Monday, June 30, 2008

Busfahrt nach Cusco

Nach einem "ausgiebigen Fruehstueck" mit zwei Stuecken Luftbrot sollten wir um 7.30 vom Bus vom Hostel abgeholt werden um nach Cusco zu gelangen. Leider hat es der gute Mensch von der Busfirma verpennt und so hat er uns im Endeffekt mit dem Taxi persoenlich abgeholt und in einen anderen Bus gesetzt, der auch noch schneller war. Schon gegen 14.00 waren wir in Cusco. Super!
Nachdem wir ein Hostel gefunden hatten, haben wir uns daran gemacht unsere Salkantay-Tour dingfest zu machen.
Unser erster Eindruck von Cusco ist sehr positiv auch wenn man anmerken muss, dass weite Teile der Stadt noch sehr arm sind. Das Zentrum ist sehr touristisch gepraegt und gibt einem das Gefuehl wieder zureuck in der Zivilisation zu sein. Schon komisch, normalerweise meidet man zu grosse Zusammenkuenfte von Touris, aber im Moment ist es eher angenehm.
Da wir nur ein winziges Mittagessen, bestehend aus zwei Luftbroten, hatten, haben wir frueh zu Abend gegessen und haben danach noch die e-mails gecheckt.

Sunday, June 29, 2008

Dow!

Da wir alle frueh ins Bett gegangen sind, waren wir auch recht frueh wieder wach. Nach einem eher spaerlichen Fruehstueck im Hotel, haben wir nochmals richtig in der Stadt gegessen. Danach ging es auf in ein Internetcafe. Im Anschluss wollten wir uns eigentlich etwas zum Knabbern besorgen und im Hotel das Finale schauen, aber da ist uns ein nettes Cafe aufgefallen und kurz entschlossen haben wir dort die verdiente Niederlage ansehen koennen. Echt schade. Waere zu cool gewesen, wenn 'schland gewonnen haette.
Etwas schlechter gelaunt als vor dem Spiel haben wir uns noch das Ufer vom Titicacasee angesehen und durften Zeugen werden wie das Schilf dort als Toilette fuer kurze und lange Geschaefte misbraucht wird. Etwas angeekelt sind wir zurueck ins Hotel.
Um 19.00 sind wir zum Abendessen aufgebrochen und anschliessend ging es ab ins Bett.

Saturday, June 28, 2008

Auf nach Puno

Nun fuehlten sich Andi und Adrian also nicht mehr so glaenzend, was dazu gefuehrt hat, dass wir es am Morgen eher gemuetlich haben angehen lassen. Nach einem relativ spaetem Fuehstueck haben wir unser Busticket und Verpflegung gekauft und haben kurz das Internet gecheckt. Um 13.00 hat uns ein Minibus vom Hotel zum Bus gebracht, welcher um 13.30 Richtung Puno aufgebrochen ist. Nach einer 3 stuendigen Fahrt waren wir um 15.30 peruanischer Zeit in Puno. Die Stadt ist echt nichts besonderes. Wenigstenst haben wir einen Fernseher auf dem Zimmer im Hotel Americano, sodass wir morgen das Finale schauen koennen. Nach einem fruehen Abendessen ist Andi frueh ins Bett. Adrian und ich haben noch ferngesehen und sind dann auch bald eingepennt.

Friday, June 27, 2008

Isla del Sol

Da Adrian sich immer noch schlecht gefuehlt hat, sind Andi und ich alleine nach dem Fruehstueck um 8.30 zur Isla del Sol aufgebrochen. Leider haben wir das langsamste Schiff erwischt (2h im Schleichtempo). Naja, den Fussmarsch vom Norden, welcher inklusive der Ruinen ca. 4h dauern sollte, haben wir dann in 3h zureuck gelegt. Spektakulaer waren selbst die Ruinen nicht, aber dennoch war es ein ganz netter Ausflug unter strahlend blauem Himmel.
Gegen 17.00 waren wir zurueck.
Am Abend haben wir wieder im La Cupula gegessen, obwohl wir aufgrund von Platzmangel ins Hostel Utuma umziehen mussten. Andi hat dort wohl was falsches gegessen, da er in der Nacht einige Magenprobleme bekommen hat.

