Friday, May 30, 2008

Flug nach Chile

Um 10.50 sollte unser Flug nach Chile gehen. Natuerlich hatte er ein wenig Verspaetung , aber was macht das schon aus wenn man 16h in einem Flugzeug sitzen wird - mal abgesehen von einer kurzen Zwischenlandung in Auckland. In Auckland haben wir dann noch etwas an Verspaetung hinzugekriegt, sodass wir erst um 14.00 in Santiago de Chile gelandet sind. Ich bin mir recht sicher, dass dieser Freitag mit seinen 38h der laengste Tag meines Lebens war.
In Chile hat uns Patzy direkt vom Flughafen abgeholt und nach Hause gefahren. Das hat echt super geklappt. Bei Patzy angekommen haben wir uns direkt schlafen gelegt, da wir beide Hundemuede waren.
Am Abend haben Billy und Patzy uns zu einem richtig leckeren Essen eingeladen. Leider war das Restaurant auf Seafood spezialisiert, sodass ich nicht ganz so profitiert habe. Das Steak war aber trotzdem sehr gut. Beim Essen waren auch noch Michelle, Martin, Kristen und Juan dabei und es war sehr lustig.

Thursday, May 29, 2008

Sydney Tower und Bondi Beach

Nachdem wir heute Morgen in das etwas billigere "790 on George Hostel" umgezogen waren, sind wir zum Sydney Tower gegangen, um die Stadt noch einmal aus der Vogelperspektive zu sehen. Wieder unten angekommen waren wir uns unsicher wie der Tag weiter verlaufen sollte.
Da es anfing zu regnen wollten wir nicht allzu bald nach Bondi fahren. Also haben wir erst einmal einen Doener zu Mittag gegessen und sind nach Kings Cross aufgebrochen. Dort hat es uns aber nicht so gut gefallen, sodass wir doch schon gegen 14.30 in Bondi waren. Weil es immer noch regnete, haben wir uns in ein Kaffee verkrochen, Postkarten geschrieben (es sollten also bald einige von Euch Post haben ;-) und gelesen. Als es dann endlich trocken war haben wir uns auf eine Bank am Strand verlegt und dort weiter gechillt und gelesen. So ein Haus hier am Meer koennte mir echt sehr gut gefallen.

Zu Essen gab es Abends eine Pizza am Bondi Beach. Schon gegen 19.00 waren wir zurueck an unserem neuen Hostel. Leider haben wir erst jetzt festgestellt, dass man die Raeume nicht lueften kann und unsere "Mitschlaefer" eine echt schlechte Luft hinterlassen haben.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch ans Internet gesetzt und Andi hat unsere Fotos hochgeladen, damit wir sie ja nicht wieder alle verlieren.

Wednesday, May 28, 2008

Manly

Nachdem wir uns entschieden hatten eine weitere Nacht im Sydney Central YHA zu verbringen und nicht umzuziehen, sind wir gegen 10.30 Richtung Darling Harbour aufgebrochen. Dieser Stadtteil ist mehr oder weniger neu aufgebaut worden und dient als Vergnuegungsmeile. Ich finds nicht schlecht aufgezogen. Zwischen Darling Harbour und der Harbour Bridge haben wir auch noch ein paar super Wohnungen gesehen. Sah ein bischen aus wie die geplante Hafenstadt in Hamburg.
Vom Circular Quay aus haben wir um 12.30 die Faehre nach Manly genommen. Sydney vom Wasser sah sehr cool aus. Manly ist auch sehr schoen. Nach einem kurzen Mittagessen auf Manly haben wir das International College of Management, Sydney, bewundert. Die Lage der Uni ist echt krass. Ich wuerde allen Austauschstudenten empfehlen dorthin zu gehen.
Anschliessend sind wir 3 Stunden spazieren gegangen. Die Natur und der Hafen waren sehr nett anzusehen. Auf der Rueckfahrt sind wir beide kurz eingepennt, aber immerhin puenktlich vor Ankuft wieder aufgewacht.
Nach einer selbstgemachten Lasagne von ALDI (kaum zu glauben aber wahr), haben wir die Sauna und den relativ kleinen Pool genossen. Ein wirlklich entspannter Abend.

Tuesday, May 27, 2008

Sydney

Nach einem fuer unser Budget teures Fruehstueck (hier in Downunder ist ohnehin alles sehr teuer, wenn man SE-Asia gewoehnt ist) in einem sehr charmanten Cafe haben wir uns Sydney angesehen. Diese Stadt ist echt grossartig.
Zuerst sind wir durch Hyde Park gegangen und haben einen kurzen Abstechen zym Kriegs-Denkmal gmacht. Darauf folgte die Macquire Street mit dem Parlament. Anschliessend sind wir durch dir Royal Botanic Gardens zum Sydney Opera House gegangen. Komischer Weise ist dieses auch auf den meisten unserer Fotos zu sehen ;-) Hinter dem Opera House ist dann auch direkt die Harbour Bridge aufgetaucht. Ein enormes Bauwerk. Riesig. Um zur Harbour Bridge zu gelangen sind wir am Circular Quay und durch The Rocks (Sydneys aeltestem Stadtteil) gegangen. Von der Bruecke aus hatte man eine hervorragende Aussicht auf den Hafen. Auf der anderen Seite der Bruecke haben wir dann in der Sonne relaxt und in einem Park zu Mittag gegessen. Am Nachmittag fuehrte unser Weg zurueck ueber die Bruecke zum Sydney Observatory. Es gibt wohl keinen Ort mit einem schoeneren Ausblick.
Gegen 17.00 ist die Sonne untergegangen. Wir haben dann noch schnell Fruehstueck fuer die naechsten Tage gekauft um wenigstenst ein wenig Geld zu sparen. Ich habe mich direkt vors Internet gesetzt. Andi ist nach einem kurzen Nickerchen spaeter auch noch gekommen. Um 20.00 gab es dann im Hostel-Kino Luther zu sehen.

