug ;-) Vom Flughafen haben wir dann den Bus ins Stadtzentrum genommen (dieser kostete 16 Yuan - 1,6 Euro - an Stelle der zunaechst von einem Taxifahrer offerierten 450 Yuan). An der Bushaltestelle waren wir dann zu knauserig ein Taxi zu nehmen und wir sollten dies nicht zum letzten Mal in Peking bereuen. Vom Busterminal aus mussten wir 2km in unsere super Jugendherberge gehen. Leider haben wir sie nicht direkt gefunden und waren von der Hilfe eines angeblichen Universitaetsprofessors abhaengig, der uns anstatt zur Jugendherberge in eine Gallerie fuehrte. Direkt vor dieser haben wir uns dann aber abgekapselt und haben zu unserer Freude festgestellt, dass wir nur noch wenige Meter von unserem Hostel entfernt waren. Grossartig. Das Hostel (Peking International Youth Hostel) war echt stark. Ich kanns nur jedem empfehlen der Peking besucht. Sicherlich lag das aber auch daran, dass wir aus Platzmangel das beste Zimmer fuer den kleinsten Preis bekommen haben, da wir schon gebucht hatten. Man braucht auch Glueck im Leben ;-)
Wir haben unser Gepaeck abegeladen und sind direkt in die Verbotene Stadt gegangen, welche nur 300 Meter entfernt lag. Die Verbotene Stadt ist schon beeindruckend gross, aber dafuer, dass sie eine Art chinesisches Nationalheiligtum ist, doch eher schlecht erhalten. Ausgestellte Uniformen waren mit zentimeterdickem Staub bedeckt. Angeblich gab es in diesem UNESCO Weltkulturerbe frueher sogar einen Starbucks. Unglaublich. Der Automatic Guide, der Touristen dort geliehen wird war auch ein wenig komisch. Theoretisch haette er automatisch ueber Dinge berichten sollen, die sich gerade in der Naehe befinden. Stattdessen erzaehlte er einem immer irgendwas, nur nicht das, was man gerade wissen wollte. Muehsam. Insgesamt ist das ganze aber schon beeindruckend und man sollte es definitiv gesehen haben.
Im Anschluss (um 4 Uhr nachmittags) waren wir dann vom Flug und der Verbotenen Stadt so muede, dass wir und uns erst einmal hingauen und 1.5 Stunden gepennt haben. Am Abend haben wir dann noch James O'Hare, Sophie und ihren Freund getroffen und sind dann zusammen auf einen Food market gegangen. Als erstes haben James, Andi und ich Skorpion probiert. Schmeckt ein wenig wie Kartoffelchips. Dann haben wir noch ein paar Sachen gegessen, die ganz interessant aussahen und sind anschliessend in Ho Hai in eine Jazz-Bar. Trotzdem waren wir zeitig im Bett.

Wednesday, March 26, 2008

London und Peking

Am Morgen haben wir, nachdem die Australienfluege nun umgebucht waren, noch die Fluege auf die Philippinen gebucht und dabei ganz gute Schnaeppchen ergattert. Daraufhin ging es an den Flughafen Heathrow und ab nach Peking. Der Flug war ganz angenehm und wir haben beide sogar ein wenig geschlafen, auch wenn wir keine Plaetze nebeneinander sonder nur hintereinander bekommen hatten.

Tuesday, March 25, 2008

Abreise

Es geht los. Meine Mutter bringt mich netterweise morgens zum Flughafen. In unserer Zeitplanung, sind 2.5 Stunden extra eingeplant, da man ja nicht zu spaet auf eine solche Reise starten moechte. Die 2.5 Stunden Spielraum waren, wie sich herausstellen sollte, bitter noetig, da wir vom Anfang der Ausfahrt am Gambacher Kreuz bis auf zur Auffahrt auf die A5 alleine 80 Minuten brauchten. Die Radioansage, dass noch weitere 10km Stau vor uns lagen, konnte mich auch nicht wirklich aufheitern. Glueclicherweise habe ich es puenktlich geschafft.
In London angekommen haben wir dann erstmal unseren Flug nach Australien umgebucht. Das hat prima geklappt. 10 Minuten und wir waren fertig (inkl. Anstehen).
Danach sind wir zu Harrys Wohnung und erhielten dort von seiner Mitbewohnerin, die extra kurz aus dem Laden um die Ecke kam, ohne weitere Fragen einen Schluessel. Auf das Abladen der Rucksaecke folgteLondon im Kurzdurchlauf, da Andi sich an seine letzte Reise nach London kaum noch erinnern konnte, . Buckingham Palace, Wechsel der Wache bei den Horse Guards (eigentlich waren nur Royal Blues dort aber was solls), Downing Street 10, Westminster Abbey, Houses of Parliament, Westminster Bridge, Trafalgar Square, Leicester Square und Piccadilly in nur 2 Stunden. Ziemlich gut. Fast so effizient wie die Japaner die Schweiz bereisen (Bern, Jungfraujoch und Genf).
Am Abend haben wir dann noch Pippo getroffen und sind japanisch (Wagamamas) essen gegangen.

Monday, March 24, 2008

Über diesen Blog

Hallo erstmal!
Wie der Name des Blogs schon sagt wird dieser Blog vor allem Infos über Andis und meine Tour beinhalten und dient uns vornehmlich als Tagebuch. Da ich generell eher Schreibfaul bin, hoffe ich, dass auch kurze Beschreibungen unserer Eindrücke ihren Dienst erfüllen ;-)
Ab morgen sollte dieser Blog dann auch voller werden, da es mittags von Frankfurt Richtung London losgeht. Dort werden wir dann bei einem Freund übernachten und am Mittwoch gen Peking aufbrechen. Zudem werden wir in Heathrow versuchen unsere Australienflüge ein wenig nach hinten zu verlegen, um genug Zeit für einen Abstecher auf die Philippinen zu haben. Dieser wird dann eine Art Tibetersatz - aufgrund der derzeitigen Situation können wir dort ja nicht hin. Dow! Hoffentlich klappt es jetzt mit den Philippinen.
Fingers crossed, dass ich mich bald wieder melde :-)