Thursday, June 26, 2008

Fahrt nach Copacabana

Um 7.30 sind wir vom Hostel Richtung Busbahnhof aufgebrochen, um um 8.00 den Bus nach Copacabana zu erwischen. Mit etwas Verspaetung (Suedamerika halt) sind wir aufgebrochen. Andi und vor allem Adrian haben sich auf der Fahrt nicht so uebermaessig wohl gefuehlt und waren daher ueber eine lurze Unterbrechung der Fahrt bedingt durch eine kurze Faehrfahrt ganz gluecklich. Gegen 12.00 sind wir in Copacabana angekommen und direkt zum La Cupula gelaufen, um den vorletzten Raum zu ergattern. Leider nur fuehr eine Nacht. Andi und Adrian haben sich dann ein wenig hingelegt, waehrend ich in der Sonne in einer Haengematte gechillt habe. Nach einem kurzen Snack wollten Andi und ich das Spiel Russland vs. Spanien schauen, aber der Empfang war grausam.
Deshalb haben wir uns dann in ein Internetcafe gesetzt, in dem sogar ich schneller geschrieben habe als der PC die Eingaben anzeigen konnte. Sau lahm.
Am Abend haben Andi und ich dann noch den Sonnenuntergang bestaunt und nach dem Essen "The Full Monty" gesehen.

Wednesday, June 25, 2008

'schland, 'schland

Natuerlich haben wir uns heute das Halbfinale im Sol y Luna auf einer Leinwand angesehen. Leider haben wir drei Tore verpasst, weil die Uebertragung Aussetzer hatte. Naja. Immerhin sind wir im Finale. Super!
Ansonsten hat heute ausser Fernsehen und Internet nicht viel auf dem Programm gestanden. Morgen geht es dann weiter nach Copacabana, am Titicacasee.

Tuesday, June 24, 2008

Ruta de la Muerta

Um 7.45 waren wir bei Downhill Madness und haben uns die letzten Instruktionen abgeholt. Dann ging es mit einem Jeep und einem Minibus auf zum 4655m hohen Startpunkt unserer Fahrradtour. Zunaechst sind wir eine Asphaltstrasse heruntergerast. Mit Andi und Jacobi konnte ich aufgrund einiger fehlender Kilos nicht mithalten. Jedoch wurde schon hier klar, dass wir nicht zu den langsamsten in der Gruppe gehoerten, obwohl wir eigentlich als Anfaenger eingeteilt waren. Nach 30km Asphalt sollten dann 6km bergauf folgen. Marc, unser deutscher Guide, empfahl uns in dieser Hoehe diese Strecke nicht unbedingt auf dem Fahrrad zurueck zu legen und daher sind wir aufs Auto aufgesprungen.
Am Ende der leichten Steigung begann die wahre Ruta de la Muerta. Die Todesstrasse gilt nicht nur aufgrund der vielen fatalen Unfaelle als gefaehrlich sondern wird auch von verschiedenen Versicherungen als die gefaehrlichste Strasse der Welt eingestuft. Gluecklicherweise blieb uns beim Runterfahren nicht viel Zeit die Abhaenge zu bestaunen, da wir uns auf unsere Fahrkuenste konzentrieren mussten. Haetten wir jedoch oefter als bei den Stops nach links unten geguckt, waeren wir sicher langsamer gefahren, wie wir spaeter auf der Rueckfahrt mit dem Jeep festgestellt haben.
Auf dem Weg haben wir auch einen Absturz gesehen, aber gluecklicherweise ging es nur 20 anstatt der maximalen 700m nach unten. Zudem haben viele Buesche den Sturz gebremst, sodass nichts passiert ist.
Die Natur entlang der Ruta de la Muerta ist echt beeindruckend und wann legt man schon mal 3400 Hoehenmeter in 4h Stunden auf einem Fahrrad zurueck. Echt cool. Nur gut, dass die Fahrraeder echte Spitzenmodelle waren, ansonsten haetten unsere Hinterteile gelitten.
Am Ende der Ruta de la Muerta haben wir dann noch kurz etwas getrunken und sind dann ins Hotel Esmeralda gefahren, um zu Essen.
Um 17.00 sind wir wieder nach La Paz aufgebrochen und waren gegen 19.30 dort.
Am Abend haben wir Marc und einen anderen Guide (Rusty) im Sol y Luna getroffen und dort lecker gegessen. Kurz vorm ins Bett gehen haben wir dann entschieden morgen auch noch in La Paz zu bleiben.