Monday, May 26, 2008

Flug nach Sydney

Der heutige Tag war eigentlich eher langweilig. Wir sind nach knapp 5 Stunden Schlaf zum Flughafen aufgebrochen. Der Taxifahrer hat uns aufgeregt von seiner Olympiateilnahme als Hochspringer in Muenchen erzaehlt. Gegen 18.30 sind wir in Sydney gelandet. Nur die Essenskontrolle in Sydney am Flughafen war was neues. Vom Flughafen haben wir den Zug ins Stadtzentrum (Central) genommen und haben dort schnell ein Hostel gefunden. An die Preise hier in Sydney mussten wir uns aber erstmal gewoehnen. Ziemlich teuer.

Sunday, May 25, 2008

Golf, Singapore Flyer und Cafe del Mar

Urspruenglich hatten wir uns vorgenommen schon vor Mittag Andis (Andi 2) Haus zu verlassen, aber dieser hatte schon das Mittagessen besorgt. Nach gruendlichem Ueberlegen haben wir zudem noch festgestellt, dass wir gar nicht so viel Zeit fuer die wenigen Sehenswuerdigkeiten brauchen wuerden. Also sind wir mit Andi 2 Golf spielen gegangen. Unser Pro (Andi 1) hat sich auch prompt eine leichte Blase am Daumen zugezogen. Das kommt davon wenn man nie trainiert ;-) Gegen 17.00 haben wir Andis Haus verlassen und haben uns als erstes das Finanzzentrum und das Fullerton Hotel angesehen. Danach folgte der Merlion (nicht wiklich etwas besonderes, wenn er nicht das Wahrzeichen Singapurs waere) und dann ging es auf den Singapore Flyer, das London Eye Singapurs, wo auch Eloisa zu uns gestossen ist. Vom Flyer aus hatte man eine grossartige Aussicht.
Nach dem Singapore Flyer haben wir Dani getroffen und zu fuenft sind wir zum Cafe del Mar auf Sentosa gefahren. Das Essen im Cafe del Mar war nicht schlecht. Die Atmosphaere war auch ziemlich cool. Ich kann nur jedem Empfehlen dort an einem sonnigen Nachmittag mal vorbeizuschauen.
Gegen 23.00 haben wir das Cafe del Mar verlassen. Dani hat sich dann auch verabschiedet, da er am naechsten Tag arbeiten musste. Eloisa haben wir nach Hause gebracht und uns dann zum Mitternachtssnack mit Andi 2 getroffen. Der Snack bestand aus einer Nudelsuppe und Chicken in einem Foodcourt. Sehr lecker. Gegen 1.30 waren wir dann endlich im Bett.

Saturday, May 24, 2008

Singapur 2

Nach einem gemuetlichen Morgen sind wir gegen 14.00 in Orchad Road gefahren, um shoppen zu gehen und den Singapurern bei ihrer Lieblingsbeschaeftigung zuzusehen. Seit diesem Nachmittag kann ich unsere Reise auch endlich wieder in Bildern festhalten und Andi sorgt fuer die noetige Vertonung.
Um 20.00 haben wir Dr. Knecht getroffen und sind in der Arab Street natuerlich arabisch essen gegangen. Sehr lecker. Im Anschluss haben wir noch eine Shisha geraucht. Dann sind wir in eine Bar in der Powerstation (St. James) gegangen, um auf Daniels Freunde zu warten, mit denen wir in das Bellini Room gehen wollten. Leider hatten Danis Kollegen etwas Verspaetung, sodass wir erst gegen 23.00 versucht haben in den Bellini Room zu kommen. Der Bouncer hat uns dann aber zu unserem Erstaunen mitgeteilt, dass Andi und ich mit 22 zu jung sind. Wir haben uns gefuehlt wie die Schuljungen. Ein Freund von Dani, der Stammgast ist, hat uns schlussendlich trotzdem mit reingenommen. Leider hatte Anthony nach dem ganzen Warten keine Lust mehr und ist nach Hause gefahren. Meiner Meinung nach ein Fehlentscheidung, da die Live-Musik im Bellini Room echt sehr stark war. Gegen 2.00 waren wir dann aber auch zu muede und sind gegangen, trotz der wirklich guten Musik.

Singapur (Ankunft)

Unser Flug ist puenktlich gegen 18.00 am Freitag in Singapur gelandet. Vom Flughafen haben wir ein Taxi zur Wohnung von Anthonys Patenonkel Andi (noch ein Andi) genommen. Nach einem leckeren Abendessen bei Andi haben wir noch Onkel Daniel getroffen und sind zusammen mit ihm ins Cornerstone, eine Weinbar gegangen. Die beiden "Alkoholiker" haben sich dort entschieden doch lieber Bier zu trinken. Sehr sinnvoll ;-)
Dr. Knecht wieder su sehen war echt cool.

