Saturday, June 14, 2008

San Antonio de los Cobres, Bruecke

Der heutige Tag war gepraegt von atemberaubender Landschaft und persoenlichen Hoehenrekorden. Um 7.00 sind wir aufgebrochen und haben auf dem Weg den Sonnenaufgang fotografiert. Nach 20km mussten wir ein paar km ueber eine Schotterstasse fahren, bevor uns dann eine Asphaltstrasse auf einen 4080m hohen Pass gebracht hat. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Sehr kark aber auch sehr beeindruckend aufgrund der verschiedenen Gesteinsfarben. Echt cool.
Vom Pass aus mussten wir dann wieder ueber eine Schotterstrasse fahren um das eher trostlose San Antonio de los Cobres zu erreichen. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Lamas gesehen und ein riesiges Hochplateau bestaunt. Grossartig. Von SAdlC ging es dann weiter bis zu einer 4200m hohen Eisenbahnbruecke, welche auch der Tren a las Nubes ueberquert wenn er denn faehrt. Die letzten 64 Hoehenmeter mussten wir per Pedes bewaeltigen und wir waren ganz schoen am Schnaufen trotz des niedrigen Tempos. Adrian und ich sind von der Bruecke aus noch ein wenig hoeher gegangen um einige Fotos zu schiessen. Wieder unten angekommen haben wir uns unser mitgebrachtes Mittagessen (Huehnchen) gegoennt. Andi hatte mit der Grippe und der Hoehe zu kaempfen und auch mir setzten beide immer mehr zu. Auf dem Weg zurueck hatten wir dann auch starke Kopfschmerzen. Ich hoffe, dass wir uns ohne Grippe bald an die Hoehe gewohnen, da wir in Bolivien nie unter 3500m kommen werden.
Auf der Rueckfahrt ist dann leider noch durch Steinschlag eine Bodenplatte des Autos etwas angedoetscht worden. Die Vermietung meinte aber, dass das haeufig vorkommt. Schlimmer als dieser kleine Schaden war jedoch, dass uns ein Argentinier aus Versehen bei der Tankstellenausfahrt von hinten gerammt hat. Leider hat er auch kein Englisch gesprochen, sodass uns die Kommunikation schwer fiel. Bleibt uns nur zu hoffen, dass seine Versicherung zahlt. Seine Schuld hat er zumindest eingesehen und Fotos haben wir auch. Mal sehen.
Nach dem Unfall mussten wir dann noch tanken. Benzin ist hier im Moment aufgrund der Streiks nur begrenzt verfuegbar, sodass wir den Tankwart ueberzeugen mussten uns wenigstenst etwas mehr zu geben.
Nachdem Adrian und Andi das Auto mit netter Unterstuetzung von einer Hostelangestellten zurueck gebracht hatten und nach langem Anstehen endlich auch unser Abendbrot gekauft hatten, gab es dann auch etwas zu Essen.
Daraufhin ging es dirkt ins Bett, da am Sonntag um 7.00 der Bus nach San Pedro de Atacama fahren sollte.

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