Monday, June 23, 2008

La Paz

Heute haben wir nach der anstrengenden Busfahrt gestern zunaechst einmal ausgeschlafen. Dann sind wir aufgebrochen, um unsere Fahrradtour zu organisieren und den moeglichen Weitertransport an den Titicacasee. Zu Mittag haben wir im Sol y Luna gegessen wo wir auch zu Abend gegessen haben (langweilig, aber sehr lecker ;-).
Ansonsten ist nichts spannendes passiert.

Sunday, June 22, 2008

Chillen bis zur Busfahrt

Heute ist nicht viel passiert. Wir haben das Spiel Holland vs. Russland gesehen, viel im Internet gesurft und Pizza im Rekordtempo verdrueckt. Ansonsten war tote Hose.
Eine Gruppe mit Deutschen, die auch aus dem Sauerland stammen, haben wir noch getroffen.
Um 19.30 mussten wir an der Bushaltestelle sein, um nach La Paz zu fahren. Leider sah unser Bus von aussen wie auch innen etwas bescheiden aus. Zudem war er ungeheizt und so gut wie nicht isoliert, was bei gut -5 Grad ziemlich muehsam ist. Dementsprechend haben wir auch alle nicht ganz so gut auf der 11 stuendigen Fahrt geschlafen.
Wenigstenst ist La Paz waermer und wir haben hier direkt ein super Hostel gefunden, in dem wir uns nochmals aufs Ohr hauen konnten, nachdem wir das Fruehstuecksbuffet lehr geraeumt hatten.
Nach dem Nickerchen haben wir und La Paz angesehen, im Cafe Alexander etwas gegessen und Philip und Alice (zwei Deutsche, die wir auf der Busfahrt kennen gelernt hatten) in einer Bar (Sol y Luna) zum Italien vs. Spanien Spiel getroffen. Am Abend haben wir auch mit den beiden im Mongos gegessen.