Friday, May 23, 2008

Philippinen

Da ich es nicht geschafft habe jeden Tag von den Philippinen zu berichten (Sorry!!), folgt jetzt eine Kurzzusammenfassung der Ereignisse.
Als wir Sonntag Morgen nach einigen Umwegen - die eigentliche Route war gesperrt - in den Highlands angekommen sind, haben wir uns nicht schlafen gelegt, sondern sind noch schwimmen gegangen und haben gefruehstueckt. Dann ging es endlich ab ins Bett. Grossartig nach ca. 27 Stunden auf den Beinen. Gegen 14.00 sind wir wieder aufgestanden und haben ein kleinen Snack zu uns genommen. Danach war Golfen angesagt, zu Andis Bedauern aber nur Minigolf. Trotzdem hat Andi wenn auch knapp gewonnen. Aufgrund der andauernden Muedigkeit ging es fuer Andi aber relativ schnell wieder ins Bett. Anthony und ich haben derweil eine super Massage genossen (Andi weiss gar nicht was er da verpasst hat).
Der Montag fing mit einem gemuetlichen Fruehstueck gegen 10.30 an. Anschliessend haben wir ein bischen dies und jenes besprochen. Um 14.00 sind wir wieder schwimmen gegangen und haben entspannt. Abends haben wir ein hervorragendes Steak gegessen und sind direkt anschliessend mit einem mehr als vollen Magen pennen gegangen.
Da wir uns am Montag sehr gut erholt haben, dachten wir, dass wir Dienstags wieder frueh aufstehen koennen. Um genau zu sein um 18.00. Unser Plan war es vor der Mittagshitze auf einen in der Naehe gelegenen aktiven Vulkan zu klettern. Andi und ich waren an das Bergauflaufen wesentlich besser gewoehnt als Anthony, der die 40 Minuten Spaziergang schon anstrengend fand. Die Einheimischen haben aber sicher nicht nur aufgrund ihrer Erfahrung mit philippinischen Touristen behauptet, dass es 2 Stunden dauert, sondern vielmehr um ihre Maultiere an den Mann zu bringen.Der Vulkan war ganz nett, wenn auch nichts atemberaubendes. Zudem hat es zwischendurch noch geregnet, was die Aussicht etwas beeintraechtigt hat. Als Erholung haben wir uns anschliessend direkt wieder ins Schwimmbad und die Sauna verabschiedet. Gegen 16.00 haben wir festgestellt, dass wir schon am Abend wieder nach Manila fahren muessen. Fuer zwei Stunden haben wir darauf vergebens nach einer Bleibe gesucht. Dann hat uns endlich eine Bekannte angeboten, dass wir bei ihr pennen koennen. Nice!
Zurueck in Manila ging es auch direkt wieder ans Feiern ins Tabu. Dort waren wir bis ca. 1.30.
Am Mittwoch mussten wir uns dann wieder von dem langen Vortag erholen und sind erst gegen 11.00 aufgestanden. Nach dem Mittagessen mit einigen neuen Freunden in Manila sind wir in ein Einkaufszentrum gegangen, um haben dort noch dies und das besorgt. Shoppen scheint in Manila Volkssport Nummer eins zu sein. So viele grosse Shoppingmalls habe ich bisher nur in Hong Kong und spaeter in Singapur gesehen und dort sieht es mit der Freizeitbeschaeftigung ja nicht anders aus. Am Abend sind wir wieder ins Embassy.
Der Donnerstag Vormittag und fruehe Nachmittag sah aehnlich aus wie der Mittwoch. Um 18.05 haben wir uns den neuen Indiana Jones angesehen. Verglichen mit den drei Vorgaengerfilmen fand ich ihn eher schlecht. Naja, kann man ja nicht vorher wissen. Nach dem Abendessen wurden wir beide dann noch in eine Karaoke-Bar verfrachtet. Leider habe ich dafuer gar kein Talent, sodass die anderen richtig leiden mussten.
Am Freitag gegen 14.00 ging unser Flug nach Singapur. Aufgrund der miserablen Verkehrsverhaeltnisse in Manila mussten wir aber schon um 10.00 aufbrechen.

Saturday, May 17, 2008

Manila 2

Der Morgen bestand aus Schlafen aufgrund des etwas laengeren Vorabends. Auch am Nachmittag haben wir nicht viel auf die Reihe bekommen. Wir haben das Internet unsicher gemacht und einen Film (I am Legend) gesehen.
Gegen Abend ging es dann wieder in das gleiche Stadtviertel wie am Vortag. Dort hat Andi sich neue Schuhe gekauft und wir haben noch was kleines gegessen, bevor wir dann auf Micas Geburtstagsfeier ins Embassy gegangen sind. Die Feier war echt cool, auch wenn Andi etwas "abgelenkt" war. Details sollten von Andi direkt erfragt werden (Stichwort: Kriya ;-). Im Anschluss an die Party sind wir direkt Richtung Anthonys Ferienhaus gefahren.

Friday, May 16, 2008

Manila

Nach einer warmen Nacht (keine Air Con) sind wir zusammen mit Bart fruehstuecken gegangen. Zu unserem Bedauern war das Starbucks das billigste Cafe in der Naehe (entsprechend teuer war das Fruehstueck). Anschliessend haben wir uns noch eine Stunde in einem Internetcafe vergnuegt bevor wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren sind, um Anthony zu treffen. Dummerweise hat uns der erste Taxifahrer ans falsche Terminal gebracht (auf dem Weg zum richtigen Temrinal haetten wir noch etwas laenger im Stau gestanden und wir hatten einen Fixpreis ausgemacht). Bis wir jedoch herausgefunden hatten, dass wir am falschen Terminal sind hatten wir schon einiges an Metern hinter uns gebracht, da uns jeder Polizist eine andere Information ueber die Ankuftsarea gegeben hat. Im Endeffekt mussten wir ein Taxi zum richtigen Terminal nehmen, wo wir mit einer halben Stunde Verspaetung ankamen.
Mit Anthony haben wir uns anschliessend ueber eine Stunde durch die ueberfuellten Strassen Manilas gekaempft bis wir an seinem Lieblingsrestaurant, direkt am Meer waren. Das Essen war dann auch echt gut. Vom Restaurant aus ging es dann zu Anthonys Vetter Nicco, bei dem wir uebernachten sollten.
Am Abend sind wir in einen relativ jungen Stadtteil gefahren und haben dort italienisch gegessen. Echt lecker. Danach hat Nicco uns in eine Weinbar gebracht, bevor wir dann in eine Disko und spaeter in eine Bar (Cuisine) gegangen sind. Gegen 6.00 waren wieder zu Hause. Das war ein echt langer Tag.

