Friday, April 18, 2008

Huay Sai

Huay Sai ist der Name des Grenzuebergangs, welchen wir benutzt haben, um nach Laos zu kommen. Da wir unser Visum noch nicht hatten, mussten wir am Vorabend unsere Paesse abgeben und haben sie tatsaechlich am naechsten Morgen zurueck erhalten. Unglaublich aber wahr. Die Art und Weise der Rueckgabe der Paesse ist auch noch erwaehnenswert: Der Pass wird hochgahalten und man muss sich melden, wenn es seiner ist. Ich haette mir also ohne Probleme den Pass einer anderen Person angeln koennen.
Direkt hinter der Grenze auf dem Weg zu unseren Schiffen, wurde uns dann auch schon Grass angeboten, wie noch 6 weitere male an diesem Tag. Echt krass.
Als wir dann zum Schiff gekommen sind, hat Andi total abgedreht und ich war auch kurz davor. Das Schiff hatte 76 Plaetze von denen alle belegt waren. Das war nicht schlimm, aber leider war die Beinfreiheit auf asiatische Verhaeltnisse angepasst und somit zu kurz fuer uns und das Holzbrett im Ruecken war auch nicht bequem. In dieser Position fuer ein paar Minuten oder eine Stunde sitzen geht noch, aber fuer 7 Stunden ist hart. Wir haben es ueberlebt. Das schlimmste am Abend war, dass wir morgen wieder 7 Stunden auf dem Schiff verbringen. Schade.
Geschlafen und gegessen haben wir in einem Dorf, dass nur existiert, um Schiffsgaeste zu beherbergen. Also nichts grossartiges. Noch etwas negatives war, dass die Generatoren in diesem Dorf um 11.00 abgestellt werden, was bedeutet, dass kein Ventilator und keine Klimaanlage mehr funktioniert. Dementsprechend war es eine warme Nacht.

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