Friday, June 20, 2008

Salar de Uyuni

Kurz vor 8.00 hat uns der Bus abgeholt, der uns bis zur bolivianischen Grenze bringen sollte. An der Grenze gab es Fruehstueck und wir sind in unseren Jeep (einem 10 Jahre alten, fuer die Salar neuen, Toyota Land Cruiser) umgestiegen. Javier, ein Bolivianer, der ausreichend Englisch spricht fuer die noetige Verstaendigung, war unser Fahrer und hat in den 3 Tagen sicher jegliche Geschwindigkeitsrekorde gebrochen.
Am Anfang der Tour standen die Laguna Blanca (eine weisse Lagune ;-) und die Laguna Verde (eine gruene Lagune;-). Sehr schoen anzusehen. Danach sind wir zu den Geysiren gefahren. Ich habe mich gefuehlt wie auf dem Mond. Echt cool. Auf dem Weg zur Laguna Colorada haben wir noch die Pierdas Dali gesehen. Auf der Laguna Colorada waren jede Menge Flamingos.
Die Nacht haben wir in einer Huette verbracht, die leider keine Heizung hatte und warmes Wasser gab es auch nicht, aber das scheint der Standard zu sein. Mitten in dem Dorf lagen auch noch einige Flugzeugteile von einem Flugzeug, welches vor 10 Jahren in der Naehe abgestuerzt ist.
Am 2. Tag haben wir uns verschiedene Steinformationen, Baeume, Fische, usw. angesehen, bevor wir zu einem sehr grossen Canyon gekommen sind. Ansonsten haben wir die coole Landschaft auf dieser "Ueberfuehrungsetappe" bestaunt.
Die Nacht haben wir in einem Hotel mit Salzwaenden verbracht. Neben der Kaelte war es dann auch noch trocken, aber wenigstenst gab es warme Duschen.
Am letzten Tag stand die 12500km2 grosse Salar de Uyuni im Mittelpunkt. Hier muessen die Bilder fuer sich sprechen. Man kann es nicht richtig beschreiben. Sackbaumaffenstark!
Nach dem Mittagessen sind wir noch zu einem Zugfriedhof in der Naehe von Uyuni gefahren. Nicht uebermaessig spannend, Dort standen 17 verrostete Dampflocks rum. Komisches Bild. Fast so unwirklich wie eine Geisterstadt, die wir am 2. Tag gesehen haben.
Den Rest des Tages haben wir mit Planen verbracht, da Streiks unseren urspruenglichen Plan etwas durcheinander geworfen haben. Am Samstag Abend geht es nach La Paz.

Tuesday, June 17, 2008

6000

Wir sind schon um 5.30 aufgestanden um wach fuer unsere Bergbesteigung (Sairekabur) zu sein. Eine Stunde zu frueh, da wir alle vergessen hatten, dass Chile in einer anderen Zeitzone als Argentinien ist. Dow! Um 7.30 ging es dann los. Mauricio hat uns mit seinem Pick-up vom Hostel abgeholt und ist mit uns auf 5600m Hoehe gefahren. Im Auto haben wir uns noch alle richtig fit gefuehlt, doch schon nach 2 Schritten auf 5600m waren wir total fertig. Ich haette nie gedacht, dass Luft so duenn sein kann.
Nachdem wir unsere 7 Lagen Kleidung angezogen hatten, ging es dann los. Fuer die ersten 300 sehr steilen Hoehenmeter haben wir 3 Stunden gebraucht und waren trotz des Schleichtempos platt. Dann hat uns Mauricio darauf hingewiesen, dass es wohl in einer Stunde anfangen wuerde zu regnen. Ausserdem gab er die Prognose ab, dass wir noch mindestenst 1.5 Stunden in unserem Tempo bis zum Gipfel brauchen wuerden. Da wir so gut wie am Ende unserer Kraefte waren entschieden wir uns auf 5900m Hoehe zum Umkehren. Fuer die 6000m hat es zwar nicht gereicht, aber auch schon nach den 5900m hatten wir alle einen richtigen Muskelkarter. Unglaublich wie anstrengend klettern sein kann.

Nach der Rueckkehr haben wir uns nur noch um die Bezahlung unserer Salar-Tour gekuemmert, gegessen und sind dann direkt ins Bett gefallen.

Monday, June 16, 2008

Auf nach San Pedro zum 2.

Nachdem wir uns schon einige Alternativen angesehen hatten, um nach Bolivien zu kommen - die eine schlechter als die andere - konnten wir erleichtert aufatmen, da unser Bus heute nach San Perdo fuhr. Grossartig.
Der Rest des Tages war eher unspannend, da wir ca. 10 Stunden im Bus gesessen haben. Anzumerken ist jedoch, dass wir bis auf 4600m gekommen sind.
Nach der Ankunft in San Pedro haben wir im International Hostel eingecheckt und uns ueber moegliche Tagestouren und die Salar de Uyuni informiert. Andi und Jacobi waren schwer dafuer einen 6000er am naechsten Tag zu besteigen. Also haben wir diesen Mordstrip gebucht. Als Vorbereitung ist uns von dem Guide (Mauricio) empfohlen worden Nudeln und Gemuese zu essen. Also haben wir einen gesunden Abend eingelegt.
Danach ging es direkt ins Bett.