Thursday, May 15, 2008

Bangkok nach Manila

Nach einer kurzen Nacht - wir beide mussten jeweils noch etwas erledigen (BA und Chicago) - sind wir gegen 8.00 aufgestanden. Da man uns diesmal das Zahlen mit USD im Restaurant verwehrte (gestern ging es noch) mussten wir nach dem Fruehstueck noch Geld wechseln gehen. So ging die Zeit bis uns um 11.00 unser Taxi abgeholt hat recht schnell um. Am Flughafen haben wir nach dem Check-In vergeblich versucht einen British Airways-Schalter zu finden, um ein Ticket neu austellen zu lassen (unser Flug von Santiago de Chile nach Buenos Aires hatte sich verschoben). Nach einer halben Stunde haben wir erfahren, dass es keinen BA-Schalter in Bangkok gibt. Echt komisch.
Nach der Passkontrolle haben wir beide uns auf einen schoenen Burger bei Bruger King gefreut. Der hatte aber zu und so mussten wir auf die teuren Airport Sandwiches umsteigen. Am zweiten Security Check hat Andi noch unsere neue Body-Lotion abgeben muessen, da sie mehr als 100ml enthielt. Wie dumm muss man sein, die Creme mit ins Handgepaeck zu nehmen? Am Tag vorher ist diese Tube beim Flug allerdings niemandem aufgefallen. Schon komisch.
Unser Flug hatte leichte Verspaetung, da zu viele Gepaeckstuecke an Bord waren.
Gegen 18.10 sind wir in Manila nach einem angenehmen Flug - das Flugzeug war nur halb voll - mit Philippine Airlines gelandet. Da das erste Hostel, welches wir angesteuert haben voll war, sind wir im Malate abgestiegn. Das Malate kannte Andi noch von seinem letzten Aufenthalt in Manila.
Generell muss man sagen, dass Manila recht teuer ist (wenigstenst fuer SE asiatische Verhaeltnisse).
Im Malate haben wir noch Bart, einen Niderlaender getroffen, mit dem wir Abends noch etwas Essen und kurz was trinken waren. Das war ganz lustig, aber wie erwaehnt auch teuer.

Wednesday, May 14, 2008

Siem Reap nach Bangkok

Da am 15. unser Flug von Bangkok nach Manila geht, sind wir heute nach Bangkok geflogen. Unser Flug ging erst um 14.30, sodass wir noch ein wenig Zeit mit Internet und Cash-Reserven auffuellen in Siem Reap vertroedelt haben. Gegen 12.00 hat uns ein Tuk-Tuk-Fahrer an den recht kleinen aber feinen Flughafen von Siem Reap gebracht. Dort angkommen wurden wir gleich 2 mal geschockt. Zunaechst einmal erschien unser Flug nicht auf der Liste der Abfluege. Dies stellte sich als ein kleiner Fehler im System heraus. Glueck gehabt. Beim Check-In hat Andi dann seinen Pass 5 Minuten lang suchen muessen. Wir dachten schon er waere weg gewesen. Auch das haben wir ueberstanden.
Unser Flugzeug ist puenktlich um 15.40 in Bangkok angekommen. Da wir uns am Flughafen schon ein wenig auskannten, haben wir relativ schnell ein billiges Taxi zu unserem Hostel, dem Atlanta gefunden. Das Atlanta ist ein altes Hotel, dessen alte Eingangshalle sehr gut gepflegt ist und seinen eigenen Scharm versprueht. Leider sind die Budget Raeume eher kahl. Den Swimming Pool konnten wir aufgrund eines Gewitters zu unserem Bedauern nicht nutzen.
Das Essen in dem schoenen Restaurant des Atlanta hat dafuer echt gut geschmeckt.

Tuesday, May 13, 2008

Rolous Gruppe

Heute haben wir uns den nicht vorhandenen Sonnenaufgang gluecklicherweise nicht angesehen. Super. Erst gegen 8.30 sind wir vom Hostel zur Rolous Gruppe aufgebrochen. Die Rolous Gruppe besteht aus den aeltesten Tempeln hier in der Umgebung. Sie heissen Rolous Gruppe, da sie sich in der Naehe des Ortes Rolous befindet, Kambodschas Hauptstadt vor Angkor.
Im Verhaeltnis zu Angkor Wat und Ta Prohm sind die 3 Tempel eher unspektakulaer, aber man kann sehr schoen erkennen wie der neue Baustil von den Bauherren Angkors kopiert wurde. Gegen 11.00 waren wir wieder am Hostel.
Da uns die Hitze hier sehr zu schaffen macht, haben wir uns mittags nochmals hingelegt. Nach einem kleinen Snack sind wir ins Internetcafe aufgebrochen. Da Andi noch eine Arbeit korrigieren musste, bin ich alleine in die Stadt gegangen und habe schoene Postkarten gesucht. Leider habe ich keine guten gefunden. Fuer Socken haette ich auch zu viel bezahlen muessen. Also waren meine einzige Ausbeute 2 Flaschen Wasser und 2 Packungen Oreos.
Abendessen gab es im Hostel.

