Wednesday, April 30, 2008

Sapa

Am Abend des 27.4 sind wir erst gegen 20.45 (und nicht wie vorgesehen um 20.00) vom Hostel abgeholt worden und zum Bahnhof gebracht worden, um den Schlafzug Richtung Sapa zu nehmen. Gluecklicherweise hat alles noch gepasst. Geschlafen haben wir leider nicht so gut, obwohl wir uns schon den Soft-Sleeper mit 4 Betten geleistet haben. Der Hard-Sleeper mit 6 Betten soll wirklich schlecht sein wie wir von mehreren Seiten gehoert haben.
Da Sapa selbst keinen Bahnhof hat - Sapa ist ein Bergdorf - sind wir mit dem Bus morgens um 6.00 (28.4) vom Bahnhof abgeholt worden und nach Sapa gefahren. Um 8.00 konnten wir dann unser Zimmer im Summit Hotel beziehen. Die Zimmer waren ueberraschend gut und es gab eine grossartige Dusche.
Schon um 9.00 sind wir dann das erste mal zum Trekken aufgebrochen. Die Strecke war aber eher kurz und fuehrte durch eine Art Freilichtmuseum. Nach 3 Stunden langsamen Laufens waren wir schon wieder im Hotel. Dort gab es die naechste freudige Ueberraschung: das Essen war echt nicht schlecht und es gab viel davon. Grossartig.
Nachmittags haben wir uns noch ein wenig pennen gelegt und sind durch Sapa gegangen. Der Ort an sich ist nicht speziell. Man bekommt ueberall von Eingeborenen (nicht Vietnamesen, die hier kritisch beaeugt werden) Andenken angeboten. Zu einer Maultrommel haben wir uns dann auch ueberreden lassen.
Das Abendessen war wieder sehr gut und zusammen mit 2 Daeninen und 2 Englaendern wollte wir dann noch in eine Bar. Kurz vor Verlassen des Hotels hat uns dann ein Angestellter angesprochen und zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Essen und Getraenke umsonst. Die Feier war sehr westlich und wir hatten ganz gut Spass an der Sache. Das Geburtstagskind tat mir jedoch etwas leid, da es nur Shampoo (dafuer in Massen) bekommen hat. Echt komisch.
Andi und die anderen 4 Europaeer wollten dann noch weiter ziehen, mussten aber feststellen, dass alle Bars schon geschlossen waren und somit lagen wir alle gegen 1.00 im Bett.
Am 29.4 haben wir uns nach einem nicht allzu grossen Fruehstueck um 9.30 zum trekken getroffen. Wir (die Daeninen, Englaender, unser Guide Co und wir) sind durch Reisfelder gegangen, um in lokales Dorf zu gelangen. Der Terassenanbau ist echt interssant. Leider war es wieder etwas neblig, sodass die Farben auf den Fotos nicht so richtig leuchten wollen.
Im Dorf gab es dann Mittagessen. Anschliessend sind wir bis zu unserem Bus gegangen, welcher uns gegen 14.00 wieder ins Hotel gebracht hat.
Im Hotel haben wir noch ein wenig gechillt und relativ frueh (16.15) zu Abend gegessen, da wir nicht wussten, dass dies auch spaeter noch moeglich ist. Gegen 17.00 hat uns dann ein Bus abgeholt und zum Bahnhof gebracht. Dort waere das Abendessen eigentlich eingeplant gewesen. Naja was solls.
Um 20.15 ist dann unser Zug nach Hanoi gefahren. Geschlafen haben wir beide wieder nicht so ueberragend. In Hanoi sind wir dann schon um 5.00 morgens angekommen. Etwas verschlafen haben wir uns zum Hostel geschleppt, da man uns versprochen hatte uns einen Raum bis zum Abflug nach Saigon zur Verfuegung zu stellen. Leider ist dieser erst gegen 8.00 frei geworden, sodass wir noch ein wenig in Hanoi rumlaufen konnten/mussten.
Als wir dann das Zimmer beziehen konnten haben wir uns nochmals hingehauen. Kurz bevor unser Taxi zum Flughafen uns abgeholt hat (gegen 11.00) haben wir noch zufaellig Jordi getroffen - ein Spanier, den wir in Luang Prabang kennen gelernt hatten.
Unser Flug war etwas verspaetet und ich durfte dann neben einer Person mit undefinierbarem Geschlecht sitzen. Komisches Gefuehl. In Saigon angekommen, bin ich auf die Toilette gegangen. Ich konnte nicht glauben was ich dort erlebt hab. Da alle Pissoirs besetzt waren bin ich in eine nicht ganz saubere normale Toilette gegangen und wollte mich im Stehen erleichtern, als ich feststellte, dass ein Mann relativ dicht hinter mir steht und genau neben mir die Wand der Toilette anpinkelt. Ich habe echt geglaubt mich tritt ein Pferd.
Vom Flughafen sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gekommen. Wir mussten den Touristenpreis zahlen (doppelter Preis) welcher fuer uns beide immer noch unter einem USD lag. Kann man verkraften.
Abends haben wir dann noch Mathias getroffen, welcher uns ein super Restaurant gezeigt hat. Dort gab es grossartiges lokales Essen fuer wenig Geld. Das Taxi zum Restaurant hat aber dafuer komisch viel gekostet, da der Preis am Ende dank aufgemotztem Taximeter exponentiell angestiegen ist . Danach waren wir noch kurz in einer Bar und sind dann frueh schlafen gegangen.

1 comment:

Klärchen said...

Klasse Reisebericht!! Weiter so!!
Es macht richtig Spaß eure Reise
zu verfolgen!! Viele individuelle
Eindrücke auf eurer Tour durch
"andere Länder, andere Sitten"
wünscht euch "Klärchen"