Sunday, June 15, 2008

Auf nach San Pedro oder auch nicht

Schon um 6.00 sind wir aufgestanden, um puenktlich fuer unseren Bus um 6.45 am Busterminal zu stehen und gegen 7.00 Richtung San Pedro de Atacama aufzubrechen. Leider gab es keinen Bus, da der Andenpass wegen Schneefalls gesperrt war. Dow! Die Busfirma hat angekuendigt am Montag einen Ersatzbus fahren zu lassen, wenn der Pass frei ist. Bleibt uns nur das Hoffen.
Etwas depremiert sind wir drei dann zurueck ins Hostel gegangen und haben uns wieder hingelegt, da alle Geschaefte geschlossen hatten. Auch um 10.00 waren aufgrund des Sonntags nur wenige Geschaefte offen. Andi und ich haben aber gluecklicherweise doch noch ein Internetcafe entdeckt, dass uns den Zugang zum WWW ermoeglicht hat. Die Suche hat allerdings auch mindestenst 40 Minuten verschlungen.
Da wir Salta schon zu genuege erkundet hatten und somit keine groesseren Ausgaben mehr anstanden, haben wir uns gegen Mittag entschieden heute einen Spartag einzulegen. Also haben wir das Mittagessen (Brot mit leckerer Salami und Leberwurst) und Abendessen (Tortellini mit Tomatensauce) im einzigen offenen Supermarkt eingekauft und uns anschliessend ins Internetcafe gesetzt. Am spaeten Nachmittag haben wir noch die zweite Halbzeit von Schweiz gegen Portugal gesehen und im Busterminal Alternativen zu San Pedro de Atacama herausgesucht, falls der Bus morgen wieder nicht faehrt.
Nach dem Abendessen haben wir dann wieder eine kurze Internetsession eingeschoben.

Saturday, June 14, 2008

San Antonio de los Cobres, Bruecke

Der heutige Tag war gepraegt von atemberaubender Landschaft und persoenlichen Hoehenrekorden. Um 7.00 sind wir aufgebrochen und haben auf dem Weg den Sonnenaufgang fotografiert. Nach 20km mussten wir ein paar km ueber eine Schotterstasse fahren, bevor uns dann eine Asphaltstrasse auf einen 4080m hohen Pass gebracht hat. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Sehr kark aber auch sehr beeindruckend aufgrund der verschiedenen Gesteinsfarben. Echt cool.
Vom Pass aus mussten wir dann wieder ueber eine Schotterstrasse fahren um das eher trostlose San Antonio de los Cobres zu erreichen. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Lamas gesehen und ein riesiges Hochplateau bestaunt. Grossartig. Von SAdlC ging es dann weiter bis zu einer 4200m hohen Eisenbahnbruecke, welche auch der Tren a las Nubes ueberquert wenn er denn faehrt. Die letzten 64 Hoehenmeter mussten wir per Pedes bewaeltigen und wir waren ganz schoen am Schnaufen trotz des niedrigen Tempos. Adrian und ich sind von der Bruecke aus noch ein wenig hoeher gegangen um einige Fotos zu schiessen. Wieder unten angekommen haben wir uns unser mitgebrachtes Mittagessen (Huehnchen) gegoennt. Andi hatte mit der Grippe und der Hoehe zu kaempfen und auch mir setzten beide immer mehr zu. Auf dem Weg zurueck hatten wir dann auch starke Kopfschmerzen. Ich hoffe, dass wir uns ohne Grippe bald an die Hoehe gewohnen, da wir in Bolivien nie unter 3500m kommen werden.
Auf der Rueckfahrt ist dann leider noch durch Steinschlag eine Bodenplatte des Autos etwas angedoetscht worden. Die Vermietung meinte aber, dass das haeufig vorkommt. Schlimmer als dieser kleine Schaden war jedoch, dass uns ein Argentinier aus Versehen bei der Tankstellenausfahrt von hinten gerammt hat. Leider hat er auch kein Englisch gesprochen, sodass uns die Kommunikation schwer fiel. Bleibt uns nur zu hoffen, dass seine Versicherung zahlt. Seine Schuld hat er zumindest eingesehen und Fotos haben wir auch. Mal sehen.
Nach dem Unfall mussten wir dann noch tanken. Benzin ist hier im Moment aufgrund der Streiks nur begrenzt verfuegbar, sodass wir den Tankwart ueberzeugen mussten uns wenigstenst etwas mehr zu geben.
Nachdem Adrian und Andi das Auto mit netter Unterstuetzung von einer Hostelangestellten zurueck gebracht hatten und nach langem Anstehen endlich auch unser Abendbrot gekauft hatten, gab es dann auch etwas zu Essen.
Daraufhin ging es dirkt ins Bett, da am Sonntag um 7.00 der Bus nach San Pedro de Atacama fahren sollte.