Monday, May 12, 2008

Angkor (Teil 2)

Um 5.00 sollte uns unser Tuk-Tuk fuer den Sonnenaufgang abholen, aber es kam und kam nicht. Um 5.20 haben wir uns dann 2 Motorbikes geschnappt und sind nach Angkor Wat gefahren. Gluecklicherweise waren wir noch puenktlich da, um zu sehen, dass wir nichts sehen werden. Es war viel zu bewoelkt. Dumm gelaufen. Nach dieser kleinen Enttaeuschung, haben wir uns 2 Stunden lang das atemberaubende Angkor Wat angesehen und anschliessend auch dort gefruehstueckt. Dann ging es weiter auf die grosse Runde. Ta Prohm haben wir ausgelassen, da wir diesen ja schon gestern gesehen haben. Daher ging es direkt weiter entlang der vorgegebenen Route. Echt beeindruckend was die damals alles gebaut haben. Die muessen sehr viel Freizeit gehabt haben.
Andi hat zeitweise grossen Spass gehabt seine Spuren in dem Tempel zu hinterlassen, indem er seine Schuhe nass gemacht hat und extra schoene Abdruecke produziert hat. Echt super ;-) Spaeter haben wir beide dann noch mit roten Riesenameisen gekaempft. Die sind echt aeusserst agressiv und beissen sich sofort fest.
Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten hatten wir gegen Ende der Runde unseren Fahrern mitgeteilt wo wir hin wollten (Srei und Samre klingen aber auch aehnlich; zumindest in der lokalen Sprache). Zum Abschluss haben wir uns das ganze von einem "Berg" (Huegel) angesehen. Die meisten Tempel haben wir aber in dem Urwald nicht wieder gefunden. VieleTouristen gehen auf diesen Berg fuer den Sonnenuntergang, aber da es schon um 12.00 dunkler wurde, haben wir uns gedacht, dass wir einfach frueher gehen. Eine weise Entscheidung. Wir waren noch nicht ganz im Hostel angekommen, da hat es einen richtig deftigen Regenschauer (3 Stunden lang schuettete es wie aus Eimern) gegeben. Anstatt, dass unsere Fahrer froh waren, dass sie im trockenen angekommen sind, wollten sie ploetzlich den doppelten Preis von uns. Begruendung: den Rest des Tages koennten sie wegen des Regens ja nicht fahren. Aha! Die wollten sogar die Polizei rufen. Was sie denen dann erzaehlt haetten moechte ich gerne wissen ;-)
Der Nachmittag war fuer saemtliche Aktivitaeten im Freihen ungeeignet. Die Strassen standen nach einer Stunde Regen 20cm unter Wasser. Also haben wir uns nach dem Mittagessen entschieden (gegen 14.00) uns erst einmal auszuruhen. Sehr angenehm, wenn man morgens frueh aufstehen muss. Gegen Abend sind wir noch in ein Internetcafe gegangen und haben spaeter das "Amok-Set" in einem Restaurant in der Touristenstrasse gegessen.
Unser Tuk-Tuk-Fahrer hatten ein platten auf dem Weg zum Hostel, wie wir spaeter erfahren haben. Dumm gelaufen.

Sunday, May 11, 2008

Kamera und Tempel

Der Tag fing fuer mich mit einer dicken, fetten Enttaeuschung an. Als wir gegen 8.30 Richtung Tempel aufbrechen wollten - fuer den Sonnenaufgang haette es sich aufgrund vieler Wolken nicht gelohnt - musste ich feststellen, dass jemand meine Kamera im Bus geklaut haben muss. Sch.....
Um die Kamera ist es nicht so tragisch, da sie ohnehin einen Wackelkontakt hatte und ihr Ende nahte. Leider war aber die Speicherkarte mit drin und alle Bilder seit Bangkok sind weg. Dow! Andi hat zwar auch viele Bilder geschossen die meinen aehneln, aber vor allem Abends hatte er seine etwas groessere Kamera meist im Zimmer gelassen. Echt aergerlich das ganze.
Dafuer waren die Tempel um so cooler und das obwohl, Angkor Wat erst morgen auf dem Programm steht. Urspruenglich wollten wir uns an Veltins Tipps halten und erst die Rolous Gruppe machen, aber dann haben wir uns von unserem Tuk-Tuk-Fahrer ueberzeugen lassen doch erst die kleine Runde zu machen, da das Ticketoffice - man muss fuer die Tempel ein Ticket haben (USD 40 fuer 3 Tage) - auf dem Weg zu den meisten Tempeln liegt. Fuer die grosse Runde war es schon eher spaet. Auf ein Fahrrad werden wir wohl auch morgen verzichten, da es hier sehr schwuel wird vor den Regenschauern, die jetzt mit der einsetzenden Regenzeit haeufiger kommen. (Sorry Veltin, dass wir deine Tipps so missachten ;-)
Angkor Wat haben wir aber zunaechst ausgelassen, um dort den Sonnenuntergang zu sehen, und sind direkt weiter zu Angkor Thom. Zudem haben wir noch Ta Keo, Ta Prohm, Banteay Kdei und einige kleinere Tempel gesehen. Angkor Wat haben wir dann auch fuer den Nachmittag gestrichen, da es sehr bewoelkt war und wir die Sonne beim Sonnenuntergang sicher nicht zu Gesicht bekommen haetten.
Das, was wir bisher gesehen haben, war aeusserst beeindruckend. Selbst Chichen Itza und Uxmal in Mexiko sind dagegen kinderkram. Ich freue mich schon auf den Sonnenaufgang morgen in Angkor Wat.
Gegessen haben wir im "Red Piano" einem Restaurant, welches auch Angelina Jolie schon besucht hat. Leider war sie heute Abend nicht da ;-)

Saturday, May 10, 2008

Fahrt nach Siem Reap

Wieder eine Busfahrt. Diesmal sollte es um 9.45 losgehen. Gegen 10.30 haben wir Phnom Penh dann tatsaechlich verlassen. Auch gut. Auf der Fahrt mussten wir dann noch ein paar ungeplante Stops einlegen. Die Kupplung war wohl etwas angeschlagen. Deshalb sind wir auch erst gegen 17.00 in Siem Reap angekommen. Also hatten wir ungefaehr 1.5 Stunden Verspaetung. Uns hat das nicht allzu sehr gestoert, aber der Tuk-Tuk-Fahrer, der uns zu unserem Hostel bringen sollte, musste natuerlich etwas laenger warten. Dumm gelaufen. Unser Hostel hatten wir schon von Phnom Penh reserviert, weil uns ein kostenloser Transport in die Stadt versprochen wurde. Falls wir das Hostel nicht gemocht haetten, haetten wir von dort immer noch weiter ziehen koennen.
Aufgrund der Menge an Tuk-Tuk-Fahrern, die uns am Ausgang des Busses bedraengt hat, waren wir mehr als froh schon ein Ziel zu haben. Guest House No. 10 hat sich dann auch als ganz gut herausgestellt, sodass wir nicht lange suchen mussten.
Beim Abendessen in der "Pub Street" haben Andi und ich zunaechst einmal festgestellt, dass Siem Reap wesentlich touristischer als Sihanoukville und Phnom Penh ist. Die Strasse war mit Langnasen ueberflutet. Gegessen haben wir dann auch eher westlich: Pizza und Pasta.

Friday, May 9, 2008

Phnom Penh

Die Greueltaten der Khmer Rouge standen heute im Mittelpunkt unserer Aktivitaeten. Nach dem Fruehstueck sind wir mit einem Maedel, das wir in Hanoi kennen gelernt hatten, zum Museum S21 gefahren. Diese ehemalige Schule hatten die Khmer Rouge in ihr wichtigstes Gefaengnis transformiert und dort 20.000 Menschen festgehalten und gefoltert. Das Ganze in nur 4 Jahren. Krank. Ein Film, welcher im Museum abgespielt wurde, hat das ganze nochmals von einer anderen Perspektive, naemlich der der Angehoerigen der Opferm gezeigt. Die meisten der Gefangenen sind dann auf den Killing Fields ausserhalb Phnom Penhs umgebracht worden. Diese Killing Fields waren dann auch unser 2. Stop. Ausser einem Denkmal und wenigen leeren Massengraebern gibt es dort aber nicht so viel zu sehen. Trotzdem herrschte eine sehr bedrueckend Stimmung.
Schon gegen 13.00 waren wir zurueck am Hostel. Da die Hitze uns, vor allem mir mit meiner leichten Erkaeltung, extrem zugesetzt hat, haben wir uns ein wenig ausgeruht, ehe wir laengere Zeit im Internet verbracht haben.
Schon am Vortag haben wir Dave, einen Argentinier, den wir in Luang Prabang kennen gelernt haben, weider gesehen. Heute haben wir uns mit ihm zum Abendessen getroffen. Zufaellig kamen immer wieder Leute vorbei, die jemand von uns kannte und am Schluss waren wir zu 9 Personen beim Essen. Der Restaurant-besitzer hat sich gefreut.
Waehrend des Essens ist noch jemand vorbei gekommen, der uns zu seiner Hausparty eingeladen hat. Die meisten sind aber nicht gegangen. Da Andi nicht einschlafen konnte, hat er dort mal vorbei geschaut. Leider war wohl nicht viel los.

Thursday, May 8, 2008

Fahrt nach Phnom Penh , Nationalmuseum und Royal Palace

Eigentlich sollte unser Bus um 8.15 von Sihanoukville losfahren. Da die meisten Restaurants (zumindest alle die wir gefragt haben) erst gegen 8.00 oeffnen, haben wir auf das Fruehstueck verzichtet. Leider fuhr der Bus erst gegen 8.45. Also haetten wir eigentlich noch genug Zeit gehabt etwas zu essen. Dumm gelaufen.
Die Busfahrt war unspektakulaer. Die Strasse von Sihanoukville nach Phnom Penh ist fuer Kambodschanische Verhaeltnisse angeblich sehr gut ausgebaut. In Europa wuerde sie als normale Landstrasse durchgehen. Andere Laender andere Sitten. Kurz vor Phnom Penh wurde die Strasse dann etwas breiter und links und rechts waren hunderte Fabrikgelaende ausgeschrieben. Einige sollten 58 ha gross sein. Die haben sich was vorgenommen.
Gegen 13.00 sind wir dann angekommen. Der Bus hat direkt neben dem Bahnhof gehalten, sodass wir es nicht mehr weit bis zu den Hostels am See hatten. Dennoch haben wir uns aufgrund der erdrueckenden Hitze ein Tuk-Tuk geleistet.
Unsere Suche nach einem Raum hat im Simmons 2 geendet, einer alten Villa mit riesigen Raeumen fuer den kleinen Geldbeutel. Echt cool.
Nachdem wir uns bis 14.30 ausgeruht hatten, sind wir in Richtung Nationalmuseum und Royal Palace aufgebrochen. Das Nationalmuseum beherbergt viele Skulpturen aus dem 10.-13. Jh. Leider erfaehrt man ueber die Skulpturen selber nicht sehr viel. Sehr schade.
Der Royal Palace hat Andi und mich stark an den Palast in Bangkok erinnert und wir hatten das Gefuehl das es ein eher verzweifelter Verusch ist, eine Art neues nationales Symbol zu schaffen, da Angkor Wat ja doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Abends haben wir im Backpacker-Quartier gegessen und sind relativ frueh ins Bett gegangen. Die Hitze macht einem echt zu schaffen.