Friday, June 13, 2008

Ausruhen

Heute haben wir es langsam angehen lassen, um uns weiter zu erholen. Nach der Konsultation des Tourist Offices haben wir uns entschieden am Samstag ein Auto zu mieten und nach San Antonio de los Cobres zu erfahren. Der Tren a las nubes, der eine aehnlich Tour macht, ist leider noch nicht wieder offen. Also haben wir nach Autovermietungen gesucht und weiter Salta erkundet. Am fruehen Nachmittag haben wir die Gondel auf einen Aussichtsberg genommen und in der Sonne gechillt. Am Abend haben wir dann das Auto fest gemietet und sind nochmals richtig gut Essen gegangen. Der weitere Abend war eher kurz, da wir am naechsten Tag schon um 6.00 aufstehen mussten.

Thursday, June 12, 2008

Ankunft Salta

Am Donnerstag um 9.20 - etwas verspaetet aufgrund der Streiks und der Strasseblokaden - sind wir in Salta angekommen. Da es kaelter wurde, hat Andi sich entschieden noch einige Sachen fuer die Weiterreise zu besorgen, bevor wir ein grosses Mittagessen zu uns genommen haben. Nach dem ausgiebigen Erkunden der Einkaufsstrassen, haben wir uns schlafen gelegt und ich habe leider festtellen muessen, dass ich meinen Kulturbeutel in Posadas vergessen habe. Dumm gelaufen. Nach dem Nickerchen habe ich also alle Kleinigkeiten neu besorgt. Spaetestenst jetzt kannten wir Saltas Einkaufsmoeglichkeiten sehr gut.
Dann ging es frueh ins Bett um endlich Herr ueber die Grippe zu werden.

Wednesday, June 11, 2008

Posadas

Da unser 16h Bus nach Salta erst um 16.15 losfuhr, haben wir uns Posadas angesehen. Leider gab es nichts zu sehen. Es hat schon einen Grund warum es in Posadas nur ein Hostel gibt. Mehr gibt es zu dieser Stadt eigentlich nicht zu berichten.