Wednesday, May 7, 2008

Sihanoukville

Sihanoukville ist die groesste Hafenstadt Kambodschas und definitiv auf dem aufsteigenden Ast. Wir haben viele Container gesehen und sehr viele Hotels (u.a. ein Hilton) befinden sich im Bau.
Das alles ist angesichts der Straende in Sihanoukville nur zu verstaendlich. Mit einem Roller haben wir mehrere ekundet und haben Sokha Beach als unseren Favoriten gewaehlt. Weisser Sand mit Palmen. Grossartig. Ein Grossteil des Nachmittags haben wir daher auch an diesem Strand verbracht. Leider ist nur ein Teil dieses Strandes der Oeffentlichkeit zugaenglich, da das Sokha Beach Resort den Rest fuer sich einnimmt. Als wir das Resort gesehen haben, haben Andi und ich davon geschwaermt wie cool es waere in ein paar Jahren mit mehr Geld in der Tasche zu reisen ;-)
Nachdem ich mir noch ein Buch gekauft und wir Verpflegung fuer die Busfahrt am folgenden Tag gebunkert hatten, haben am Serendipidy Beach(?) gechillt und den Sonnenuntergang genossen.

Tuesday, May 6, 2008

Von Phu Quoc nach Sihanoukville

Dieser Tag stand im Zeichen des Reisens. Morgens um 7.00 fuhr unser Bus ans Faehrterminal. Die Faehre fuhr dann so gegen 8.00 los. Die Route war Phu Quoc nach Rach Gia und kostete pro Person ca. 200.000 VND - nur fuer die, die diese Tour auch mal machen wollen. Von Rach Gia hat uns ein Minibus nach Ha Tien gebracht. Kostenpunkt 45.000 VND pro Person. Dort wurden wir schon freudig von wenigen Rollerfahrern erwartet, die uns fuer die immense Summe von 15 USD pro Person nach Kampot, Kambodscha bringen wollten. Leider gibt es auf dieser Route, die es erst seit Mai 2007 - der Oeffnung des Grenzuebergangs - gibt, keine Alternative. Wir mussten also in den sauren Apfel beissen. So gegen 13.00 ging es los.
Bis zur Grenze (5km) war die Strasse geteert und wir kamen schnell voran. Der Grenzuebergang war auch kein Problem, obwohl 10 Mann unsere Paesse sehen wollten und wir 5 USD Touristensteuer plus 20 USD fuer das Visum zahlen mussten. Leider sitzen die Zoellner eindeutig am laengeren Hebel (fyi: der Grenzuebergang schliesst gegen 17.00). Ab der Grenze war die Strasse in eine Schotterstrasse uebergegangen. Dies bedeutete, dass unsere Hinterteile etwas leiden mussten.
Als diese Schotterstrasse dann nach 15km in eine Teerstrasse muendete haben Andi und ich uns aus den Augen verloren und unsere Fahrer haben auch keine Anstalten gemacht auf einander zu warten. So kamen wir 2 Stunden nach unserer Abfahrt in Ha Tien getrennt in Kampot an. Dummerweise hatten die Fahrer auch keinen gemeinsamen Treffpunkt ausgemacht und, da sie beide kein Englisch sprachen, konnten wir unseren Treffpunkt nicht kommunizieren.
Nach einer halben Stunde Wartezeit an der Bushaltestelle hat mein Fahrer angedeutet, dass wir die anderen suchen gehen sollten. Wir hatten schon 20km der Teer- und 5km der Schotterstrasse hinter uns, ehe er sich fuer eine Rueckkehr nach Kampot entschied. Kurz vor Kampot haben wir dann Andis Fahrer getroffen, der andeutete, dass Andi jetzt auch an der Busstation wartete. So war es dann auch. Das war ein echt gutes Gefuehl Andi wieder zu sehen.
Duch diese Aktion haben wir leider so viel Zeit verloren, dass es keinen Bus mehr nach Sihanoukville gab. Dieser haette uns 7 USD pro Person gekostet. Daher mussten wir ein Taxi fuer insgesamt 30 USD nehmen. Das Taxi ist dann auch noch einmal stehen geblieben, aber schon nach 5 Minuten ging es weiter. Gluecklicherweise haben wir sehr schnell ein guenstiges Guest House (Zimmer: 6 USD) gefunden. Da wir den ganzen Tag (ausser Fruehstueck) nichts gegessen hatten, sind wir dann hungrig wie dir Baeren in ein Strandrestaurant gegangen und haben dort viel und gut gegessen.
Das war ein echt erlebnisreicher Tag. Leider auch etwas teuer, aber fliegen waere auch nicht guestiger gewesen.

Monday, May 5, 2008

Erneuter Strandtag

Beim Fruehstueck haben Andi und ich noch darueber nachgedacht einen Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Kaum 15 Minuten spaeter fing es an zu regnen. Dow! Also sind wir im Hotel geblieben und haben Poole und Dart gespielt. Das Internet ging ja aufgrund des taeglichen Stromausfalls nicht.
Gegen Mittag hoerte der Regen auf. Endlich konnten wir an den Strand. Andi hat nach einem leckeren Crepe einen laengeren Spaziergang entlang des Strandes gemacht, waehrend ich mich nach ca. 500m einfach an den Strand gelegt und gelesen habe. Sehr gechillt. Nach gut 2 Stunden haben wir uns dann wieder getroffen und haben erneut Pancakes mit franzoesischem Einfluss gegessen.
Abends gab es dann noch ein grosses und leckeres Festmahl im Hotel. Da wir am 6.5 so gegen 5.30 aufstehen mussten, haben wir uns dann auch frueh schlafen gelegt.

Sunday, May 4, 2008

Strandtag auf Phu Quoc

Der heutige Tag war sehr unspektakulaer. Gegen 11.00 sind wir am Strand entlang nach Duong Dong gelaufen (wir wohnen 2km ausserhalb) und haben beide dabei dicke Sonnenbraende gekriegt. In Duong Dong wollten wir uns dann ueber die Faehre zum Festland informieren, aber leider koennen wir kein Vietnamesisch und die Leute hier kein Englisch. Selbst am Flughafen konnte man uns nicht wirklich weiterhelfen. Man merkt, dass die Insel noch nicht von Touristen ueberlaufen wird. Das wird sich aber bald aendern, wenn die ganzen Resorts fertig werden, die sich zurzeit noch im Bau befinden. Hoffentlich haben dann auch alle genug Strom, denn im Moment wird jeden Tag von 11.00 bis 17.00 der Strom abgestellt.
Die Stadt Duong Dong ist ein noch nicht so richtig entwickeltes Fischerdorf, in dem es ausser vielen Booten nichts auffaelliges gibt.
Nach einem kleinen Snack am Strand sind wir noch schwimmen gegangen und haben am Strand gechillt. Gegessen haben wir wieder im Restaurant "Eden". Man muss ja nicht immer was neues ausprobrieren. Speziell wenn das alte gut ist.

Saturday, May 3, 2008

Flug nach Phu Quoc

Schon um 7.55 ging heute unser Flug nach Phu Quoc, einer Insel im Sueden Vietnams. Unser Flugzeug war, wie schon auf unserem Flug von Vientiane nach Hanoi, eine kleine Propellermaschine. Aufgrund starker Wolkenbildung wurde es etwas ruckelig beim Landeanflug und in der Reihe vor uns haben zwei Personen zur Kotztuete gegriffen.
In Duong Dong angekommen haben wir uns auf die Suche nach einer Bleibe gemacht und sind auf ein halbwegs guenstiges Hotel (Phu Quoc Charms) gestossen, welches einen ueberaus zuvorkommenden Service bietet. Grossartig.
Nachdem wir uns nochmals schlafen gelegt hatten - in der Nacht haben wir beide nur 4 Stunden gepennt - haben wir einen Strandspaziergang gemacht. Abends haben wir uns in ein schoenes Restaurant namens Eden direkt am Strand gesetzt und sehr gut gegessen. Es tut gut nach so vielen neuen Eindruecken ein wenig zu entspannen und das ganze Revue passieren zu lassen.

Friday, May 2, 2008

2. Tag in Saigon

Am Vormittag haben wir die Kriegstunnel bei Cu Chi besucht. Sehr eindruecklich was dort fuer eine Untergrundwelt erbaut wurde. Den Aushub der 200km langen Tunnel, welche ueber 3 Etagen gehen, hat man in Bombenloechern, welche sich in der Regenzeit mit Wasser fuellen, versteckt oder damit Grenzen von Reisfeldern gebaut.
Auch die ganzen Fallen waren sehr beeindruckend und haben deutlich gezeigt wie brutal dieser Krieg war.
Gegen 14.00 waren wir zurueck in Saigon. Da uns die Hitze sehr zugesetzt hat, haben wir uns dann zu einem Nachmittagsschlaefchen hinreissen lassen.
Zu Abend haben wir erneut mit Mathias gegessen, der uns danach zu sich nach Hause eingeladen hat. Dabei waren auch noch Marie und Conny, zwei deutsche Maedels, die wir bei dem Ausflug kennen gelernt hatten. Der Abend war echt lustig.

Thursday, May 1, 2008

Saigon

Nach einer angenehmen Nacht im Bi Saigon haben wir erstmal eine laengere Internet Session eingelegt, da Andi noch an seiner BA arbeiten wollte. Gegen Mittag haben wir uns dann zum War Remnants Museum aufgemacht. Auf dem Weg dorthin lag der Reunification Palace, welchen wir uns aber nur kurz von aussen angeschaut haben, da wir schon von verschiedenen Seiten gehoert hatten, was fuer eine Zeitverschwendung dieser ansonsten ist. Da das War Remnants Museum erst um 13.30 oeffnet, wir aber schon um 12.45 dort waren, haben wir uns noch einen kleinen Snack gegoennt und anschliessend das kambodschanische Konsulat gesucht. Aufgrund des Feiertages hatte dieses aber geschlossen.
Daraufhin ging es dann ins War Remnants Museum. Dieses ist sehr eindruecklich. Mit den Bildern verschiedener, vor allem westlicher Fotografen, werden die Greueltaten der amerikanischen Soldaten an den Viet Kong gezeigt. Es wird auch immer wieder betont, dass dies ein Krieg Vietnams gegen die USA ist. In meinen Augen eine leichte Verdrehung der Tatsachen.
Spaeter haben wir uns mit Mathias zum Abendessen getroffen. Es war wieder super lokales Essen und mein Magen hat nicht rebelliert. Grossartig. Anschliessend sind wir noch in eine Bar (Seventeen Saloon) fuer verlorene Gestalten gegangen. Wir kamen uns dort etwas Fehl am Platz vor. Lustig war es dennoch.