Tuesday, June 10, 2008

Iguazu

Der Flug nach Iguazu war bis auf den Landeanflug sehr unspektakulaer. Beim Landeanflug jedoch konnten wir (vor allem Adrian, der am Fenster sass) die Faelle schon einmal aus der Luft bestaunen. Echt cool. Vom Flughafen sind wir mit dem Bus nach Puerto Iguazu gefahren und haben uns dort einige Hostels angeschaut. Die Preise waren definitiv hoeher als in Suedostasien. Dow!
Nachdem wir alle unsere Sachen abgestellt hatten, haben wir uns am Busterminal ueber Busverbindungen nach Salta/Posadas informiert und haben dann etwas gegessen. Natuerlich Steak und Empanadas. Anschliessend haben wir noch einen kurzen Stadtrundgang gemacht, aber in Puerto Iguazu gibt es echt nicht viel zu sehen.
Das Fruehstueck im Hostel war sehr bescheiden, sodass wir uns noch etwas zu Essen fuer die Busfahrt zu den Wasserfaellen gekauft haben. Bevor wir jedoch loslegen konnten hat Adrian versucht etwas lokale Waehrung fuer seine Euros zu bekommen. Das ist in Puerto Iguazu schwieriger als gedacht. 45 Minuten musste er anstehen um zu erfahren, dass man den Pass braucht, welchen er natuerlich nicht mit hatte. Schade ;-)
Daraufhin sind wir dann endlich zu den Wasserfaellen gefahren. Leider hat es immer wieder geregnet. Dennoch waren die Wasserfaelle auch unter diesen Bedingungen schon atemberaubend, und das obwohl wir uns den Teufelsmund nicht angesehen haben. Aufgrund des Regens sind wir schon etwas frueher wieder zurueck gefahren und Adrian hat erneut probiert Pesos zu kriegen. Aber guess what, jetzt hatte die Bank zu (Oeffnungszeiten: 9-13).
Da wir recht muede waren und ein wenig erkaeltet, haben wir uns am Nachmittag ausgeruht.
Der Dienstag war ein wunderbarer Tag. Die Sonne schien und es hatte so gut wie keine Wolken. Die Wasserfaelle waren noch beeinfruckender als am Tag zuvor und der Teufelsmund ist einfach nur riesig. Die Iguazufaelle muss man einfach gesehen haben. Leider sind wir erst gegen 11 an die Faelle gekommen, da Adrian 45 Minuten gebraucht hat um endlich Pesos zu kriegen und schon um 14.20 mussten wir wieder zurueck, um den Bus nach Posadas zu erwischen. Dennoch haben wir es mit einem schnellen Schritt geschafft fast alle Aussichtspunkte noch einmal zu besuchen (natuerlich inkl. Teufelsmund).
Um 15.30 haben wir dann den Bus nach Posadas genommen, wo wir um 20.20 angekommen sind. Nach langem Suchen und der Einsicht, dass es nur ein richtiges Hostel (voll) in Posadas gibt, haben wir dann um 10.00 im City Hotel eingecheckt.

Monday, June 9, 2008

Viel Essen!

Leider bin ich in Santiago de Chile und Buenos Aires nicht dazu gekommen zu bloggen. Meine Verwandten haben uns zu sehr auf Trab gehalten.
Daher hier eine Kurzzusammenfassung der Ereignisse:
Am ersten Tag in Chile haben wir zunaechst einmal richtig ausgeschlafen. Da wir erst so spaet aufgestanden sind und die Batterie des grossen Autos der Meltons leider lehr war, haben Patzy, Kristen und wir uns Santiago angeschaut, anstatt zu einem Weingut zu fahren. Zuerst haben wir die gute Aussicht von einem Berg (fuer Chilenische Verhaletnisse eher ein Huegel) auf die Stadt genossen. Danach haben wir uns den Regierungssitz und das alte Postamt angesehen. Hungrig haben wir uns anschliessend ins Wiener Cafe begeben und einen leckeren Strudel gegessen. Am Abend haben wir gechillt und einen Film angeshen.
Am Sonntag sind wir wieder spaet aufgestanden, weil Andi und ich immer noch mit der Zeitumstellung zu kaempfen hatten. 10 Stunden Zeitverschiebung ist echt hart. Gegen Mittag sind wir mit Patzy, Billy und Kristen in Richtung Kueste aufgebrochen. Auf der Fahrt haben wir links und rechts die relativ bekannten Weingueter Chiles gesehen.
An der Kueste haben wir die zweite Hauptstadt Chiles Valparaiso angesehen. Direkt neben Valparaiso liegt Vina del Mar, eine eher vom Wochenendtourismus gepraegte Stadt. Die Kueste war echt schoen. Auf dem Rueckweg nach Santiago gab es ein sehr, sehr leckeres Steak und beinahe waere es zu gross fuer Andi und mich gewesen. Aber eben nur beinahe. Am Abend haben wir uns wieder ausgeruht und "The last King of Scotland angesehen".
Nach einem ruhigen Montagmorgen (langsam hatten wir uns an die Zeitumstellung gewoehnt) sind wir gegen 13.00 zum Flughafen aufgebrochen. Der Flug war sehr cool, da wir klare Sicht auf die Anden hatten. Super. Moni hat uns dann direkt vom Flughafen in Buenos Aires abgeholt. Am Abend Empanadas standen fuer uns auf der Speisekarte. Andi und ich waren von Chile noch so satt, dass wir kaum etwas essen konnten.
Nach einem riesigen Fruehstueck bei Tante Annelies hat uns Moni Buenos Aires gezeigt, La Boca, den rosa Palast, die Kathedrale, die Tunnel im Zentrum, Recoleta und den Friedhof auf dem Evita und einige andere wichtige Leute begraben liegen. Der Friedhaf mit seinen riesigen Grabbauten war echt beeindruckend. Uns hat Buenos Aires sehr gut gefallen, auch wenn man sieht, dass es mit der Wirtschaft nicht immer bergauf gegangen ist. Am Abend haben uns Paula und Guillermo zum Essen eingeladen. In Argentinien nimmt man bestimmt nicht ab! Es gab wieder ein riesen Steak und einen grossen Salat, sodass Andi und ich die Waffen strecken mussten.
Der Mittwoch ging frueh los, da wir Adrian vom Flughafen abgeholt haben. Anschliessend gab es wieder ein riesen Fruehstueck. Nach einem kurzen Schnack mit Adrian sind wir zu Moni gegangen und haben unsere Weiterreise geplant. Zudem haben wir noch ein paar Dinge fuer die weitere Reise eingekauft. Am Abend gab es ein Wiedersehen mit Johnny. Zudem waren noch Toni, ein weiterer Freund von Toni und Michael beim Abendessen dabei. Es gab - wie koennte es auch anders sein - Steak, grossartiges Steak, wie schon am Tag zuvor.
Am Donnerstag hat Agustin uns zu einer Estancia begleitet. Dort sind wir reiten gegangen, haben ein wenig Fussball gespielt, viel gegessen und eine Reitvorfuehrung der Gauchos bewundert. Natuerlich haben wir uns auch noch ein wenig die schoene Landschaft angesehen. Ein sehr lustiger Tag. Vom Asado am Mittag waren wir noch so satt, dass wir am Abend nichts mehr essen konnten. Argentinien ist echt die perfekte Heimat fuer Obelix.
Am Freitag haben wir uns von den Anstrengungen des Vortags erholt und sind erst gegen Mittag Richtung Stadt aufgebrochen, um Adrian alles zu zeigen. Fuer Andi und mich war mit San Telmo auch noch was neues dabei. Fuer den Sonnenuntergang hat uns Sebis Onkel auf das hoechste Gebauede Buenos Aires eingeladen. Ein super Ausblick. Danach sind wir mit der gesamten Familie Perez-Viegener und Tante Annelies Essen gegangen. Den Abend haben wir in einer Bar und der Crobar (einer Disko) zusammen mit Johnny, Sebi, Fede und Agustin verbracht. Ein sehr langer und schoener Abend (Morgen, da wir erst gegen 6.30 wieder zu Hause waren).
Am Samstag haben wir dann die halbe Familie zum Mittagessen getroffen (davor haben wir nicht viel gemacht ;-). Dodo, Inge, Fancisca, Tante Annelies, Agustin und Familie Perez-Viegener waren dort. Wir hatten das Essen noch nicht ganz verdaut, da ging es auch direkt weiter zu den naechsten Verwandten. Mile hatte uns zu einem "Snack" eingeladen. Dort haben wir ausser Quito die gesamte Familie kennen gelernt. Den Abend haben wir zusammen mit Sebi, Agustin, Michael und Johnny in einer Bar verbracht. Echt ganz nett.
Am naechsten Morgen hat uns Moni dann zum Flughafen gebracht und wir sind Richtung Iguazu aufgebrochen.